Produktionsanalysen

In dieser Ansicht können Aufträge eingesehen und verwaltet werden. Nachdem ein Auftrag erfasst wurde, kann die Statistik zu dem Auftrag aufgerufen werden.

Aufträge

Die Auftragserfassung ermöglicht eine auftragsbezogene Auswertung des Ressourcenverbrauchs.

Aufträge werden entweder manuell erfasst, durch externe Datenquellen importiert oder über Messwerte automatisch durch ResMa® erfasst.

Auslösende Messpunkte

Konfiguration des Erfassungsmechanismus. Im Detail sind die String-Messpunkte zu bestimmen, auf die die Auftragsdaten geschrieben werden. Die Messpunkte sollten so konfiguriert sein, dass sie bei Wertänderung aufgezeichnet werden und nicht in einem festen Intervall.

Statt Aufträgen können auch Chargen oder Artikelnummern genutzt werden.

Klickpfad: Menü –> System –> Auftragserfassung

Auszuwertende Messpunkte

Konfiguration der Messpunkte, die ausgewertet werden sollen. Abgeleitete Größen können nicht verwendet werden.

Konfiguration über das Kontextmenü des Messpunktes (Rechtsklick im Objektbaum). Hier ist im Feld Auftragsreferenz die auslösenden Messpunkte einzutragen, auf die hin ausgewertet werden soll.

Benutzerdefinierte Attribute zu Aufträgen hinzufügen

Aufträgen können per Konfiguration zusätzliche Felder hinzugefügt werden, wenn der Anwendungsfall dies verlangt. Hierzu auf die Seite zur Anlage der benutzerdefinierten Attribute wechseln und oben links im Dropdown Auftragsattribute auswählen. Über den + Button können Einträge hinzugefügt werden.

Klickpfad: Menü –> System –> Benutzerdefinierte Attribute

Die zusätzlichen Attribute werden als zusätzliche Spalte in der Auftragsübersicht angezeigt. Über den Bearbeiten-Dialog können die Spalteneinträge bearbeitet werden.

Leere Aufträge

Ein Ersatztext für leere Aufträge kann hinterlegt werden.

Klickpfad: Menü –> System –> Allgemeine Einstellungen

Funktionsweise

Die auslösenden Messpunkte stoßen den Mechanismus an, der einen Eintrag in der Ansicht Aufträge erzeugt. Hierbei wird der String-Wert (Auftrag, Charge, Artikel, …), Beginn und Dauer angezeigt.

Klickpfad: Menü –> Aufträge

Mit Klick auf den Button Auftragsstatistik anzeigen können Details zu den auszuwertenden Messpunkten für diesen Auftrag angezeigt werden. Dabei werden je nach Datentyp des auszuwertenden Messpunkts angezeigt:

  • Wert bei Auftragsbeginn

  • Wert bei Auftragsende

  • Durchschnitt

  • Summe (Verbrauch)

Wertberechnung

Für alle auszuwertenden Messpunkte wird bei konfigurierter Auftragsreferenz durch den Connector ein zusätzlicher Eintrag in den Zeitreihendaten erzeugt, wenn eine Wertänderung beim referenzierten, auslösenden Messpunkt erkannt wird. So liegen Wert bei Auftragsbeginn und Auftragsende tatsächlich auf der Grenze.

Die Durchschnittsberechnung wird als arithmetisches Mittel aller Werte zwischen Auftragsbeginn und Auftragsende errechnet. Eine zeitliche Gewichtung der Werte findet nicht statt und ist nur in der Report App möglich.

Die Summenberechnung stellt den Verbrauch von Zählern dar, d. h. die Differenz zwischen Wert bei Auftragsbeginn und Auftragsende.

Schichtbuch

Konzept Schichtbuch

Das Schichtbuch ist eine Komponente von ResMa® zur Erfassung von Stillstandzeiten von Maschinen. Dazu werden von einer SPS generierte Messwerte als Messpunkte eingebunden und die übertragenen Daten ausgewertet. Es wird vorausgesetzt, dass die SPS logische Werte liefert. Jeder Messwert signalisiert einen Zustand der Maschine, z.B. „Maschine läuft“ oder „Wartung“. Die Gesamtheit der Messwerte können daher als Flags interpretiert werden, die den Maschinenzustand ausdrücken. Diese Informationen werden verarbeitet und gespeichert.

Es stehen verschiedene Auswertungsmöglichkeiten zur Verfügung, um die eingetretenen Zustände den zeitlichen Schichten eines Schichtbetriebs zuzuordnen:

Die Paretoanalyse stellt die summierte Dauer der aufgetretenen Zustände graphisch dar.

Außerdem kann in einer Diagrammansicht über den zeitlichen Verlauf hinweg der jeweilige Zustand abgelesen werden.

Zudem gibt es eine Listenansicht, die die Schichtbucheinträge tabellarisch darstellt.

Jeder Schichtbucheintrag repräsentiert einen Zeitraum, in der eine Maschine einen Zustand gemeldet hat.

Funktionen Schichtbuch

Über das Menü kann auf die verschiedenen Schichtbuch-Funktionen zugegriffen werden.

Folgende Seiten sind verfügbar:

  • Schichtbucheinträge: Listendarstellung der Schichtbucheinträge aller Schichtbücher

  • Paretoanalyse: statistische Auswertung der Stillstände

  • Schichtbücher: Listendarstellung der existierenden Schichtbücher. Ein Schichtbuch definiert eine Einheit mit Messpunkten und den zugeordneten Stillstandkategorien (Maschinenzuständen). Schichtbücher enthalten die Schichtbucheinträge.

  • Schichttypen: Listendarstellung der existierenden Schichttypen. Schichttypen sind Bezeichnungen für Schichten (z.B.: „Frühschicht“) und deren jeweiliger Beginn und Ende

  • Schichtmodelle: Listendarstellung der existierenden Schichtmodelle. Schichtmodelle sind Gruppen von Schichttypen

  • Stillstandkategorien: Liste der existierenden Stillstandkategorien. Stillstandkategorien sind Bezeichnungen für die Maschinenzustände

Einrichtung von Schichtbüchern

Voraussetzung für die Einrichtung des Schichtbuchs in ResMa® ist, dass auf einer SPS boolsche Messwerte verfügbar sind und die Steuerung an ResMa® angebunden ist. Bevor ein Schichtbuch angelegt wird, werden zuerst die Stammdaten angelegt, die die Struktur des Schichtbetriebs definieren. Sie werden für die verschiedenen Auswertungsmöglichkeiten benötigt.

Anlegen von Stillstandkategorien

Die Seite Stillstandkategorien stellt in einer Tabelle die angelegten Stillstandkategorien dar. Durch Klicken auf „+“ können weitere Stillstandkategorien angelegt werden. Es sollte eine Stillstandskategorie für den Normalbetrieb angelegt werden - z.B. „Maschine läuft“ – um diese später bei der Auswertung anzeigen zu können.

Listenansicht der Stillstandkategorien

Im sich öffnenden Dialog kann eine neue Stillstandkategorie hinzugefügt werden. Durch Klicken auf „Speichern“ wird diese in der Datenbank hinterlegt.

Anlegen von Schichttypen

Nachdem alle gewünschten Stillstandkategorien angelegt worden sind, werden die Schichttypen (auch: Schichtdefinitionen) angelegt. Sie beschreiben den Namen, den Beginn und das Ende einer Schicht. Durch Klicken auf „+“ kann eine neue Schichtdefinition hinzugefügt werden. Alle Eingabefelder sind Pflichtfelder.

Listenansicht der Schichttypen

Für den Fall, dass eine Schicht an einem Tag beginnt und am folgenden Tag endet, kann dies genauso eingetragen werden. Durch Klicken auf Speichern wird der Schichttyp gespeichert. Hinweis: Schichtnamen müssen eindeutig sein!

Anlegen von Schichtmodellen

Schichtmodelle sind benannte Gruppen von Schichttypen. Für jede Arbeitseinheit mit individuellem Schichtsystem sollte ein Schichtmodell angelegt werden. Dies ist auf der Seite Schichtmodelle möglich. Dazu wird auf „+“ geklickt. Dann können der Name und die Schichttypen hinzugefügt werden. Die Schichttypen werden in einer Liste dargestellt und können ausgewählt und durch Klicken auf „Ausgewählte Elemente hinzufügen“ hinzugefügt werden. Die Zeiträume der selektierten Schichttypen dürfen sich nicht überlappen.

Anlegen von Schichtbüchern

Ein Schichtbuch speichert die aufgetretenen Stillstände und Ereignisse des überwachten Objekts. Ein Schichtbuch kann durch Klicken auf „+“ in der Liste der existierenden Schichtbücher hinzugefügt werden. Daraufhin öffnet sich ein Dialog zum Konfigurieren des Schichtbuchs.

Für das Schichtbuch muss eine Niederlassung definiert werden, innerhalb der sich der sich die Messpunkte befinden, den Zustand der Maschine signalisieren. Darunter gibt es ein Eingabefeld zur Festlegung des Namens des Schichtbuchs. Der Name des Schichtbuchs wird später in der Schichtbuch-Liste angezeigt. Nachdem eine Niederlassung ausgewählt worden ist, kann ein Verbraucher ausgewählt werden. Die Auswahl des Verbrauchers ist verpflichtend, da innerhalb des Verbrauchers ein Messpunkt erstellt wird, der zur Auswertung des Schichtbuchs im Diagramm dient. Schließlich wird ein Schichtmodell ausgewählt, damit die Schichtbucheinträge der basierend auf ihrer Uhrzeit einem Schichtmodell zugeordnet werden kann.

Des Weiteren werden die Messpunkte ausgewählt, die den Zustand der Maschine signalisieren und ihnen jeweils eine Stillstandkategorie zugeordnet, die sie auslösen, wenn ihr Wert auf logisch „wahr“ wechselt.

Jede Zuordnung definiert eine Stillstandkategorie, die Anzeigefarbe für Schichtbucheinträge mit der Stillstandkategorie, eine Priorität und einen Messpunkt. Die Priorität legt fest, welche Zuordnung verwendet wird, wenn zwei verschiedene Stillstandkategorien zur gleichen Zeit aktiv sind. Der Messpunkt kann mittels Drag’n’Drop aus dem Objektbaum in den Dialog gezogen werden. Der Messpunkt muss Teil der Niederlassung sein, die im übergeordneten Dialog ausgewählt wurde. Alle Eingabefelder sind obligatorisch und können nach dem Speichern nicht mehr bearbeitet werden. Zuordnungen können lediglich hinzugefügt oder gelöscht werden.

Nach Abschluss der Einrichtung ist das Schichtbuch einsatzbereit. Mit jeder Änderung des Werts der auslösenden Messpunkte werden Schichtbucheinträge generiert. Diese können einzeln eingesehen oder bezogen auf einen Zeitraum ausgewertet werden.

Auswertungen Schichtbuch

Es gibt verschiedene Auswertungsmöglichkeiten: In der Listendarstellung können die Schichtbucheinträge eingesehen und bearbeitet werden. Außerdem können manuell Schichtbucheinträge erstellt werden. In der Diagrammansicht wird der Zustand der Maschine als farbige Linie über einer Zeitachse abgetragen. In der Paretoanalyse werden aggregierte Daten über die Häufigkeit und Dauer des Auftretens von Stillständen als Balken- bzw. Tortendiagramm dargestellt.

Listenansicht

In der Listenansicht werden die Schichtbucheinträge in chronologischer Reihenfolge dargestellt. Neben dem Schichtbuch werden eine kurze Beschreibung, Beginn und Ende des Eintrages, sowie die Dauer und die Stillstandkategorie angezeigt. Mittels der Filter kann auf die gewünschten Schichtbucheinträge zugegriffen werden. Durch Klicken auf „+“ ganz rechts in der Tabelle (ggf. muss gescrollt werden), kann ein neuer Schichtbucheintrag hinzugefügt werden.

Listenansicht der Schichtbucheinträge

Beim Anlegen und Bearbeiten von Schichtbucheinträgen ist zu beachten, dass die Felder Beginn, Ende, Beschreibung, Schichtbuch, Stillstandkategorie und Messpunkt verpflichtend sind. Alle übrigen Eingabefelder sind optional. Dazu gehören die Auswahl einer Auftragsreferenz, einer Störungsnummer – die der Niederlassung zugeordnet sein muss, der das Schichtbuch zugeordnet ist – oder einer Dokumentation.

Das Anlegen oder Bearbeiten von Schichtbucheinträgen führt zur Neuberechnung einer internen Datenstruktur, die für die graphische Darstellung im Diagramm benötigt wird. Es sollte vermieden werden, weit in der Vergangenheit liegende Schichtbucheinträge zu erstellen oder zu bearbeiten, da die Daten, die zeitlich auf den bearbeiteten bzw. hinzugefügten Schichtbucheintrag folgen, neu erzeugt werden müssen.

Diagrammansicht

In der Diagrammansicht werden die aufgetretenen Stillstände als farbiges Band dargestellt. Die Kodierung der Farben beruht auf der Zuordnung, die bei der Definition des Schichtbuchs vorgenommen wurde. In der Abbildung ist eine Konstellation dargestellt, bei der zuerst eine Störung vorlag und der Zustand dann zum Normalzustand („Maschine läuft“) überging.

Um zu Diagrammansicht zu gelangen, zieht man den Messpunkt, der bei der Erstellung des Schichtbuchs automatisch in dem ausgewählten Verbraucher erzeugt wurde, in das Diagramm und wählt den gewünschten Zeitbereich aus.

Diagrammansicht eines Schichtbuchs

Paretoanalyse

Die Paretoanalyse aggregiert die Schichtbucheinträge und stellt für einen ausgewählten Zeitraum die Dauer bzw. Häufigkeit sowohl tabellarisch als auch graphisch dar. Die Paretoanalyse kann über das Menü geöffnet werden. Oben links wird das Schichtbuch ausgewählt, dann kann der Auswertungstyp festgelegt werden (Häufigkeit bzw. Dauer) und bei Bedarf die Schicht, deren Schichtbucheinträge betrachtet werden sollen. Mittels des Dropdowns „Anzeige“ kann eingestellt werden, welche Auswertungen auf der Seite angezeigt werden. Es können eine Tabelle, ein Tortendiagramm und ein Balkendiagramm dargestellt werden. Jede Option kann einzeln aktiviert oder deaktiviert werden.

Auswertung mittels der Paretoanalyse

Schichtbuch Berechtigungen

  • Schichttypen bearbeiten
    • Ermöglicht den Zugriff auf die Seite und erlaubt das Anlegen / Bearbeiten von Schichttypen

  • Schichtbücher anzeigen
    • Schaltet den „Schichtbuch“ Menüeintrag frei und erlaubt den Zugriff auf die Schichtbuch Seiten (Grundvoraussetzung für alles was Schichtbuch betrifft)

  • Schichtmodelle bearbeiten
    • Ermöglicht den Zugriff auf die Seite und das Anlegen / Bearbeiten von Schichtmodellen

  • Schichtbücher hinzufügen
    • Ermöglicht das Anlegen von neuen Schichtbüchern

  • Schichtbücher bearbeiten
    • Ermöglicht das Bearbeiten und Löschen von Schichtbüchern

  • Schichten in Kalender übertragen
    • Ermöglicht den Zugriff auf den Dialog „Schichten in Kalender übertragen“

  • Schichtbucheinträge hinzufügen
    • Ermöglicht das Anlegen von neuen Schichtbucheinträgen

  • Schichtbucheinträge bearbeiten
    • Ermöglicht das Bearbeiten und Löschen von Schichtbucheinträgen

Handaufzeichnungen

Die Handaufzeichnungen ermöglicht das manuelle Erfassen von Werten. Im Unterschied zum Thema ‚Handeingaben‘ (siehe Kapitel 6.8) ist hierbei die Gestaltung eines Formulars möglich, damit eine geführte Eingabe vieler Einzelwerte bezogen auf einen Erfassungszeitpunkt einfach erfolgen können.

Mittels Handaufzeichnungen ist es möglich, eine Vielzahl von manuellen Messwerten zu erfassen. Die Anordnung der Eingabefelder kann dabei (ähnlich dem Live-Monitor) per Drag & Drop frei zusammengestellt werden. Ebenso ist der Hintergrund anpassbar, sodass bspw. der gesamte Bildschirmbereich voll genutzt oder das Format für einen Ausdruck optimiert werden kann. Darüber hinaus ist eine individuelle Gestaltung der modularen Input-Felder möglich.

Zur Bearbeitung der Handeingabe muss zuvor in den Editiermodus gewechselt werden. Anschließend können die zu erfassenden Messpunkte per Drag & Drop aus dem Baum in den Handeingabebereich gezogen werden. Ebenfalls können Messpunkte als Duplikate mehrfach in die Handeingabe übergeben werden. Diese Zusammenstellung kann anschließend als Profil gespeichert werden.

Messpunkte und ihre Zugriffsmöglichkeiten

Manche Messpunktarten lassen keine Eingabe zu und dienen nur zum Anzeigen des Wertes.

  • Zähler, Numerisch, Boolean, Strings (ohne Connector anbindung)
    • Eingabe möglich | Nur Anzeigen möglich

  • Zähler, Numerisch, Boolean, Strings (mit Connector anbindung)
    • Nur Anzeigen möglich

  • Abgeleitete Größe
    • Nur Anzeigen möglich

Grenzwerte

Für Messpunkte kann auf zwei Arten ein Minimal- bzw. Maximalwert definiert werden.

Zum einen über den Stammdatendialog des Messpunktes. Diese Einstellung betrifft nur den entsprechenden Messpunkt.

Zum anderen über die Einheit des Messpunktes. Diese Grenzwerte gelten für alle Messpunkte, die diese Einheit hinterlegt haben.

Eine Eingabe unterhalb des Minimums oder oberhalb des Maximums ist nicht möglich. Das Input-Feld färbt sich rot. Dabei ist es egal, aus welcher Quelle der Grenzwert stammt. Sind Grenzwerte bspw. in der Einheit hinterlegt, im Messpunkt jedoch nicht, so wird sich das Input-Feld bei Überschreitung der in der Einheit hinterlegten Grenzwerte dennoch rot färben. Das Speichern der Werte ist nicht möglich.

Beschriftungen

Beschriftungen können als horizontaler Trenner oder Bereichsüberschriften zur Gruppierung von Merkmalen genutzt werden.

Es ist möglich, die Beschriftung wie folgt einzusetzen:

  • Trennlinie mit Beschriftung

  • Trennlinie ohne Beschriftung

  • Beschriftung ohne Trennlinie

Beschriftung als mittig platzierte Überschrift

Um eine Beschriftung hinzuzufügen, muss zunächst in den Editiermodus gewechselt werden. Anschließend kann im Fensterbereich Eigenschaften über den Button Erstellen eine neue Beschriftung hinzugefügt werden.

Die Überschrift wird im Feld Beschriftung definiert.

Die vertikale Positionierung wird über den Parameter y-Position vorgenommen. Der Parameter x-Position gibt die horizontale Ausrichtung der Beschriftung an. So kann diese bspw. auch rechtsbündig oder mittig ausgerichtet werden.

Die Checkbox Linien bestimmt, ob ein Trennstrich hinzugefügt werden soll oder eben nur eine Überschrift.

Darstellungsarten

Für die manuelle Eingabe wurden verschiedene Anzeigemöglichkeiten geschaffen, die abhängig vom zu erfassenden Datentyp sind.

Die Visualisierung wird über das Feld Darstellung gesteuert und ist in Abhängigkeit des anzuzeigenden Datentyps wie folgt auswählbar:

Zahlenwerte lassen sich darstellen als

  • Zahl

  • Messuhr

Texte lassen sich darstellen als

  • Text

  • Drop Down

Boolsche Werte lassen sich darstellen als

  • Wertanzeige statisch

  • Wertanzeige dynamisch

  • Wertanzeige dynamisch (nur Icon)

  • Wertanzeige dynamisch (nur Text)

  • Checkbox

  • Schiebeschalter

Konfigurationsbereich (Nur in Editier-Modus verfügbar)

ManualInput Properties
  • Eigenschaften
    • Hintergrundgrafik: Ermöglicht das hochladen & löschen eines Bildes als Hintergrund.

    • Papierformat: Ermöglicht das Darstellungsformat anzupassen auf diverse DIN-A Papierformate oder einen Kompatibilitätsmodus welcher sich nach den Positionen der Elemente anpasst.

    • Auflösung (ppi): Bestimmt die Seitenauflösung in „Pixel per Inch“.

    • Karenzzeit: Bestimmt die maximale Differenz / Abweichung in Minuten, die der Timepicker zur aktuellen Systemzeit aufweisen darf.

    • Beschriftung: Erstellt einen konfigurierbaren Schriftzug im Messpunkte Fenster.

    • Report Link: Erzeugt einen konfigurierbaren Button im Messpunkte Fenster, der bei Click einen Tab zum hinterlegten Report-Profil öffnet.

    • Grenzwertbetrachtung: Gibt an welche Grenzwertbetrachtung genutzt werden soll. Entweder werden die Min- / Max-Werte der Stammdaten eines Messpunktes als Grenzwerte verwendet, oder es wird keine Grenzwertüberprüfung durchgeführt beim Speichern der Werte.

ManualInput Parameters
  • Parameter
    • Namenstyp: Gibt an wie der Messpunktname dargestellt werden soll. Der normale Anzeigename, die Messpunkt-ID oder eine frei wählbare Eingabe.

    • Name: Anzeige oder Eingabefeld für den Namen.

    • Tab index: Gibt die Reihenfolge an wann dieses Element beim wechseln per Tabulator Taste ausgewählt werden soll.

    • Name anzeigen: Zeigt den Messpunktnamen an oder blendet ihn aus.

    • Einheit anzeigen: Zeigt die Einheit des Messpunkts an die im Stammdatendialog hinterlegt wurde.

    • Verbraucher anzeigen: Zeigt zusätzlich zum Messpunktnamen, den Verbraucher mit an.

    • Letzten Wert anzeigen: Zeigt den letzten verfügbaren Wert des Messpunkts an.

    • Breite: Gibt die Breite des Messpunkt-Elements in Pixeln an.

    • X-Position: Zeigt den X-Achsen Koordinationspunkt des Messpunkt-Elements in Pixeln an.

    • Y-Position: Zeigt den Y-Achsen Koordinationspunkt des Messpunkt-Elements in Pixeln an.

    • Darstellung: Gibt die Darstellungsform des Messpunkt-Elements an (z.B. Messuhr, Drop-Down Menü etc. ).

    • Nachkommastellen: Gibt die Anzahl an dargestellten Nachkommastellen bei Numerischen Messpunkten an.

    • Nur Werteanzeige: Ermöglicht die Eingabe von Werten, oder verhindert diese, wenn man sich nicht im Editier-Modus befindet.

    • Aktion: Löscht den ausgewählten Messpunkt aus der Handeingabe.

ManualInput Options
  • Optionen
    • Icon: Ermöglicht das hochladen oder löschen eines Icons.

    • Rahmenfarbe: Gibt die Rahmenfarbe des Messpunkt-Elements an.

    • Innenfarbe: Gibt die Hintergrundfarbe des Namens-/Einheitenbereichs des Messpunkt-Elements an.

    • Beschriftungsfarbe: Gibt die Schriftfarbe des Messpunkt-Elements an.

    • Schriftgröße: Gibt die Schriftgröße an.

    • HintergrundFarbe: Gibt die Hintergrundfarbe des Wertebereichs des Messpunkt-Elements an.

    • Zeitstempel: Zeigt den Zeitstempel am Messpunkt-Element mit an.

    • Skalierung: Gibt an wie groß das Messpunkt-Element angezeigt wird.

    • Text ausrichtung: Gibt an wie die Textausrichtung im Messpunkt-Element dargestellt wird.

Timepicker

Hier wird der Zeitstempel ausgewählt, zu welchem Zeitpunkt man seine eingetragenen Werte abspeichern möchte. Zusätzlich kann man über die nebenstehende Checkbox das Zeitformat anpassen (Sollen Sekunden angezeigt oder ausgeblendet werden).

ManualInput Timepicker

Format kopieren

Der User soll künftig mit dem System Formatierungen eines Messpunktes komfortabel auf einen anderen Messpunkt übertragen können, ohne die Parameter erneut einzeln setzen zu müssen.

Diese Formatübertragung funktioniert über eine Pinsel-Funktion, wie das viele User aus Office-Produkten gewohnt sind. Ein Pinsel-Button ist in den PageTools integrieret.

Format kopieren

Voraussetzung:

Die Formatübertragung ist nur im Editiermodus aktivierbar.

Funktionsweise:

  1. Element wählen dessen Formatierung übertragen werden soll

  2. Übertragung per Toolbar-Button oder F9 starten

  3. Element selektieren, auf das das Format übertragen werden soll