System

Über den Eintrag „System“ im Burger-Menü werden globale System-Einstellungen angepasst.

Benutzer

Hier kann ein neuer bzw. ein vorhandener Benutzer bearbeitet werden. Unter Benutzerinformationen können die Stammdaten des Benutzers gepflegt werden.

Nachdem Angaben manipuliert wurden, müssen diese mit “Speichern” bestätigt werden.

Aktiv

Gibt an, ob ein Benutzer sich anmelden darf. Ein Benutzer wird vom System auf Inaktiv gesetzt, wenn dieser zu oft das Passwort falsch eingegeben hat.

Benutzer muss Passwort ändern

Ist diese Einstellung aktiv, muss der Benutzer bei der nächsten Anmeldung das Passwort ändern. Hat der Benutzer das Passwort geändert, so wird diese Einstellung automatisch vom System deaktiviert.

Lokalität

Um den Benutzer die Sicht auf nur bestimmte Niederlassungen zu gewähren, können diesen ein oder mehrere Lokalitäten zugewiesen werden. Zunächst muss aus dem Auswahlmenü die Art der Lokalität bestimmt werden. Anschließend können dem Benutzer ein oder mehrere Lokalitäten zugewiesen werden. Ist dem Benutzer die Lokalitätsart “Global” zugewiesen, erhält der Benutzer Zugriff auf alle Niederlassungen.

Benutzergruppen

Zuletzt müssen dem Benutzer noch ein oder mehrere Benutzergruppen zugewiesen werden. Mit der Zuordnung erhält der Benutzer die Rechte der Benutzergruppen

Löschen von Benutzern

In der Benutzeransicht können Benutzer auch gelöscht werden. Wenn der Benutzer globale Profile angelegt hatte, die noch auf ihn verweisen, erscheint folgender Hinweis:

Löschen von Usern mit globalen Profilen

Standardmäßig ist vorselektiert, dass diese Profile auf einen anderen Benutzer übertragen werden. Dieser Benutzer lässt sich hier auswählen bzw. das Übertragen deaktivieren.

Durch Klick auf „Löschen“ werden bei aktivierter Checkbox die Verweise in den globalen Profilen auf den gewählten Nutzer geändert und die Profile bleiben enthalten. Ist die Checkbox deaktiviert worden, werden auch die globalen Profile des Nutzers gelöscht.

Besitzt der Benutzer dagegen keine globalen Profile erscheint eine simple Nachfrage bezüglich des Löschens sowie der Hinweis, dass keine globalen Profile gefunden wurden:

Löschen von Usern ohne globalen Profilen

Durch Drücken auf den „Löschen“-Button wird schließlich der gewählte Benutzer gelöscht, bzw. mit „Abbrechen“ dieser Dialog ohne Änderungen beendet.

Rechtegruppen

Die Rechte für Benutzer werden über Benutzergruppen (Rollen) verwaltet. Anschließend können Benutzer angelegt und einer oder mehreren Rechtegruppen zugewiesen werden. Ein Beispiel für ein Rechtekonzept wäre:

  • Systemadministrator, der alles darf

  • Engineer, der neue Datenpunkte und den Objektbaum verändern darf

  • Poweruser, der z.B. Reports anlegen darf

  • Standarduser, der im Wesentlichen vorhanden Dinge nutzt

Benutzertabelle

In der Benutzertabelle können bereits zugewiesene Benutzer eingesehen werden, weitere Benutzer hinzugefügt werden oder Benutzer aus der Benutzergruppe entfernt werden.

Rechte

Zuletzt müssen der Benutzergruppe Rechte zugewiesen werden. Aktivieren Sie hierzu die entsprechenden Kontrollkästchen. Das Verbieten eines Rechtes ist dominant gegenüber der Erlaubnis für ein Recht, wenn beim Zuordnen mehrerer Benutzergruppen widersprüchliche Rechtezuordnung aufeinandertreffen.

Rechte-Beschreibung

Hier werden die Rechte beschrieben, die in der Standard ResMa Version zur Verfügung stehen.

Niederlassung-Werte einsehen

  • Messwerte einsehen:

    Erlaubt die Werte und Daten einer Niederlassung einzusehen

  • Zeitschaltuhren einsehen:

    Ermöglicht das Anzeigen der Zeitschaltuhren (Dies steht nur bei bestimmten Connectoren zur Verfügung)

  • Störungen einsehen:

    Erlaubt den Zugriff auf Störungsmeldungen und ihren Details

  • Kommentare einsehen:

    Erlaubt das Einsehen der Dokumentationen und deren Anzahl, in der Systemstatistik

  • Aufträge einsehen:

    Ermöglicht das Einsehen von Aufträgen

Niederlassungen manipulieren

  • Niederlassung verwalten:

    Ermöglicht das Bearbeiten & Erstellen einer Niederlassung

  • Connectoren verwalten:

    Erlaubt das Erstellen & Bearbeiten von Connectoren in der Connector-Ansicht

  • Kostenstellen verwalten:

    Erlaubt das Erstellen & Bearbeiten von Kostenstellen in der Kostenstellen-Ansicht

  • Verbraucher- und Ressourcenknoten verwalten:

    Ermöglicht das Erstellen & Bearbeiten von Ressourcenknoten und Verbrauchern, in der Standard- / Ressourcen-Ansicht

  • Verbraucher löschen:

    Ermöglicht das Löschen von Verbrauchern und ihren darunter liegenden Messpunkten

  • Messpunkte verwalten:

    Erlaubt das Anlegen & Bearbeiten von Messpunkten

  • Messpunkte löschen:

    Erlaubt das Löschen von Messpunkten

  • Handeingabekonfigurationen verwalten:

    Erlaubt den Zugriff und Benutzung der Handeingabe

  • Werte eingeben oder importieren:

    Ermöglicht das Eingeben & Importieren von Messpunktwerten

  • Sollwerte bearbeiten:

    Ermöglicht das Anlegen / Bearbeiten & Löschen von Sollwerten

  • Werte korrigieren:

    Erlaubt das Ausbessern / Überschreiben von Messpunktwerten

  • Zeitschaltuhren bearbeiten:

    Erlaubt das Bearbeiten / Anlegen & Löschen von Zeitschaltuhren

  • Kommentare verfassen:

    Erlaubt das Bearbeiten / Anlegen & Löschen von Kommentaren zu hinterlegten Dokumentationen

  • Störung zurücksetzen:

    Ermöglicht das Zurücksetzen von Störungen im Störungsfenster

  • Störung quittieren:

    Ermöglicht das Quittieren von Störungen im Störungsfenster

  • Aufträge verwalten:

    Erlaubt das Anlegen / Bearbeiten & Löschen von Aufträgen

  • Inbetriebnahme rückgängig machen:

    (In Standardversion nicht verfügbar)

  • Spitzenlast-Management bearbeiten:

    (In Standardversion nicht verfügbar)

  • Kalendereinträge bearbeiten:

    Ermöglicht das Anlegen / Bearbeiten & Löschen von Kalendereinträgen

  • Wertekommentar hinzufügen:

    Erlaubt das Kommentieren von Messpunktwerten

  • Wertekommentar verwalten:

    Erlaubt das Bearbeiten und Löschen eines Kommentares hinter einem Messpunktwert

  • Löschen in Zeitreihen:

    Erlaubt das Löschen von Messpunkten aus einer Zeitreihen-Ansicht

Basisdaten manipulieren

  • Wertekategorien bearbeiten:

    Erlaubt das Einsehen, Anlegen, Bearbeiten & Löschen einer Wertekategorie in der Wertekategorie-Seite

  • Einheiten bearbeiten:

    Erlaubt das Einsehen, Anlegen, Bearbeiten & Löschen von Einheiten im Einheitenfenster

  • Störungsdefinition bearbeiten:

    Ermöglicht das Einsehen, Anlegen, Bearbeiten & Löschen der Störungsdefinitionen im Störungsdefinitionfenster

  • Tarife verwalten:

    Ermöglicht das Einsehen, Anlegen, Bearbeiten & Löschen der Tarife im Tarifefenster

Benutzer verwalten

  • Benutzerverwaltung - Einstellungen bearbeiten:

    Erlaubt das Einstellen der verschiedenen Benutzer und ihrer Nutzergruppen sowie ihrer Rechte (Achtung! Sollte dieses Recht bei einem Admin-Benutzer entfernt werden, kann man es ihm nicht ohne einen zweiten Admin-Benutzer wieder hinzufügen und somit keine Rechte mehr bearbeiten)

  • Benutzerverwaltung - Einstellungen einsehen:

    Erlaubt das Einsehen der verschiedenen Nutzerkonfigurationen

  • Eingabenprotokoll einsehen:

    Ermöglicht das Verwalten des Eingabeprotokolls über die Eingabeprotokoll-Seite

  • Benutzer zwangsabmelden:

    Erlaubt es, einen anderen angemeldeten Benutzer abzumelden

  • Benutzersitzung beenden:

    Ermöglicht beim Login und zu vielen aktiven Benutzern, einen expliziten Benutzer zu kicken, um den Login zu ermöglichen

Systemeinstellungen manipulieren

  • Allgemeine Einstellungen bearbeiten:

    Ermöglicht das Einsehen und Konfigurieren der Allgemeinen Einstellungen

  • Benutzerdefinierte Attribute bearbeiten:

    Ermöglicht das Einsehen und Konfigurieren der benutzerdefinierten Attribute

  • E-Mail Einstellungen bearbeiten:

    Erlaubt das Einsehen und Konfigurieren der E-Mail-Einstellungen

  • Länder Einstellungen bearbeiten:

    Erlaubt das Einsehen und Konfigurieren der Ländereinstellungen

  • Sprachen bearbeiten:

    Erlaubt das Einsehen und Konfigurieren der Spracheinstellungen

  • Störweiterleitungs-Einstellungen bearbeiten:

    Ermöglicht das Einsehen und Konfigurieren der Störweiterleitungs-Einstellungen

  • Abgeleitete Größen bearbeiten:

    Erlaubt das Einsehen der „Abgeleitete Größen“-Seite und ermöglicht das Bearbeiten von Abgeleiteten Größen

  • Systemreports bearbeiten:

    Erlaubt das Einsehen und Konfigurieren von Systemreports (Telerik Reports)

  • Abgeleitete Größen Experten-Modus:

    Ermöglicht die Verwendung des Experten-Modus, einer Abgeleiteten Größen Formel

  • Auftragsreport bearbeiten:

    Erlaubt das Einsehen und Konfigurieren des Reportparameter-Seite

  • Zugriff auf REST-API:

    Ermöglicht das Verwenden der REST-API Schnittstelle von ResMa

  • Zusatzinformationen bearbeiten:

    Erlaubt das Einsehen und Konfigurieren der Zusatzinformationen-Seite

  • Datenbank Backup erstellen:

    Erlaubt das Anstoßen & Konfigurieren des Datenbank Backups in der Systemstatistik

  • Datenlöschung bearbeiten:

    Ermöglicht das Einsehen und Konfigurieren der „Einstellungen Datenlöschung“-Seite

Profile verwalten

  • Globale Profile erstellen:

    Erlaubt das Erstellen von Profilen

  • Globale Profile bearbeiten:

    Erlaubt das Bearbeiten von Profilen

  • Private Profile an andere Benutzer senden:

    Ermöglicht das Übermitteln von privaten Profilen an andere Nutzer

  • Globale Profile löschen:

    Erlaubt das Löschen von Profilen

Störweiterleitung verwalten

  • Störweiterleitung - Einsehen:

    Erlaubt das Einsehen der Störweiterleitung-Seite

  • Störweiterleitung - Einstellungen bearbeiten:

    Ermöglicht das Konfigurieren der Störweiterleitungen

Energiemonitor

  • Regeln ausführen:

    Erlaubt das Ausführen von angelegten Regeln in der Datenanalyseregeln-Seite

  • Regeln verwalten:

    Ermöglicht das Anlegen, Bearbeiten & Löschen von Regeln

  • PDCA-Zyklen einsehen:

    Ermöglicht das Einsehen der aktiven PDCA-Zyklen in der Systemstatistik und in Verbindung mit dem Recht „PDCA-Zyklen bearbeiten“ das Anzeigen der PDCA-Zyklen-Seite

  • PDCA-Zyklen bearbeiten:

    Ermöglicht das Anlegen, Bearbeiten & Löschen der PDCA-Zyklen

Schichtbuch verwalten

  • Schichttypen bearbeiten:

    Erlaubt den Zugriff auf die Schichttypen-Seite und das Anlegen, Bearbeiten & Löschen von Schichttypen

  • Schichtbücher anzeigen:

    Erlaubt das Anzeigen der Schichtbücher

  • Schichtmodelle bearbeiten:

    Ermöglicht das Anzeigen und Bearbeiten der Schichtmodelle

  • Schichtbücher hinzufügen:

    Erlaubt das Hinzufügen von neuen Schichtbüchern

  • Schichtbücher bearbeiten:

    Erlaubt das Bearbeiten & Entfernen von vorhandenen Schichtbüchern

  • Schichten in Kalender übertragen:

    Ermöglicht das Übertragen einer Schicht in den Kalender

  • Schichtbucheinträge hinzufügen:

    Erlaubt das Hinzufügen von neuen Schichtbucheinträgen

  • Schichtbucheinträge bearbeiten:

    Erlaubt das Bearbeiten & Löschen von Schichtbucheinträgen

Benutzerverwaltung

In dieser Ansicht können Einstellungen zur Benutzerverwaltung manipuliert werden.

Nach Ändern von Werten müssen diese mit der Schaltfläche “Speichern” bestätigt werden.

Maximale Anzahl fehlgeschlagener Login-Versuche

Gibt an nach wie vielen fehlgeschlagenen Anmeldeversuchen ein Benutzer gesperrt werden soll. Nach dem ein Benutzer gesperrt wurde, muss ein Administrator den Benutzer erneut auf aktiv setzen.

Recht verbieten Funktion aktivieren

Ist diese Funktion aktiviert, können in den Benutzergruppeneinstellungen Rechte nicht nur erlaubt werden, sondern auch Rechte verboten werden. Wird ein Recht in einer Benutzergruppe verboten, so ist es Benutzern dieser Gruppe nicht möglich das Recht durch eine Mitgliedschaft einer anderen Gruppe zu erhalten.

Mindestlänge

Die minimale Anzahl von Zeichen, die für ein Passwort benötigt werden.

Sonderzeichen

Gibt an ob mindestens ein Sonderzeichen im Passwort erforderlich ist.

Groß/Kleinschreibung

Gibt an, ob das Passwort aus Groß- und Kleinbuchstaben bestehen muss.

Alphanumerisch

Gibt an, ob das Passwort aus Buchstaben und Zahlen bestehen muss.

Namen in Passwörter verbieten

Gibt an, ob Vorname, Nachname oder Login Name im Passwort enthalten sein darf.

Eingabeprotokoll

Das Eingabeprotokoll protokolliert Änderungen am System und manuelle Wertkorrekturen. Somit sind zum einen Änderungen am Projekt nachvollziehbar als auch Wertmanipulationen.

Geloggt werden:

  • Manipulation der Struktur des Objektbaums (Niederlassungen, Verbraucher, Messpunkte)

  • Manipulation von Werten mittels einer Handeingabefunktion

  • Bearbeitung von benutzerdefinierten Attributen

  • Änderungen in der Benutzerverwaltung wie bspw. Rechtezuweisung

Konfiguration Störweiterleitung

ResMa ist in der Lage, auftretende Niederlassungsstörungen an einen Wartungsgeber weiterzuleiten. In dieser Ansicht kann diese Funktionalität parametriert werden.

Bestätigen Sie Ihre Eingaben mit “Speichern”.

Konfiguration der Störweiterleitung

Störungsrecycling

Falls eine Störung in kurzen Intervallen auftritt und wieder zurückgesetzt wird, wird ResMa mit unnötig vielen Störungseinträgen zugesetzt. Dies kann mit Störungsrecycling verhindert werden. Ist Störungsrecycling aktiviert, werden Störungen, die in einem angegebenen Intervall erneut auftreten wiederverwendet. Es wird also kein neuer Eintrag erstellt, sondern der vorherige wieder auf aktiv gesetzt.

Modus

Deaktiviert: ResMa leitet keine Störungen an Wartungsgeber weiter.

Halbautomatisch: ResMa erstellt für Störungen Weiterleitungsaufträge, schickt diese aber nicht ab. Alle Weiterleitungen müssen durch einen Benutzer freigegeben werden.

Automatisch: Auftretende Störungen werden von ResMa automatisch an den Wartungsgeber weitergeleitet.

Weiterleitung verzögern (Sek.)

In diesem Eingabefeld kann bestimmt werden, ob nach Eingang einer Störung eine bestimmte Zeit gewartet werden soll, bis diese automatisch weitergeleitet wird. Wird in der Wartezeit der Alarm zurückgesetzt oder der Weiterleitungsauftrage gelöscht, findet keine Benachrichtigung statt. Die Angabe erfolgt in Sekunden.

E-Mail-Absenderadresse

Geben Sie Hier die Absenderadresse ein, die bei Weiterleitung via E-Mail angezeigt werden soll.

SMS-Absenderadresse

Geben Sie hier die Absenderadresse ein, die bei Weiterleitung via SMS im Handydisplay erscheinen soll.

Adresse zum Verschicken als SMS

Damit ResMa Störungen via SMS weiterleiten kann, braucht es eine E-Mail-Adresse, die die Benachrichtigungen empfängt und als SMS weiterleitet.

Quittierung

Quittierungen treffen alle in einem POP3-Postfach ein. Parametrieren Sie in nachfolgenden Feldern die Einstellungen zum Verbinden mit dem POP3-Postfach. Geben Sie weiterhin das Intervall in Sekunden ein, indem ResMa nach Quittierungen prüfen soll.

Einheiten

In dieser Ansicht können Einheiten der Ist- und Sollwerte angelegt und geändert werden. Wenn Sie einen Minimal- und Maximalwert definieren, werden alle Werte, die nicht in den Wertebereich fallen, vom System ignoriert. Dies dient dazu bei gestörter Datenerfassung oder Fehlern in Sensoren unplausible Werte erst gar nicht ins das System zu übernehmen.

Zudem ist es nicht möglich, Werte außerhalb des definierten Bereichs über die Handeingabe einzugeben. Diese Limitierung greift auch dann, wenn das Minimum bzw. Maximum in den Stammdaten des Messpunktes nicht angegeben ist oder einen anderen Wert aufweist.

Attention

Das Löschen von Einheiten oder Ändern deren IDs kann zu Fehlfunktion innerhalb von ResMa® führen, wenn sie in Benutzung sind.

  • ID (Die eindeutige Identifizierungsnummer der Einheit)

  • Name [Leistung] (Die Leistung bestimmt die Menge an Energie die ein Gerät in einem Momment verbraucht oder erzeugt. Bsp: Eine Glühbirne benötigt 100W um zu leuchten.)

  • Name [Arbeit] (Dies gibt eine Gesamtmenge an Energie an, die über einen bestimmten Zeitraum verbraucht oder erzeugt wird.

Bsp: 1 Kilowattstunde entspricht der Energie, die bei einer Leistung von 1 Kilowatt über 1 Stunde hinweg verbraucht wird.)

  • Beschreibung (Eine Beschreibung der Einheit oder möglichen Zusatzinformationen)

  • Minimum (Gibt den Mindestwert an, den eine Einheit haben kann. Möchte man z.B dass alle Messpunkte dieser Einheit den gleichen Min-Wert besitzen,

kann man diesen hier definieren und muss ihn nicht in jedem Messpunkt seperat festlegen. Möchte man diese Strategie verfolgen, darf im Messpunkt selbst aber kein Min-Wert hinterlegt werden)

  • Maximum (Gibt den Maximalwert an, den eine Einheit haben kann. Möchte man z.B dass alle Messpunkte dieser Einheit den gleichen Max-Wert besitzen,

kann man diesen hier definieren und muss ihn nicht in jedem Messpunkt seperat festlegen. Möchte man diese Strategie verfolgen, darf im Messpunkt selbst aber kein Max-Wert hinterlegt werden)

  • Referenzen (Zeigt an wieviele Messpunkte die Einheit in Verwendung haben. Per Klick auf die Zahl wird ein Übersichtsdialog aller referenzierten Messpunkte geöffnet.)

Bei der Verwendung von Zählern in einem Diagramm erfolgt eine Umschaltung der Y-Achse automatisch je nachdem welche Konfiguration des Messpunktes eingestellt ist.

Diagramm Durchschnitt Diagramm Summe

Wertekategorien

Wertekategorien schaffen eine Möglichkeit, Messpunkte standardmäßig mit einer bestimmten Aggregation im Diagramm anzuzeigen. Dazu ist zunächst eine entsprechende Wertekategorie anzulegen. Diese kann anschließend in den Stammdaten der gewünschten Messpunkte hinterlegt werden. Bei Verwendung der Messpunkte im Diagramm wird nun standardmäßig die Aggregation der zugewiesenen Wertekategorie verwendet. Eine Umschaltung auf andere Aggregation ist unverändert möglich.

Attention

Das Löschen von Wertekategorien oder Ändern von Steuerung IDs kann zu Fehlfunktion des ResMa führen.

Abgeleitete Größen (Rechenwerte/KPIs)

Abgeleitete Größen sind Rechenwerte, mit denen virtuelle Datenpunkte umgesetzt werden können. Damit lassen sich KPIs erzeugen oder beliebige Werteumrechnungen (Zählersummen oder CO² aus Energie berechnen, …). Die so berechneten Größen werden wie die ‚normalen‘ Datenpunkte im Objektbaum angeordnet und können bei allen APPs gleichberechtigt genutzt werden.

Bei Verwendung von Klassenreferenzen können abgeleitete Größen so definiert werden, dass Sie an allen dazu passenden Instanzen erzeugt werden.

Die aus abgeleiteten Größen resultierende historische Datenreihen werden erst bei der Nutzung der Werte erzeugt und sind nicht in der Datenbank gespeichert. Dies benötigt etwas Zeit, hat aber den Vorteil, dass bei Veränderung der Formel oder der Kompressionsarten die Werte alle sofort korrigiert sind.

Definition

Eine abgeleitete Größe ist eine Berechnungsvorschrift, die sich aus Parametern (Variablen) und Konstanten zusammensetzen kann. Als Parameter können hierbei Messpunkte oder andere abgeleitete Größen dienen.

Werte abgeleiteter Größen werden nicht in der Datenbank gespeichert, sie werden immer zur Laufzeit für den konkreten Auswertungsfall auf Basis der Berechnungsvorschrift durchgeführt.

Verwendung

Abgeleitete Größen können weitestgehend analog zu einfachen Messpunkten verwendet und in den verschiedenen Auswertemöglichkeiten des Systems genutzt werden. Hierzu werden sie wie einfache Messpunkte im Objektbaum angezeigt.

Abgeleitete Größe bearbeiten

In dieser Ansicht können abgeleitete Größen erstellt und bearbeitet werden. Geben Sie zunächst einen Namen und eine Beschreibung ein. Legen Sie anschließend fest, wie die Werte für die Darstellung aggregiert werden sollen, in welcher Einheit der Wert dargestellt werden soll und welcher Kategorie der Wert angehört. Anschließend können Sie Messpunkte via Drag & Drop vom Objektbaum zur abgeleiteten Größe hinzufügen.

Konfigurationsmöglichkeiten

Abgeleitete Größen können auf vielfältige Weise konfiguriert werden. Nachfolgend werden die gängigsten Konfigurationsmöglichkeiten kurz beschrieben.

Messpunkt-ID

Eindeutiger alphanummerischer Bezeichner für diese abgeleitete Größe. Diese kann frei vergeben werden und muss innerhalb einer Niederlassungshierarchie in ResMa® eindeutig sein.

Klassenname

Über die Vergabe von Klassennamen ist es möglich, mehrere Messpunkte zu Auswertezwecke zu gruppieren. Die Pivot-Auswertung bspw. fragt beim Hinzufügen eines Messpunktes ab, ob nur der einzelne Wert oder alle Werte dieses Klassennamens hinzugefügt werden sollen.

Beschreibung

Kurze Beschreibung, die auch in der tabellarischen Übersicht der abgeleiteten Größen angezeigt wird. Die Bearbeitung des Feldes ist optional, kann jedoch hilfreich sein, um komplexe Rechenschritte zu erläutern oder den Zweck einer Berechnungsvorschrift zu erklären und somit die Wartbarkeit der abgeleiteten Größen zu erhöhen.

Aggregatsfunktion

Die Aggregatsfunktion legt fest, mittels welcher Funktion die Werte einer abgeleiteten Größe aggregiert, sprich zusammengefasst, werden. Der Wert kann auf eine feste Funktion wie bspw. Summe oder Durchschnitt festgelegt werden, um starr eine einzige Aggregatsfunktion wiederzugeben.

In den meisten Fällen jedoch ist die Aggregatsfunktion Automatisch angebracht. Dadurch wird die Aggregierung aus der Auswertungsumgebung, z.B. einem Report oder Diagramm, übernommen und hier ist während der Betrachtung flexibel umschaltbar.

Es bietet sich also zunächst an, die Aggregatsfunktion überwiegend auf Automatisch zu stellen und nur für die Größen auf eine starre Aggregatsfunktion zu ändern, deren Änderung auf eine andere Art der Zusammenfassung inhaltlich keinen Sinn ergibt.

Gliederungsebene

Die Gliederungsebene legt fest, wo abgeleitete Größen im Objektbaum hierarchisch angesiedelt werden. Hier stehen verschiedene Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung.

Position

Wird die Gliederungsebene auf Manuell: Position festlegen gesetzt, erscheint zusätzlich das Input-Feld Position. Hier kann ein Verbraucher im Objektbaum gewählt werden, unter dem sich die abgeleiteten Größen einreihen soll.

Einheit

Legen Sie analog zu Messpunkten eine Einheit für Ihre abgeleitete Größe fest. Die Einheiten können Sie über den Menüpunkt System à Einheiten in ResMa® auch beliebig erweitern.

Wertekategorie

Wertekategorien dienen dazu, Messpunkte und abgeleitete Größen in Kategorien zusammenzufassen. Für diese Kategorien kann im Diagramm eine bestimmte Kompression als Vorgabewert gesetzt werden. Einstiegspunkt hierzu finden Sie im Menü unter System > Wertekategorien.

Ressource

Abgeleitete Größen können optional mit einer Ressource verknüpft werden. Dadurch ist es nun möglich eine Preisberechnung von abgeleiteten Größen z.B. im Report oder Pivot durchzuführen. Zudem wird der errechnete Preis ebenfalls in der Kurvenstatistik des Diagramms angezeigt. Den Einstiegspunkt für die Ressourcen finden Sie im Menü unter Verwalten à Ressourcen.

Neue Berechnungsmethode für Formeln

ResMa aggregiert normalerweise die Rohdaten der Formel-Parameter gemäß der gewählten Kompressionsstärke, und berechnet im Anschluss die Formel. Dies führte in der Vergangenheit zu nicht nachvollziehbaren Ergebnissen. Um die Berechnungs-Ergebnisse plausibler zu gestalten, ältere Ergebnisse aber nicht zu verfälschen, wurde optional eine neue Berechnungslogik eingeführt. Diese berechnet zunächst die Formel mit den Rohdaten, um im Anschluss die Ergebnisse gemäß der gewählten Kompressionsstärke zu aggregieren. Diese neue Berechnungsmethode kann - je nach Parameter - zu längeren Laufzeiten führen!

Experten-Modus für Formeln

Im Experten-Modus ist es möglich in der Formel SQL-Statements anzugeben, die in SQL-Funktionen oder Stored Procedures verwendet werden können. Der Experten-Modus besitzt ein eigenes Nutzerrecht Namens „Abgeleitete Größen Experten-Modus“, welches Aktiv sein muss um den Experten-Modus freizuschalten. Wichtig hierbei ist, dass sich diese SQL-Statements nach dem Schema der Microsoft SQL-Funktionen richten. Sollte sich die Formel nicht an die Syntax von MS-SQL halten oder fehlerhaft sein, wird die Abgeleitete Größe zwar erstellt, aber es wird keine zugehörige Stored Procedure angelegt und man erhält keine Daten. Für eine Validierung der Formel sollte diese wenn möglich im MS-SQL Studio verfasst, überprüft und anschließend in das Formelfeld kopiert werden.

Beispiele für eine mögliche Formel im Experten-Modus:

  • „SELECT TOP(1) [FirstName] from dbo.Namen“

  • „SELECT TOP(1) MeinMesspunktParameter from dbo.Messpunkte“

  • „SELECT CASE WHEN (NumInput01 < 100) THEN 1 ELSE 0 END“

  • „SELECT CASE WHEN (NumInput02 = 10.0) THEN 1 ELSE 0 END“

Dies sollte nur durch softwaretechnisch geschultes Personal und bei Kenntnis der Datenstrukturen angewandt werden, da die Operationen direkt auf dem Datenbank-Server ausgeführt werden! Dies ist ohne spezifische Schulungsmaßnahme nicht sinnvoll durchzuführen.

Parameter

Parameter bilden den variablen Anteil der Berechnungsvorschrift einer abgeleiteten Größe. Aufgrund der Vielseitigkeit der abgeleiteten Größe gibt es auch hier eine Vielzahl von Konfigurationsmöglichkeiten.

Kompressionsart

Festlegung der Aggregatsfunktion auf Parameterebene. Die Aggregatsfunktion legt fest, mittels welcher Funktion die Werte des Parameters aggregiert, sprich zusammengefasst, werden. Der Wert kann auf eine feste Funktion wie bspw. Summe oder Durchschnitt festgelegt werden, um starr eine einzige Aggregatsfunktion wiederzugeben.

Durch die Option Automatisch wird die Aggregierung aus der Auswertungsumgebung, z. B. einem Report oder Diagramm, übernommen und hier ist während der Betrachtung flexibel umschaltbar.

Je nach Anwendungsfall müssen Sie entscheiden, ob eine automatische Umschaltung für einen Parameter sinnhaft ist oder ob eine der starren Funktionen das Mittel der Wahl ist. Prüfen Sie im Zweifelsfall anhand eines nachvollziehbaren Datenbeispiels in einem Report die Konfiguration Ihrer Berechnungsvorschrift.

Azyklische Parameter (Parametertyp)

Istwerte können im Feld Parametertyp zwischen Istwert und Istwert (azyklisch) umgeschaltet werden. Die Konfiguration als azyklischer Wert bringt einige Besonderheiten in der Ermittlung des Wertes für diesen Parameter mit sich. Diese Besonderheiten werden nachfolgend im Detail erläutert.

Definition

Wird ein Parameter als azyklisch definiert, nimmt er den letzten Einzelwert vor Beginn der jeweiligen Auswertungsperiode an. Bei einer Auswertung des Monats Februar 2020 wird also der letzte Wert vor dem 01.02.2020 00:00:00 in den Parameter übernommen.

Es findet keine Aggregation mehrerer Werte statt. Im Gegensatz zu den zyklischen Werten wird bei azyklischen Parametern gezielt nur ein einzelner Wert übernommen. Daher kommen Aggregationen nicht zum Tragen, denn eine Summen-/Durchschnitts-/Min-/Max-Operation auf einen Wert erzielt immer dasselbe Ergebnis.

Der Wert wird so lange in die Berechnung einbezogen, bis es zu einer Wertänderung kommt und für die nachfolgenden Perioden somit wieder der letzte verfügbare Einzelwert übernommen wird.

Verwendung

Ein Parameter sollte als azyklisch konfiguriert werden, wenn …

… die Abgeleitete Größe in einem Intervall (z. B. täglich) ausgewertet wird, das engmaschiger ist als die Erfassung des Wertes (z. B. monatlich)

… sein letzter Wert auch über Intervalle hinweg gelten soll, in denen gar kein Wert in der Datenbank vorhanden ist

… nur der letzte Einzelwert vor Beginn des jeweiligen Auswerteintervalls in die Berechnung einfließen soll

Nicht jeder Messpunkt, der als Handeingabe befüllt wird, eignet sich zur Konfiguration als azyklischer Parameter. Umgekehrt jedoch sind azyklische Parameter häufig Messpunkte, die mittels Handeingabe ihre Werte erhalten. Beispielsweise ein Zählerwert, der zum Monatsende händisch erfasst wird.

Sollen abgeleitete Größen, die azyklische Parameter enthalten, auch auf Stunden- oder Viertelstundenbasis ausgewertet werden, sollte für die azyklischen Parameter die Option optional gesetzt werden.

Beispiel:

Nachfolgend ein einfach strukturiertes Datenbeispiel zur Veranschaulichung der Funktionsweise:

Die Werte des Messpunktes Handeingabe Zähler werden zum letzten eines Monats jeweils per Handeingabe erfasst. Der Zähler ist erst seit 2021 in Betrieb, vorher sind keine Daten vorhanden. Für das Jahr 2021 liegt folgende Messreihe vor:

31.01.2021 1001 kWh

28.02.2021 2120 kWh

31.03.2021 3334 kWh

30.04.2021 4120 kWh

31.05.2021 5650 kWh

30.06.2021 6979 kWh

14.08.2021 8234 kWh

31.08.2021 8755 kWh

30.09.2021 9356 kWh

Von Januar bis September sind monatliche Werte vorhanden. Im Juli wurde aufgrund des Sommerurlaubs kein Wert erfasst, dieser wurde am 14.08.2021 nachgetragen.

Die nachfolgende Aufstellung zeigt am Beispiel eines Monatsberichts über das Jahr 2021 hinweg, wie azyklische Parameter in die Berechnung eingehen. Der Wert der Vorperiode wird jeweils als Berechnungsgrundlage in die nachfolgende Periode aufgenommen. Für Januar 2021 geht kein Wert in die Berechnung ein, da in keiner Vorperiode (in diesem Fall Monate) ein Wert vorhanden ist. Da für den Monat Juli kein Wert erfasst wurde, wird im August der letzte verfügbare Wert der Vorperioden (in diesem Falle Juni) übernommen. Im August sind zwei Zählerwerte vorhanden. Auch hier wird wieder der letzte verfügbare Wert der Vorperiode übernommen.

Beispiel

Optionen

Für jeden Parameter stehen unterschiedliche Optionen zur Verfügung, die mittels Checkboxes aktiviert werden können und Einfluss auf die Berechnung der einzelnen Parameter haben.

Global

Wenn der Parameter als global gekennzeichnet wird, so wird dieser nicht über seine ID sondern über seinen Namen referenziert. Somit kann die abgeleitete Größe überall platziert werden, wo der Parameter namentlich existiert.

Optional

Der Wert einer abgeleiteten Größe kann nur dann berechnet werden, wenn jeder Parameter innerhalb eines Auswerteintervalls über Werte verfügt. Ist ein Parameter optional, wird die abgeleitete Größe auch berechnet, wenn keine Werte für diesen Parameter existieren.

Insbesondere für azyklische Parameter, deren abgeleitete Größen auch auf Stunden- oder Viertelstundenbasis ausgewertet werden sollen, ist diese Option zu setzen. Ansonsten kann aufgrund des Zyklusversatzes der azyklischen Parameter keine Berechnung stattfinden.

Null durch 0 ersetzen

Wenn kein Wert für den Parameter existiert, soll er mit der Zahl 0 in die Berechnung eingehen.

0-Werte ignorieren

0-Werte werden nicht mit in die Berechnung einbezogen. Das kommt beispielsweise zum Tragen, wenn produktionsfreie Zeiten nicht berücksichtigt werden sollen, weil die Sensoren in diesem Zeitraum Daten generieren, die einer bestimmten Auswertung nicht dienlich sind.

Wichtige Berechnungsregeln

Operatorrangfolge

Es gilt Aggregation vor Punkt vor Strich. Ist ein Parameter beispielsweise als Durchschnitt deklariert, wird zuerst der Durchschnittswert über den Auswertungszeitraum hinweg ermittelt, bevor mit dem Wert weiter gerechnet wird.

Beispiel:

Die Formel Messpunkt * 1.5 + 1 würde in einer Monatsauswertung zum Durchschnitt im Januar 2021 wie folgt schrittweise berechnet:

  1. Durchschnittsbildung als arithmetisches Mittel über alle Werte des Messpunkts, die im Januar 2021 vorhanden sind

  2. Der Monatsmittelwert wird mit 1.5 multipliziert

  3. Das Produkt aus dem zweiten Schritt wird mit 1 addiert

Noch ein Zahlenbeispiel: Es liegen für den Messpunkt im Januar 2021 zwei Werte vor:

01.01.2020 08:00:00 10 31.01.2020 16:30:00 30

Die Berechnung läuft also wie folgt schrittweise ab:

Durchschnittsbildung: (10 + 30) / 2 = 20 Multiplikation: 10 * 1.5 = 30 Addition: 30 + 1

Rechnen mit NULL-Werten

Ist für einen Parameter kein Wert vorhanden, geht dieser mit dem Wert NULL in die Berechnung ein. Ist ein Operant NULL, ist das Ergebnis immer NULL. Beispiel: 1 + NULL = NULL

Teilen durch 0

Wenn Sie eine Formel erstellen, in der eine Division durchgeführt wird, kann ein mathematischer Fehler auftreten, wenn der Divisor gleich 0 ist. Um dies zu verhindern nutzen Sie folgende Schreibweise: WertA / NULLIF (WertB, 0)

Zeitliche Auflösung von Rohdaten abgeleiteter Größen

Bei der Berechnung einer abgeleiteten Größe wird ein Basis-Intervall benötigt, um für diese Zeitstempel Werte zu berechnen. Dies wird z.B. vom Report und Chart durch die Kompressionsstärke vorgegeben.

Wird keine Kompressionsstärke vorgegeben (z.B. Werteübersicht), so wird ein minimales Intervall aufgrund der Taglog-Intervalle der Parameter berechnet. Hat kein Parameter ein festes Taglog-Intervall, so wird eine Stunde als Intervall angenommen.

Um das Taglog-Intervall eines Parameters zu berücksichtigen, muss er nicht in der Formel verwendet werden. Es genügt, wenn er der abgeleiteten Größe hinzugefügt wurde.

Für die Berechnung der Stundenwerte werden die Werte des vorigen Intervalls herangezogen.

Gibt es für die vorherige Stunde keine Werte, dann wird nichts berechnet. Ausnahme: der Parameter wird als azyklisch gekennzeichnet, dann ist dieser Wert so lange gültig, bis ein Nachfolgewert verfügbar ist. Zu den Besonderheiten, siehe Kapitel Azyklischer Parameter (Parametertyp).

Abgeleitete Größen prüfen

Öffnet einen Tab mit einer Liste aller konfigurierten abgeleiteten Größen und der Möglichkeit, diese auf Fehler zu prüfen.

Auftragserfassung

Um Aufträge automatisch erfassen zu können müssen entsprechende Konfigurationen erstellt werden. Für jede Niederlassung bzw. für jeden Verbraucher wird eine Konfiguration benötigt.

Eine Konfiguration enthält mindestens einen Text-Messpunkt für den Auftragsnamen. Ändert sich dieser Wert, so wird automatisch ein neuer Auftrag angelegt. Geben Sie einen Messpunkt im Feld “Übergeordneter Auftrag” an, um die Aufträge zu einem Anderem Auftrag zuzuordnen. Weiterhin können Sie für jedes dynamische Attribut einen Messpunkt auswählen.

Allgemeine Einstellungen

Öffnet eine Sicht zur Festlegung von allgemeinen Einstellungen.

Nach Ändern von Werten müssen diese mit der Schaltfläche “Speichern” bestätigt werden.

Datenanforderung für Connector konfigurieren

Hier wird festgelegt, in welchem Zyklus ResMa die aufgezeichneten Daten von den angebundenen Connectoren anfordert.

Datenanforderungsintervall

Diese Einstellung legt fest, in welchem zeitlichen Zyklus ResMa die Connectoren auffordert, ihre Daten zu übertragen.

Datenanforderungsuhrzeit

Wird das Anforderungsintervall auf täglich gestellt, kann eine Uhrzeit zur Datenanforderung konfiguriert werden. Ansonsten ist das Feld disabled.

Daten nur anfordern, wenn Queue leer

Die angeforderten Daten werden durch ResMa sukzessive abgearbeitet und zu diesem Zweck in einer Warteschlange (Microsoft Message Queue) gehalten.

Konnten noch nicht alle Warteschlangeneinträge des vorherigen Anforderungsintervalls verarbeitet werden, sollten keine weiteren Daten angefordert werden. Ansonsten würde ResMa bereits in der Warteschlange platzierte Daten nochmals anfragen, da es noch keine Kenntnis über diese Datensätze erlangt hat. Dadurch kommt es zu erhöhter Netzwerklast und einem Aufschaukeln der Warteschlange. Es wird daher dringend empfohlen, diese Option aktiviert zu lassen.

Der Schwellwert, ab welchem ResMa die Warteschlange als leer betrachten soll, kann in der ResMaConfigs.xml über die Property DataLoggerQueueSwell konfiguriert werden. Die Datei befindet sich im Installationsverzeichnis von ResMa.

Die Logik greift sowohl bei automatischer als auch bei manueller Anforderung der Daten vom Connector. Ist die Warteschlange länger als der Schwellwert, werden die Daten nicht angefordert.

Die Anzahl der aktuell in der Warteschlange befindlichen Elemente wird in der Systemstatistik angezeigt.

Systemwährung

Hier wird die Währungseinheit angegeben die z.B. bei den Tarifen benötigt wird. Standard Währung ist Euro €.

Ersatztext für leere Aufträge

Gibt den Standard Text an der für Aufträge ohne Text eingefügt wird.

Standard-Theme

Hier kann das Standardlayout (Farben, Icons, etc.) von ResMa geändert werden

Dashboard Aktualisierungsintervall

Gibt das Aktualisierungsintervall des Dashboardes in Minuten an, in dem die Daten aktualisiert werden. Als Standard sind 5 Minuten eingestellt, der mögliche Wertebereich liegt zwischen 1 und 60 Minuten.

Konfiguration bei Verbindung anfordern

Nach einem Verbindungsabbruch fordern die Connectoren erneut die Konfiguration an. Dies ist sinnvoll, falls während des Verbindungsverlusts Datenpunkte hinzugefügt/gelöscht wurden oder etwas an den Aufzeichnungsparametern geändert wurde. Durch Übertragung der Konfiguration erfahren die Connectoren davon und können ihr Verhalten entsprechend anpassen.

In Netzwerken mit sehr häufigen Verbindungsabbrüchen kann eine ständige Übertragung jedoch das Netzwerk auslasten. Ausschließlich in diesem Fall sollte diese Option deaktiviert werden. Eine Übertragung geänderter Konfiguration muss dann manuell über die Connector-Ansicht erfolgen.

Einstellungen Datenlöschung

Ziel des Datenösch-Funktion ist es, ein Volllaufen der Datenbank zu verhinden. Die automatische Löschfunktion kann in zwei Ausprägungen genutzt werden: Datenlöschen nach Zeit oder nach Datenbank-Größe.

Erforderliches Recht

Die Datenlöschung ist über ein eigenes Recht abgesichert. Nur wer dieses Recht hat, kann die Funktion nutzen bzw. die Einstellungen ändern.

Einstellungen Löschen

Konfiguration Ausführungszeit

Über die Ausführungszeit wird festgelegt, wie oft und zu welchem Zeitpunkt die Funktion ausgeführt wird. Zur Auswahl stehen:

  • Täglich

  • Wöchentlich

  • Monatlich

Wichtig ist hier zu wissen, ob und wann andere, datenintensive Operationen auf dem Server durchgeführt werden, z.B. ein Datenbank-Backup. Die Ausführung des Löschfunktion sollte dann nicht zu dieser Zeit stattfinden.

Konfiguration Daten nach Zeit löschen

Hier wird festgelegt wie alt die Daten in der Datenbank maximal werden dürfen. Es wird hierbei unterschieden zwischen Zähler und sonstige Daten, wie

  • numerische, logische und String-Messwerte

  • Alarme

  • Schichbuch-Einträge

Konfiguration Daten nach Größe löschen

Hier wird festgelegt, welche maximale Größe die Datenbank haben darf. Um dies zu erreichen wird zunächst der älteste Wert (Zeitstempel) in der Datenbank ermittelt, und dann schrittweise Daten ab diesen Zeitpunkt gelöscht, bis die Datenbank die definierte Maximalgröße unterschreitet. Hierbei werden die Daten analog zu „Löschen nach Zeit“ gelöscht.

Konfiguration testen

Über den Button „Konfiguration testen“ kann die Ausführung des Datenlöschen mit der festgelegten Konfiguration manuell gestartet werden. Hierzu muss aber die Konfiguration gespeichert worden sein.

Datenbank bereinigen

ResMa löscht nicht immer Elemente sofot, sondern markiert diese nur als gelöscht, damit diese nicht mehr an der Oberfläche dargestellt werden. Diese sind z.B.:

  • Messpunkte, mit zugehörigen historischen Daten

  • Niederlassungen

Ein Datenbank bereinigen löscht diese Daten endgültig und unwiederruflich aus der Datenbank, was auch durch eine entsprechende Meldung unterstützt wird.

Bereinigen

Anzeige Ergebnisse

Die Ergebnisse, bzw. das Protokoll der Datenlöschung, sind zu finden im Eingabeprotokoll, bzw. in gekürzter Form am unteren Ende der Datenlöschen Konfigurationseite.

Einstellungen Löschen

Benutzerdefinierte Attribute

Benutzerdefinierte Attribute sind Zusatzeigenschaften eines ResMa-Elements, die individuell angelegt werden können. Diese werden im Stammdaten-Dialog unterhalb der Standard-Attribute angezeigt und besitzen die Gruppenüberschrift ‚Benutzerdefinierte Attribute‘.

Folgende Elemente können mit benutzerdefinierten Attributen ausgestattet werden:

  • Niederlassungen

  • Verbraucher

  • Messpunkte

  • Aufträge

  • Schichtbücher

Benutzerdefinierte Attribute können über System à Benutzerdefinierte Attribute bearbeitet werden.

Der Inhalt ist zwei Teile gruppiert. Im oberen Teil befindet sich die Titelzeile. Hier kann das Element über ein Auswahlmenü gewählt werden, welches bearbeitet werden soll. In der oberen rechten Ecke befindet sich eine Toolbar.

Der zweite Teil der Seite bildet die Tabelle mit dem aktuellen Inhalt, entweder leer oder mit den bereits angelegten benutzerdefinierten Attributen.

Für das Hinzufügen neuer Elemente drückt man den Hinzufügen-Button (rundes Icon mit einem Pluszeichen) in der rechten Ecke der Tabellen-Titelzeile.

Für die Bearbeitung und das Löschen eines bestehenden Attributes verwendet man die Buttons am Ende der Zeile.

Eingabeparameter für ein benutzerdefiniertes Attribut

Name: Eindeutiger Bezeichner für die Speicherung in der Datenbank. Für den späteren Nutzer nicht sichtbar.

Datentyp: Typ der Daten, die in dem Feld gespeichert werden sollen. Die Option Drop down bietet die Möglichkeit, eine vordefinierte Auswahl an Strings zur Verfügung zu stellen. Dadurch sind die Ergebnisse später einfach zu filtern und auszuwerten.

Spaltentext: Anzeige in der ResMa-Oberfläche. Muss im Gegensatz zum Namen nicht eindeutig sein.

E-Mail

In dieser Ansicht können die Parameter zur Kommunikation vom ResMa zu dem E-Mail-Server (SMTP) bestimmt werden. Die Einstellungen müssen anschließend mit “Speichern” bestätigt werden.

Verbindung testen

Sind die Kommunikationsparameter festgelegt, kann zum Test eine E-Mail vom ResMa verschickt werden. Geben Sie hierzu eine Zieladresse an. Mit dem Klick auf “Verbindung testen” wird eine E-Mail verschickt. Falls die Verbindung zum SMTP-Server nicht hergestellt werden kann, erscheint eine Fehlermeldung.

Länder

In dieser Tabelle werden alle Länder aufgelistet. ResMa benötigt neben ID und Name die Zeitzone des Landes und eine Grafik für die Flagge des Landes. Diese Liste kann jederzeit ergänzt werden.

Sprachen

Die Benutzeroberfläche des ResMa ist mehrsprachig. Die Systemtexte werden für die Anzeige aus der Datenbank gelesen. In dieser Tabelle ist es möglich existierende Sprachen zu bearbeiten oder eine weitere Sprache zum System hinzuzufügen. Bei Erstellen oder Editieren einer Sprache muss eine der verfügbaren Standardsprachen ausgewählt werden. Weiterhin kann ein Flaggensymbol hinzugefügt werden.

Übersetzungen

In dieser Ansicht können Systemtexte übersetzt werden. Wählen Sie hierzu zunächst eine Übersetzungsrichtung aus der Auswahlliste aus. Es kann von jeder vorhandenen Sprache in eine andere übersetzt werden. Ist eine Richtung ausgewählt, erscheinen alle Systemtexte. In der zweiten Spalte erscheint der Referenztext der Ursprungssprache und in der dritten Spalte kann der übersetzte Text eingegeben werden. Mit der Schaltfläche “Übernehmen” werden die Texte abgespeichert. Neu angemeldete Benutzer können dann sofort die geänderten Texte nutzen.

Manche Texte enthalten Platzhalter, die wie folgt aussehen: {0}. Jeder Platzhalter hat eine fortlaufende Nummer. Diese Platzhalter werden vom System benötigt, um einen weiteren Text einzufügen und dürfen nicht entfernt werden.

In manchen Fällen kann es nötig sein, viele Übersetzungen auf einmal einzutragen. Dies kann mithilfe des Imports von Übersetzungen vereinfacht werden. Dazu wird in der Toolbar auf den Import-Button geklickt. Danach öffnet sich ein Dialog zur Auswahl der zu importierenden Datei. Es muss beachtet werden, dass die zu importierende Datei eine Excel 97 – 2003-Arbeitsmappe ist. Diese haben die Endung .xls. Es muss beachtet werden, dass nicht jede .xls-Datei eine Excel Arbeitsmappe ist.

Deswegen empfiehlt es sich, die Sprachinformationen zu exportieren, anzupassen und dann - wie in der folgenden Grafik dargestellt – zu speichern. Dazu muss auf Datei -> Speichern unter geklickt werden.

Systemstatistik

Öffnet einen Tab mit Systeminformationen. Diese dienen dazu zu erkennen, inwieweit die Lizenz schon ausgenutzt ist und welche Datenmengen entstanden sind. Beim Kontaktieren der Hotline sollte diese Info bereitgehalten werden.

Zusatzinformationen

Hier können alle Stammdatenpunkte der verschiedenen Messpunkte ausgewählt werden, die per MQTT an einen externen Broker übermittelt werden sollen. Es werden nur die Stammdatenpunkte übermittelt, die für den jeweiligen Messpunkt vorhanden bzw. ausgefüllt sind, und die durch den Button aktiviert wurden. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit die Namen der Stammdatenpunkte für die Übermittlung umzubenennen. Dies bietet rein optische oder logistische Vorteile, wie zum Beispiel eine einfachere Identifizierung bei der MQTT Nachricht.