Reporting

ResMa® bietet für Auswertungen ein Set an Funktionen an:

  • Reports (selbsterstellte Berichte und extern zugefügte Systemreports)

  • Charts (Kurvendiagramme)

  • Piecharts (Tortendiagramme)

  • Pivots (Tabellendarstellungen)

  • State Statistics (Zustandsdiagramme)

  • Datenexport

  • Dokumentationen

Reports

Der Report ist eines der wichtigsten und mächtigsten Elemente der Datenanalyse. Mit Hilfe des Online Report Designers können Sie eigene Berichte zusammenstellen. Ein Bericht besteht aus einer oder mehreren Seiten. Zu den Seiten können Steuerelemente hinzugefügt werden, wie z.B. Tabelle, Bild, Textfeld, Diagramm oder Tortendiagramm.

Aufgerufen wird der Report über den Eintrag „Report“ im Menü:

Beliebige Werte können aus dem Objektbaum in den Report per Drag & Drop werden.

Konfiguration Report

Zeitbereiche

Sobald in einem Bericht Daten eines Messpunktes erscheinen sollen, ist ein Zeitbereich auszuwählen. Wenn Sie den Zeitbereich ändern, werden automatisch alle zugeordneten Daten neu geladen. Durch Klicken auf die Plus-Taste können Sie weitere Zeitbereiche hinzufügen. Alle weiteren Zeitbereiche beziehen sich jedoch auf den ersten Zeitbereich. Wenn Sie also den ersten Zeitbereich ändern, passen sich automatisch alle weiteren Zeitbereiche an. Falls dies nicht gewünscht ist, lassen sich auch einzelne Zeitbereiche als „Fix“ definieren.

Datenquellen

Um Daten eines Messpunkts im Bericht anzeigen zu können, sind diese zunächst zum Bericht zu zuordnen. Ziehen Sie hierzu per Drag & Drop einen Messpunkt vom Objektbaum in den Report Designer.

Konfiguration Tabelle

Die Tabelle ist als Steuerelement automatisch in einem neuen Report vorhanden. Es können aber auch weitere Tabellen sowie Zeilen und Spalten hinzugefügt werden.

Um eine Zelle bzw. die Tabelle zu bearbeiten, klicken Sie in eine Zelle in der Tabelle. Anschließend wird sich die Oberfläche etwas verändern.

Es erscheint zum einen ein Menüband über der Zelle über das man das Aussehen der Tabelle verändern kann.

Konfiguration der Tabelle

Auf der linken Seite erscheint ein Fenster, über das man den Inhalt der Zelle festlegen kann. Je nachdem welche Daten die Zelle anzeigen soll, kommen weitere Konfigurationsmöglichkeiten dazu.

Konfiguration Zelle

Kompressionsmöglichkeiten

Es stehen folgende Kompressionsmöglichkeiten zur Verfügung.

Kompressionen Tabelle

Zeitreihen-Darstellung

Mit ResMa 3.8 wurde eine Zeitreihen-Darstellung in das Report-Grid implementiert. Dies bedeutet, dass die Werte unkomprimiert, so wie sie in der Datenbank liegen, dargestellt werden. Hierzu gibt es den neuen Zelltyp „Zeitreihe“.

Auswahl Zelltypen

Hierbei bestimmt die erste Zelle vom Typ „Zeitreihe“ den Zeitbereich, einen eventuellen Offset und die Darstellung einer Legende.

Konfiguration Zeitreihe

Alle weiteren Zellen in diesem Grid nutzen diese Parameter der ersten Zelle, daher kann für diese nur noch der Messpunkt festgelegt werden.

Konfiguration Messpunkt

Im Ergebnis entsteht eine Tabelle, in der die Werte unkomprimiert, so wie sie in der Datenbank liegen, dargestellt werden.

Konfiguration Bild

Über „Neues Bild“ lässt sich ein oder mehrere beliebige Bilder in den Report integrieren. Hierzu wird das Bild per Upload-Dialog in den Report geladen.

Konfiguration Textfeld

Über das Textfeld lassen sich z.B. Überschriften im Report realisieren. Zu deren Darstellung gibt es verschiedene Möglichkeiten der Konfiguration.

Konfiguration Diagramm

Es gibt prinzipiell zwei Arten, ein Diagramm im Report zu erstellen. Die einfachste ist ein vordefiniertes Profil eines Diagramms zu laden. Es lässt sich aber auch ein eigenständiges Diagramm im Report definieren.

Konfiguration Piechart

In den Report lässt sich auch ein vorhandenes Profil eines Piechart (Tortendiagramm XE “Tortendiagramm” ) einbinden.

Konfiguration Heatmap

In den Report lässt sich auch ein vorhandenes Profil einer Heatmap einbinden.

Konfiguration Eingabefeld

Ein Eingabefeld ist dafür vorgesehen, nicht persistente Eingaben im Report zu machen, ohne den Report bearbeiten zu müssen bzw. zu können. Die Konfiguration ist die gleiche wie die des Textfelds.

Konfiguration Auftragsbezug

Schon bei der Konfiguration eines Messpunktes in der Tabelle kann man einen Auftragsbezug festlegen. Dieser ist aber starr, und kann nur im Editier-Modus geändert werden.

Nun kann eine Drop-Down-Box erstellt werden, über die der Auftragsbezug zur Anzeige geändert werden kann. Weiterhin können weitere Messpunkte definiert werden, für die der Auftragsbezug auch gelten soll.

Konfiguration Handeingabe

Auf dem Report kann ein Button platziert werden, um direkt eine vorhandene Handeingabe-Konfiguration (Profil) zu öffnen. Als Parameter ist hier das Profil auszuwählen. Optional kann das Aussehen der Beschriftung des Buttons geändert werden.

Bedienung Report

Die allgemeine Bedienung des Reports wird über die Kopfleiste vorgenommen. Diese ist für den Bearbeiten- und Ansichts-Modus unterschiedlich.

Kopfleiste Diagramm

Hierzu gehören:

  • Aktuelle Ansicht als Profil speichern Die aktuelle Ansicht wird mit allen Einstellungen als Profil gespeichert (-> siehe auch Profile)

  • Aktuelle Ansicht zurücksetzen Der Report wird wieder auf eine leere Standardansicht zurückgesetzt

  • Aktualisieren Der Report wird aktualisiert, evtl. zwischenzeitlich eingegangene Werte mit angezeigt

  • Als Excel-Datei exportieren Die Werte des Reports werden in eine Excel-Datei exportiert

  • Als PDF-Datei ablegen Der Report wird als PDF exportiert

  • Automatischer Versand Konfiguration des automatischen Versands (-> siehe automatischer Export)

  • Hilfe Online-Hilfe zum Diagramm

  • Bearbeiten Wechsel zwischen Bearbeiten- und Ansicht-Modus

  • Report in Datei exportieren bzw. Report aus Datei importieren Möglichkeit des Export und Import von Reports

  • Steuerelement ausschneiden Gewähltes Steuerelement ausschneiden

  • Steuerelement kopieren Gewähltes Steuerelement kopieren

  • Steuerelement einfügen Steuerelement an aktueller Stelle einfügen

  • Format kopieren Format des aktuellen Steuerelement kopieren

  • Rückgängig Rückgängigmachen der vorherigen Aktion

  • Wiederherstellen Rückgängig gemachte Aktion wiederherstellen

Note

Um ein neu gespeichertes Profil weiter bearbeiten zu können, sollte nach dem Speichern der Report geschlossen und das neue Profil aufgerufen werden. Ansonsten geht ResMa® davon aus dass ein weiteres, neues Profil gespeichert wird.

Systemreports

In dieser Ansicht können Sie neue, weitere Telerik-Reports zu ResMa® hinzufügen. Beim Anlegen müssen Sie zunächst einen Namen angeben. Optional können Sie eine Beschreibung angeben, die dann als Tooltip eingeblendet wird. Wählen Sie anschließend die Telerik-Report-Datei aus, um diese hochzuladen. Mit dem Kontrollkästchen “Datenbankverbindung anpassen” bestimmen Sie, ob die Datenbankverbindung des Reports durch die des ResMa®-Systems ersetzt werden soll. Wählen Sie anschließend die Benutzergruppen, die Zugriff auf den Report haben sollen.

Um einen Telerik-Report erstellen zu können wird der Telerik Report Designer benötigt. Die Bedienung des Report Designers sowie Kenntnisse über den Aufbau der von ResMa® verwalteten SQL-Datenbank sind notwendig.

Kenntnisse über den Report Designer sind direkt über Telerik erlernbar. Der Datenbankaufbau von ResMa® kann im Rahmen einer Schulung für Softwareentwickler vermittelt werden. Hierzu sind grundlegende SQL-Kenntnisse Voraussetzung.

Hinweise zum Erstellen des Reports:

Wenn im Report ein Parameter “CurrentUserId” existiert, wird der Parameter mit der UserId des angemeldeten Benutzers beschrieben. Existieren in einem Report Parameter mit dem Namen “StartTime” und “EndTime”, so werden diese automatisch unsichtbar geschaltet und durch ein Zeitbereichs-Auswahl-Element ersetzt.

Standard-Report Monatsauswertung (Auftragsbezug)

Der Report besteht aus einem vorgefertigten Template und dient als Monats-Report für beliebige Messpunkte. Er kann mit oder ohne Auftragsbezug verwendet werden.

Import Report

Zunächst ist der Telerik-Report über die Oberfläche in ResMa zu importieren. Der Einstiegspunkt hierzu wurde von „System“ nach „Reports“ verschoben.

Hier sind ein aussagekräftiger Name und eine Beschreibung des Reports anzugeben. Ebenso ob die Datenbank-Verbindung angepasst werden soll, was bei einem Report, der auf die ResMa-Daten zugreifen soll, zu empfehlen ist.

Auch ist neben dem Import der eigentlichen Report-Datei anzugeben welche Benutzergruppen Zugriff auf den Report haben sollen.

Anlegen Report-Profil

Im Menü unter „Reports“ ist der Punkt „Reportparameter“ zu öffnen

In der Tabelle oben rechts auf das „+“ klicken und es öffnet sich ein Editor zum Anlegen eines neuen Reports.

Hier ist ein aussagekräftiger Name und eine Beschreibung der Reportkonfiguration anzugeben. Der Name erscheint später auf dem Report.

Hier kann zudem gewählt werden, ob der Report mit oder ohne Auftragsbezug genutzt werden soll.

Messpunkte hinzufügen

Zuerst ist die Sub-Tabelle der Reportkonfiguration aufzuklappen, und hier dann ebenfalls auf das „+“ zu klicken.

Es öffnet sich ein neuer Dialog zum Anlegen eines neuen Report-Parameters.

Hier ist der gewünschte Messpunkt über die Combobox auszuwählen.

Die Reihenfolge der Elemente kann in der Sub-Tabelle per Drag’n’Drop geändert werden.

Report aufrufen

Nun kann man den zuvor importierten Report über das Report-Menü öffnen, das entsprechendes Profil und den gewünschten Zeitraum wählen. Durch Klicken auf „Vorschau“ wird der Report generiert.

Diagramm

Das Diagramm ist eine der wichtigsten Funktionen der Datenanalyse. Beliebige Werte können aus dem Objektbaum in das Diagramm per Drag & Drop gezogen und unterschiedlich dargestellt (Farbe, Form, Linienstärke etc.) werden.

Diagramm

Es können auch mehrere Werte in einem Diagramm angezeigt werden.

Bedienung Diagramm

Allgemeine Einstellungen für ein Diagramm werden über die Kopfleiste vorgenommen.

Kopfleiste Diagramm

Hierzu gehören:

  • Aktuelle Ansicht als Profil speichern: Die aktuelle Ansicht wird mit allen Einstellungen als Profil gespeichert (-> siehe auch Profile)

  • Aktuelle Ansicht zurücksetzen: Das Diagramm wird wieder auf eine leere Standardansicht zurückgesetzt

  • Aktualisieren: Das Diagramm wird aktualisiert, evtl. zwischenzeitlich eingegangene Werte mit angezeigt

  • Als Excel-Datei exportieren: Die Werte des Diagramms werden in eine Excel-Datei exportiert

  • Als PDF-Datei ablegen: Das Diagramm wird als PDF exportiert

  • Automatischer Versand: Konfiguration des automatischen Versands (-> siehe automatischer Export)

  • Hilfe: Online-Hilfe zum Diagramm

  • Gehe zu: Auswertezeitraum des Diagramms ändern

  • Diagramm anpassen: Hier können verschiedene Einstellungen zu den Achsen vorgenommen und Daten verglichen werden

  • Wertekommentar erstellen: Erstellen eines Kommentars im Diagramm für einen ausgewählten Bereich zur Dokumentation

  • Wertekommentar aus- / einblenden: Aus- bzw. einblenden des Wertekommentars zur besseren Übersichtlichkeit

  • Aktuelle Ansicht als Dokumentation speichern: Speichert die aktuelle Ansicht als Dokumentation zur späteren Verwendung

  • Aktuelle Daten anfordern: Fordert aktuelle Daten über den Konnektor an

Vergleich von Zeitbereichen

Über „Diagramm anpassen“ kann man einen Vergleich von Zeitbereichen definieren, um die Daten einer Kurve z.B. mit der der vorangegangenen Woche zu vergleichen.

Kurveneinstellungen

Für jeden Messwert, der im Diagramm dargestellt wird, erscheint am unteren Rand des Diagrammfensters eine Farblegende. Hier wird die Farbe der Kurve und der Name des Messwerts angezeigt. Zusätzlich kann man sich hier die „Historie des Wertes“ in einer Tabelle anzeigen lassen, sowie die „Kurveneinstellungen“ ändern.

Neben der Farbe lässt sich hier auch die Darstellung der Kurve (Linie, Fläche, Stufen, Balken…), die Kompressionsart (Summe, Durchschnitt…) sowie die Kompressionsstärke (Kein, Stunde, Tag…) ändern.

Zu guter Letzt lässt sich die Kurve mit dem „X“ aus dem Diagramm entfernen.

Tortendiagramm

Das Tortendiagramm ist eine weitere Auswertefunktion in ResMa, die in der Version 3.0 dazu gekommen ist. Aufgerufen wird das Tortendiagramm über den Eintrag „Piechart“ im Menü:

Über das Tortendiagramm können mehrere numerische Werte relativ miteinander verglichen werden.

Bedienung Tortendiagramm

Allgemeine Einstellungen für ein Tortendiagramm werden über die Kopfleiste vorgenommen.

Kopfleiste Tortendiagramm

Hierzu gehören:

  • Aktuelle Ansicht als Profil speichern Die aktuelle Ansicht wird mit allen Einstellungen als Profil gespeichert (-> siehe auch Profile)

  • Aktuelle Ansicht zurücksetzen Das Tortendiagramm wird wieder auf eine leere Standardansicht zurückgesetzt

  • Aktualisieren Das Tortendiagramm wird aktualisiert, evtl. zwischenzeitlich eingegangene Werte mit angezeigt

  • In eine PDF-Datei exportieren Das Tortendiagramm wird als PDF exportiert

  • Bearbeiten Wechsel zwischen Bearbeiten- und Ansicht-Modus

Einstellungen Tortendiagramm

Für jeden Messwert, der im Tortendiagramm dargestellt wird, lässt sich im Bearbeiten-Modus die Farbe nachträglich einstellen.

Zu guter Letzt lässt sich die Kurve mit dem „X“ aus dem Tortendiagramm entfernen.

Pivot

Eine weitere wichtige und mächtige Auswertefunktion in ResMa® ist das Pivot. Mit der Pivottabelle lassen sich komplexe Abfragen der Werte erstellen. Es können Bereiche und Zeiträume als Kreuztabelle aufgelistet werden.

Beliebige Werte können aus dem Objektbaum in den Report per Drag & Drop werden.

Pivot

Einstellungen und Bedienung Pivot

Allgemeine Einstellungen und die Bedienung des Pivots werden über die Bedienleiste und Kopfzeile vorgenommen.

BedienungPivot

Hierzu gehören:

  • Auto-Refresh aktivieren/deaktivieren Deaktivierung der automatischen Berechnung nachdem ein Messpunkt hinzugefügt wird. Die Berechnung muss über den Refresh-Button manuell angestoßen werden.

  • Aktuelle Ansicht als Profil speichern Die aktuelle Ansicht wird mit allen Einstellungen als Profil gespeichert (-> siehe auch Profile)

  • Aktuelle Ansicht zurücksetzen Das Pivot wird wieder auf eine leere Standardansicht zurückgesetzt

  • Als Excel-Datei exportieren Die Werte des Pivots werden in eine Excel-Datei exportiert

  • Als PDF-Datei ablegen Das Pivot wird als PDF exportiert

  • Automatischer Versand Konfiguration des automatischen Versands (-> siehe automatischer Export)

  • Hilfe Online-Hilfe zum Pivot

  • Zeitliche Gruppierung Auswahl der zeitlichen Gruppierung

  • Gruppierung der Messpunkte Auswahl der Gruppierung der Messpunkte

  • Niederlassung Auswahl der Niederlassung

  • Zeilensumme anzeigen Ein- / Ausblenden der Zeilensumme

  • Spalten- / Zeilenkopf vertauschen Vertauschen des Spalten- und Zeilenkopf

  • Spalte / Zeilen Messpunktname als Spalten- oder Zeilenüberschrift anzeigen

  • Einheit anzeigen Aus- / Einblenden der Einheit

  • Originale Bezeichnung anzeigen Originale Bezeichnung der Messpunkte anzeigen

  • Legende vergeben Aus- / Einblenden der Legende mit den Messpunkten

Messpunkteinstellungen

Jeder Messpunkt, der im Pivot dargestellt wird, erscheint am oberen Rand in der Legende. Hier können Einstellungen zur Aggregation der Werte eingestellt werden.

Zu guter Letzt lässt sich der Messpunkt mit dem „X“ aus dem Pivot entfernen.

Zustandsauswertung

Logische Messpunkte lassen sich sehr einfach mit der Zustandsauswertung analysieren. Die Analyse gibt Auskunft über Häufigkeit der Aktivierung, durchschnittliche Dauer, Mindestdauer, Maximaldauer und Gesamtdauer des aktiven Zustands.

Messpunkte können der Analyse per drag & drop aus dem Objektbaum hinzugefügt werden.

Zustandsauswertung_log

Zusätzlich lässt sich ein Messpunkt als Referenz festlegen, die anderen Messpunkte werden dann hinsichtlich ihrer Dauer relativ dazu ausgewertet. Diese Referenz wirkt sich auf die prozentuale Anzeige aus.

Zusammenhängende Bereiche zusammenfassen

Häufig werden logische Messpunkte bei Wertänderung erfasst. Standardmäßig wertet die Analyse daher jeden Datensatz einer steigenden Flanke einzeln aus.

Werden die Messwerte hingegen zyklisch nach festem Zeitintervall erfasst, kann es zu mehreren Datensätzen in einer Reihe kommen, die eine steigende bzw. fallende Flanke darstellen und somit einzeln erfasst werden um bspw. die Häufigkeit zu berechnen.

Soll die Auswertung jedoch nur Wertänderungen betrachten, ist die Funktion Zusammenhängende Bereiche zusammenfassen in den Pagetools zu aktivieren. Somit kann auch bei zyklischer Erfassung eine änderungsorientierte Analyse stattfinden.

Grundsätzlich sollten die Werte logischer Messpunkte änderungsbasiert erfasst werden. Eine spätere änderungsbasierte Analyse von zyklisch erfassten Werten ist zwar möglich, jedoch rechenintensiv.

Datenexport

Über den Datenexport ist es möglich eine größere Menge an Daten zu exportieren, um diese ein einem externen System weiter bearbeiten zu können.

Vorteil hier gegenüber der Werte-Grids ist, dass die Daten nicht komplett zur Anzeige an das Frontend (Browser) geschickt wird, sondern nur eine Preview mit den ersten und letzten Daten um gewählten Bereich. Zudem lassen sich mehrere Datenpunkte auf einmal exportieren.

Datenexport

Als Export-Format stehen CSV, XLS und PDF zur Verfügung.

Datenimport

Das Modul Import ermöglicht es:

  • externe Datenquellen zu browsen,

  • Zeitreihendaten auf Messpunkte zu mappen,

  • Import-Jobs zu konfigurieren,

  • Import-Jobs automatisch zyklisch auszuführen und somit

  • die Übernahme von Zeitreihendaten aus Drittsystemen zu automatisieren.

Import konfigurieren

Ein Import muss konfiguriert werden. Dabei werden Datenquelle, zu übernehmende Daten und beteiligte Messpunkte sowie ein Intervall für die zyklische Ausführung bestimmt.

Import erstellen

Einstiegspunkt

Klickpfad: Menü > Datenimport

Es öffnet die Importübersichtsseite. Diese Seite ist die zentrale Verwaltungsstelle für Ihre Importe. Es werden alle bestehenden Importe angezeigt und neue Importe können hier hinzugefügt werden.

Zum Hinzufügen eines neuen Imports klicken Sie auf dieser Seite den Button + Neuer Import. Daraufhin öffnet sich der Konfigurationsdialog.

Datenquelle wählen

Wählen Sie im ersten Schritt die Art der Datenquelle über das Dropdown aus. Klicken Sie anschließend auf den Button Weiter.

Derzeit unterstützt der Import nur Microsoft SQL Server als Datenquelle. Eine Erweiterung der möglichen Datenquellen auf weitere Datenbanken, Dateiformate (.csv, .xml, .json) und bestimmte Web-APIs sind grundsätzlich möglich.

Verbindung zur Datenquelle herstellen

Im zweiten Konfigurationsschritt stellen Sie die Verbindung zur Datenquelle her und testen diese. Für einen Microsoft SQL Server geben Sie hierzu die Verbindungsdaten in die entsprechenden Felder ein:

  • Server (IP oder Server Name)

  • Port

  • Benutzer

  • Passwort

Stellen Sie sicher, dass die Datenquelle über das Netzwerk von Ihrem ResMa-System erreicht werden kann. Der Benutzer muss entsprechende Rechte auf dem Datenbank-Server besitzen, um die gewünschte Datenbank und deren Daten anfragen zu dürfen.

Nach erfolgter Konfiguration kann die Verbindung getestet werden. Klicken Sie hierzu auf den Button Verbindung testen. Das System versucht nun auf Basis der eingetragenen Verbindungsdaten eine Verbindung herzustellen. Über das Ergebnis der Prüfung informiert eine Notification.

Weiter zu nächstem Schritt:

Ein Wechsel auf den dritten Konfigurationsschritt ist erst möglich, wenn eine funktionierende Verbindung angelegt wurde, da der Verbindungsaufbau beim Klick auf Weiter automatisch geprüft wird. Eine weitere Konfiguration ist ohne erfolgreichen Verbindungsaufbau leider nicht möglich.

Auswahl der Daten

Im dritten Konfigurationsschritt navigieren Sie über die Quelldatenbank zur gewünschten Tabelle und stellen anschließend ein Mapping zwischen den Zeitreihendaten der Quelle und ResMa her.

Datenbank

Im Dropdown Datenbank wählen Sie die Datenbank aus, die Sie als Importquelle nutzen möchten.

Tabelle

Im Dropdown Tabelle wählen Sie als nächstes die Tabelle aus, in der sich die zu importierenden Daten befinden.

Nach Auswahl einer Datenbankabelle wird eine Vorschau der Daten angezeigt. Über jeder Spalte sind zudem Dropdowns zu finden.

Messpunkte mappen

Über die Dropdowns kann das Mapping der Importdaten auf ResMa-Messpunkte stattfinden. Wählen Sie hierzu im entsprechenden Dropdown den Messpunkt aus, auf den Sie die Daten der entsprechenden Spalte importieren möchten.

Für Spalten, die Sie nicht importieren möchten, lassen Sie die Auswahl leer.

In den Dropdowns für das Messpunkt-Mapping ist die Messpunktauswahl eingeschränkt. Zur Auswahl stehen Messpunkte, die

  • den Datentyp der Spalte aufnehmen können und

  • in ihrem Stammdatendialog keine Connector Anbindung hinterlegt haben.

Zeitstempel

Eine Spalte muss als Zeitstempel markiert werden. Die Werte der auf Messpunkte gemappten Spalten können so auf diesen Zeitstempel geschrieben werden.

Format Quelldaten

Liegen die Daten nicht in geeigneter Form vor, müssen diese ggf. noch transformiert werden. Dies kann auch in Form einer Datenbank-View geschehen, da neben Tabellen auch Views als Datenquelle genutzt werden können.

Weiter zu nächstem Schritt:

Nach erfolgtem Mapping klicken Sie auf den Button Weiter. Der Button wird aktiv geschaltet, sobald ein Mapping besteht für

  • den Zeitstempel und

  • mindestens einen Messpunkt.

Ausführungsintervall bestimmen

Im vierten Konfigurationsschritt vergeben Sie einen Namen und konfigurieren Ausführungszeit sowie Anforderungszeitraum der Daten.

Name

Standardmäßig ist der Name Datenbank.Tabelle vergeben. Sie können diesen Wert durch eine griffige Benamung ersetzen. Der Name wird Ihnen später in der Importübersicht angezeigt.

**Ausführungszeit

Hier wählen Sie aus, in welchem Zyklus und zu welchem Zeitpunkt der Import jeweils ausgeführt werden soll.

Wählen Sie zuerst die Zeitliche Wiederholung aus. Diese reicht von einmalig bis monatlich. Die Auswahl beeinflusst die weiteren Auswahlmöglichkeiten. Nicht alle Optionen stehen für alle Wiederholungsraten zur Verfügung.

Wählen Sie anschließend ggf. weitere Details wie Ausführungstage und Uhrzeit aus.

Anforderungszeitraum

Der Anforderungszeitraum bestimmt, welches zeitliche Intervall der Quelldaten importiert werden soll. Das Auswahlelement ist abhängig von der Auswahl der Ausführungszeit.

Wurde in der Ausführungszeit ein einmaliger Import gewählt, kann hier ein festes zeitliches Intervall von … bis … eingegeben werden.

Für alle anderen Ausführungszeiten ist eine relative Auswahl möglich. In Kombination mit der Ausführungszeit ist es so bspw. möglich, einen Import zu konfigurieren, der einmal täglich alle Daten der letzten 2 Tage importiert. Dabei werden Daten auf bereits vorhandenen Zeitstempeln überschrieben und neue Daten eingefügt.

Abschluss der Konfiguration

Sie können vor Schließen des Dialogs nochmals durch die Konfigurationsschritte navigieren, indem Sie auf die jeweiligen Zahlen im Dialogkopf klicken. So kann die Konfiguration nochmals überprüft werden.

Wenn Sie mit der Konfiguration zufrieden sind, klicken Sie auf den Button Import anlegen.

Eine Notification informiert Sie, ob der Import erfolgreich angelegt werden konnte. Der Eintrag ist zudem in der Importübersicht zu sehen.

Der Importjob wird künftig automatisch gemäß Konfiguration durchgeführt.

Importübersicht

Die Importübersicht dient als zentrales Einstiegselement zur Verwaltung der Importe.

Klickpfad: Menü > Datenimport

Die Übersicht zeigt eine Liste vorhandener Importe sowie einige Details zu deren Konfiguration. Am Ende jedes Listeneintrags befindet sich das Dreipunktmenü. Klicken Sie hierauf, um auf weitere Funktionen zuzugreifen.

Import starten

Die Funktion Import starten führt den Import unabhängig von seiner konfigurierten Ausführungszeit sofort aus.

Bearbeiten

Die Funktion Bearbeiten öffnet den Konfigurationsdialog. Eine nachträgliche Änderung von Datenquelle (Schritt 1) und Verbindung (Schritt 2) sind nicht möglich. Die Datenauswahl (Schritt 3) und die Intervallkonfiguration (Schritt 4) sind jederzeit möglich. Die Navigation erfolgt durch Klicken der Schritte im Dialogkopf.

Um Änderungen zu speichern, navigieren Sie auf den letzten Schritt und klicken Sie den Button Import aktualisieren.

Löschen

Die Funktion Löschen ermöglicht es, nicht mehr benötigte Importe aus dem System zu entfernen. Die Löschung ist endgültig und kann nicht rückgängig gemacht werden.

Importvorgang

Der Import von Werten unterscheidet sich von der Datenerfassung über Connectoren erheblich. Beim Import können gewaltige Datenmengen in kürzester Zeit übernommen werden, daher werden einige Features von ResMa hier nicht angewandt. Dadurch wird die Leistung des Imports gesteigert und User ggf. vor einer Flut an Alarm-Mails geschützt.

Folgende Funktionen greifen beim Eingang von Zeitreihendaten über den Import nicht:

  • Alarme,

  • Schichtbuchfunktionalität,

  • Plausibilitätsprüfung,

  • automatische Auftragserfassung.

Dokumentation

Dokumentation von Ereignissen

Mit Hilfe der Dokumentationen können Auffälligkeiten dokumentiert und verwaltet werden. Im Menü unter „Verwaltung“ => „Dokumentationen“ wird eine Gesamtübersicht aller Dokumentationen dargestellt.

Dokumentationen

In den Diagrammen können besondere Ereignisse mit Link der betreffenden Kurve dokumentiert werden, um direkt zur gespeicherten Ansicht in ResMa® zu gelangen.

Im Bereich der Niederlassungen können Dokumentationen zum Austausch von Informationen und Aufgaben zwischen Mitarbeitern genutzt werden.

Dokumente in Stammdaten

Seit ResMa® 3.0 ist es möglich Dokumente für Niederlassungen, Verbraucher, Verbindungen und Messpunkte zu verwalten.

Hierdurch ist es z.B. möglich Datenblätter oder Manuals für Zähler oder ähnliches in ResMa zu speichern um diese immer griffbereit zu haben.

Um ein Dokument zu speichern, werden im Baum die Stammdaten des entsprechdenen Objektes aufgerufen.

Dokument hinzufügen

Anschließend wird durch das „Plus“-Symbol ein Dialog geöffnet, über den man das zugehörigen Dokument auf den Server hochladen kann.

Carbon Footprint

In ResMa ist es möglich die Ausstoßmenge verschiedener Treibhausgase über Zähler zu ermitteln. Hierbei werden den Ressourcen, Treibhausgase und Gültigkeitsstartpunkt hinterlegt. Anhand der Gültigkeitsstartpunkte und deren Umrechnungsfaktoren, kann zu den Zählerständen in dieser Zeitspanne, der Ausstoß in Kilogramm gemessen werden.

Voraussetzungen für die Berechnung sind:

  • Ein Messpunkt vom Typ „Zähler“ mit Werten

  • Eine Ressource mit Treibhausgas und Gültigkeitsstartpunkt

  • Messpunkt und Ressource stehen in Relation

Anschließend kann der Ausstoß der Treibhausgase unter der App „CO2 Report“ eingesehen werden oder wenn es eine Auftragsverknüpfung gibt auch unter „Aufträge“.

Für die Auftragsbezogene Ansicht benötigt man zusätzlich noch:

  • Einen Messpunkt mit Auftragsreferenz

Um den CO2 Ausstoß im jeweiligen Auftrag anzuzeigen, muss man in der App „Aufträge“ die Auftragsstatistik des gewünschten Auftrags öffnen. Hier wird in der letzten Spalte der CO2 Ausstoß angezeigt.

Unterhalb der Tabelle befindet sich eine zusätzliche Auflistung der Treibhausgase und ihren Summen.

CO2 Order

CO2 Report

Der CO2 Report ist eine detailierte Übersicht über den Gesamtausstoß an Treibhausgasen über einen gewissen Zeitraum. Des weiteren untergliedert er die veschiedenen Treibhausgase, Zähler und ihre Scopes. Man kann den Report über die obere Menüleiste in verschiedene Formate Exportieren.

Zu beginn muss man einen Zeitraum über den DateTime Picker auswählen von dem man die Daten einsehen möchte. Anschließend wählt man die gewünschte Niederlassung aus und bestätigt seine Angaben mit dem Button „Vorschau“.

CO2 Report

Der Aufbau des Reports:

  • Gesamtübersicht (Hier wird der Treibhausgasausstoß in die jeweiligen Scopes unterteil und einmal in Summe aufgelistet)

  • Auflistung der einzelnen Scopes und ihrer Treibhausgase (Hier werden die Summen der Treibhausgase in ihrem jeweiligen Scope aufgezeigt)

  • Detailierte Scope Übersicht (Zeigt die zugehörigen Zähler zu den Treibhausgasen an, mit deren Einzelwerten sowie Aufsummierung)

Die beiden relevanten Scope varianten sind:

  • Scope 1 Diese Emissionen werden vom Unternehmen erzeugt oder kontrolliert.

Dazu gehören z.B. Emissionen aus der Verbrennung von Treibstoffen in firmeneigenen Fahrzeugen, Heizkesseln, Öfen und anderen Anlagen sowie Emissionen aus industriellen Prozessen und chemischen Reaktionen.

  • Scope 2 sind indirekte Treibhausgasemissionen, die aus der Erzeugung von eingekaufter Energie stammen, die ein Unternehmen verbraucht.

Dazu gehören Emissionen aus der Produktion von Strom, Dampf, Wärme oder Kühlung, die von einem externen Anbieter bezogen werden.