Sonstiges¶
Mehrsprachigkeit¶
Die Benutzeroberfläche von ResMa® ist mehrsprachig aufgebaut.
Mehrsprachigkeit der System-Oberfläche¶
Die Oberfläche ist bereits in mehrere Sprachen übersetzt. Es können durch den Nutzer weitere Sprachen hinzugefügt werden. Die Übersetzungen zu den einzelnen Sprachen können auch durch User angepasst oder neue Übersetzungen hinzugefügt werden.
Mehrsprachigkeit der Benutzer-Daten¶
Für jedes Element (Verbraucher und Messpunkt) des Objektbaums kann eine sprachspezifische Bezeichnung vergeben werden. Diese wird im Objektbaum statt dem ursprünglichen Namen angezeigt. Wenn keine Bezeichnung vergeben wird, wird der ursprüngliche Name angezeigt. Seiten, die Namen von Messpunkten oder Verbrauchern anzeigen, verwenden ebenfalls die sprachspezifische Bezeichnung.
Die Implementierung erfolgt auf der UI-Schicht, woraus sich Einschränkungen beim Filtern von Spalten mit Messpunktenamen/Verbrauchernamen im Grid ergeben.
Die Verwaltung der Aliasse erfolgt auf der Seite System -> Übersetzungen. Um sprachspezifische Aliasse zu hinterlegen, muss eine Excel-Datei ausgefüllt und in ResMa importiert werden. Indem man die hinterlegten Aliasse exportiert, kann eine solche Datei generiert werden. Sie enthält pro Zeile den Namen und Typ des Messpunkts bzw. Verbrauchers und eine Zelle je Sprache, in die der sprachspezifische Alias eingetragen werden kann.
Export der Aliasse¶
Auf der Seite System -> Übersetzungen gibt es in der Toolbar zwei Icons zum Import und Export der Aliasse. Der nach unten gerichtete Pfeil bedeutet „Export“, der nach oben gerichtete Pfeil bedeutet „Import“.
Durch Klicken auf den linken Button, werden die hinterlegten Aliasse als Excel-Datei exportiert. Ein Ausschnitt ist im Folgenden abgebildet: Die erste Spalte ist die systeminterne Id, die zweite Spalte ist der Datentyp des Elements, danach folgt der Name des Verbrauchers und ggf. der Name des Messpunkts. Der Name des Messpunkts ist leer, wenn sich die Zeile auf den Verbraucher bezieht. Die folgenden Spalten enthalten die sprachspezifischen Bezeichnungen. Initial sind sie leer. In der ersten Zeile der Tabelle stehen jeweils die Sprachbezeichnungen für jede Spalte, so dass eine Zuordnung einfach möglich ist.
Diese Tabelle wird um die sprachspezifischen Bezeichnungen ergänzt: Mittels der Excel-Suche findet man mit dem Namen eines Elements aus dem Objektbaum die entsprechende Zeile und kann dann für alle verfügbaren Sprachen eine Bezeichnung zuordnen, indem man sie in die jeweilige Zelle der Zeile einträgt. Die ersten vier Spalten dürfen nicht verändert werden.
Import der Aliasse¶
Wenn man in der Toolbar auf den rechten Button klickt, öffnet sich ein Dialog zum Auswählen einer Datei. Hier muss die gerade ausgefüllte Excel-Datei ausgewählt und hochgeladen werden. Während des Import-Vorgangs wird eine Animation angezeigt. Wenn der Import abgeschlossen wurde, wird eine Dialogmeldung eingeblendet.
Damit im Objektbaum die gerade importierten Aliasse angezeigt werden, muss der Benutzer die Seite neu laden oder alternativ sich aus- und wieder einloggen.
Security und automatischer Logout¶
ResMa® bietet ein mehrstufiges Sicherheitskonzept gemäß BEDW-Whitepaper. Folgende Sicherheitskonzepte sind in ResMa® umgesetzt:
TLS-Verschlüsselung über Zertifikate
Benutzeranmeldung: eindeutige und sichere/verschlüsselte Authentifizierung
Serverseitige Prüfung von Rechten jeder Session als Schutz vor clientseitiger Manipulation
TLS-Verschlüsselung der Connector-Kommunikation
Optional: Verschlüsselte Datenablage auf dem Server
Ab der Version 3.1.1 wurde der automatische Logout entfernt. User bleiben nun dauerhaft angemeldet. Es gibt jedoch verschiedene technische Gegebenheiten, die nach kurzer Zeit zu einem automatischen Logout führen, ebenso gibt es Möglichkeiten für User und Admins zum sofortigen Logout.
Das Logout-Verhalten wird ggf. durch den Energiesparmodus des Clients beeinflusst. Um automatische Logouts aus diesem Grund, bspw. nach längerer Inaktivität, zu vermeiden, sollte der automatische Wechsel in den Energiesparmodus im Betriebssystem des Clients ausgeschaltet werden.
Der Logout findet nun nach 10 Minuten statt, wenn …
der User den letzten ResMa®-Tab im Browser oder den Browser selbst schließt
die Netzwerkverbindung des Users dauerhaft unterbrochen ist
der User den Computer herunterfährt / sich von Windows abmeldet
Wird ResMa® innerhalb der zehnminütigen Zeitspanne erneut geöffnet, so muss sich der User nicht nochmals einloggen.
Während dieser Zeitspanne wird der User in der Benutzerverwaltung auch weiterhin als online angezeigt und belegt eine Lizenz.
Der Logout findet unmittelbar statt, wenn …
sich der User aktiv in ResMa® abmeldet
ein Administrator den User abmeldet
Message-Queues¶
ResMa® benutzt zur Kommunikation zwischen den ResMa-Diensten das sogenannte Windows Message Queuing (MSMQ). Die (historischen) Daten die der Konnektor schickt, werden vom Communication Service entgegen genommen, und je nach Daten in eine der Message-Queues gestellt. Dort holt diese der DataLogger Service ab und verarbeitet sie.
Ansteigen der Queues¶
Werden Daten vom Konnektor angefordert, so ist es ganz normal, dass die Zahl der Elemente in den Queues ansteigt. Nach einer Weile sollten diese jedoch abgebaut werden, damit die Queues bis zur nächsten Anforderung wieder leer sind.
Steigt die Anzahl der Elemente immer weiter, d.h. es werden mehr Elemente in die Queue gestellt als abgearbeitet werden können, kann das verschiedene Ursachen haben.
Mögliche Ursachen für das Ansteigen der Queues sind
zu viele Datenpunkt mit kurzem Tag Log interval: Intervalle im Sekunden-Bereich erzeugen sehr viele Daten, die man u.U. gar nicht benötigt. Möchte man nur sicher gehen, die Änderung eines Datenpunktes genau zu protokollieren, dann ist die Option „Bei Werte Änderung“ sicher die bessere Wahl.
schnell ändernde Daten mit Option „Bei Werte Änderung“: Die Option „Bei Werte Änderung“ ist sicher eine gute Option, wenn man nur die Änderungen protokollieren möchte, und sich die Daten kaum ändern. Habe ich allerdings einen immer wackelnden Wert, so ist diese Aufzeichnung nicht mehr sinnvoll.
zu kurzes Datenanforderungsinterval: Über das Datenanforderungsinterval wird festgelegt, in welchem Zyklus ResMa die Daten vom Konnektor anfordert. Ist dieses Intervall zu klein gewählt, kann es ebenfalls sein, dass die Daten nicht schnell genug verarbeitet werden können. In diesem Fall sollte man das Datenanforderungsinterval größer einstellen, der Standard ist stündlich.
Verbindungsausfall Konnektor: Ist die Verbindung zu einem Konnektor einige Zeit unterbrochen gewesen, so schickt der Konnektor alle bis dato nicht übertragenen Daten an ResMa. Auch dies kann dazu führen, dass die Queues eine Zeit lang ansteigen. Aber nach einer Zeitspanne (~ 1 Tag) sollte sich das wieder eingependelt haben.
Messpunkt-Monitore für abgeleitete Größen: Auch für abgeleitete Größen lässt sich ein Messpunkt-Monitor einrichten. Je komplizierter die abgeleitete Größe ist, d.h. je mehr Parameter diese hat, desto länger dauert die Abarbeitung der Messpunkt-Monitore, da die abgeleitete Größe für jeden Parameter erneut geprüft wird.