Monitoring¶
Im Bereich Monitoring sind alle wichtigen Grundfunktionen für das Beobachten von Prozessen und dem Verwalten der dazu benötigten Datenpunkte enthalten.
Objektbaum-Ansichten¶
Unter Ansichten versteht man in ResMa® Baumdarstellungen auf das bestehende System aus unterschiedlichen Sichtweisen. Insgesamt kann auf vier verschiedenen Ansichten zurückgegriffen werden:
Standard: die von Ihnen modellierte Prozess-/Assetsicht
Connector: alle Connectoren und die darüber konfigurierten Datenpunkte
Ressourcen: Energiemanagement: Energieflusssicht
Kostenstellen: Messwerte/Zähler in einer Kostenstellengliederung
All diese Ansichten können über ein Dropdown-Menü am oberen Rand des Ansichten-Bereiches ausgewählt werden. Daneben befinden sich zwei Buttons. Der Linke aktualisiert die Baum-Ansicht. Der Rechte schaltet von der normalen Ansicht auf den Editor-Modus um. Unter dieser Leiste befindet sich eine Filterzeile. Dieser Filter wirkt sich auf alle Messpunkte innerhalb des angezeigten Baums aus. Es wird das Filterkriterium Contains verwendet. Das bedeutet es wird jeder Messpunkt angezeigt, welcher den eingegebenen Text beinhaltet. Jede Ansicht setzt eine eigenständige Baumstruktur auf. Die einzelnen Strukturelemente können, je nach Status, mit Zustandsicons versehen werden. Wird ein solches Icon angezeigt, kann über einen Mouse Over ein entsprechender Tooltip aufgerufen werden. Dieser Tooltip zeigt Informationen über den Zustand an.
Standard-Ansicht¶
In der Standard-Ansicht bekommt der Benutzer eine Abbildung seiner Niederlassungsstruktur. Diese kann aus einer Niederlassung oder aus mehreren bestehen. Eine solche Niederlassung kann der Struktur der repräsentierten Produktionsstätte entsprechen. Diese kann baumartig aufgebaut werden und geht über alle gewünschten Ebenen bis hin zum untergeordneten Messpunkt.
Um die Struktur aufzubauen, stehen dem Benutzer Verbraucher-Elemente zur Verfügung. Um Manipulationen an der Baumstruktur vorzunehmen, ist es notwendig in den Editor-Modus zu wechseln. Dadurch bekommt man Zugang zu den entsprechenden Elementen, um die Struktur zu erweitern. Der Editor-Modus kann per Klick auf den Button mit dem Stift-Icon erreicht werden. Dieser Modus kann über Rechte eingeschränkt werden. Einen aktiven Editor-Modus erkennt man daran, dass sich der Hintergrund der Ansicht anders färbt und sich das Stift-Icon zu einem Auge-Icon ändert.
Zum Einfügen neuer Elemente muss zunächst das Kontextmenü auf dem entsprechenden Knoten aufgerufen werden, unter welchem Elemente eingefügt werden sollen. Dies gibt eine Auswahl diverser Elemente frei.
Folgende Elemente können je nach Strukturknoten erzeugt werden:
Neue Niederlassung (nur bei Aufruf des Kontextmenüs auf einer Niederlassung)
Neuer Verbraucher (nicht in der Connectorsicht)
Neuer Messpunkt
Neue abgeleitete Größe
Neue Kostenstellen (nur bei Aufruf des Kontextmenüs auf einer Niederlassung)
Neuer Web-Link
Löschen
Um einen Unterknoten zu erzeugen, muss man einen neuen Verbraucher in den Baum einpflegen. Bei Klick auf ‚Neue Niederlassung‘ oder ‚Neuer Verbraucher‘ öffnet sich ein Dialog, welcher mit den entsprechenden Informationen ausgefüllt werden muss. Einzelne Knoten können per Drag & Drop verschoben werden.
Verbraucher stehen als Platzhalter für beliebige Gliederungspunkte. Mit Ihnen modelliert man die gewünschte hierarchische Struktur des Objektbaumes. Über die Namensgebung und individuell zugeordnete Icons kann man dabei auf die Gestaltung einwirken.
Im Zusammenhang mit Auswertungen können die Verbraucher als Filter oder Gruppierungselemente verwendet werden. Im Zusammenhang mit der auftragsorientierten Auswertung erfolgt eine Erfassung aller Datenpunkte eines Verbrauchers jeweils am beginn und Ende eines Auftrags, unabhängig vom eingestellten Loggerintervall.
Connectoren-Ansicht¶
Unter der Ansicht Connectoren sieht man alle Connectoren, die einer Niederlassung zugeordnet sind. Einem Connector sind alle zugeordneten Messpunkte unterlagert. Im Falle einer DirectConnector sind als Zwischenstrukturen alle Einzelverbindungen einzusehen.
Der Editor-Modus muss äquivalent zur Standard-Ansicht auf dem entsprechenden Connector aufgerufen werden. Danach kann der Benutzer folgende Elemente einfügen:
Neue Verbindung
Neuer Messpunkt
Neue abgeleitete Größe
Neuer Web-Link
Löschen
Als Strukturelement kann hier ein Verbindungselement eingefügt werden. Dies gilt aber nicht für den Modbus-Connector.
Ressourcen-Ansicht¶
Die Ressourcen-Ansicht dient dazu Medienflüsse zu konfigurieren um sie per Sankey oder Tabelle auswerten zu können. Diese Sicht bietet daher die Möglichkeit zu jedem benutzten Medium (wird über das Zuordnen eines Zählers zu einem Medium definiert) die Verteilung auf die zugeordneten Verbraucher zu konfigurieren.
Beispiel: Stromhauptanschluss -> Unterverteilung 1-x -> Maschine/Verbraucher 1-n
Dabei wird typischerweise jeder Verzweigung ein eigener Messwert (Zähler) oder alternativ die Berechnung eines ersatzwertes zugeordnet.
Der Editor-Modus muss äquivalent zur Standard-Ansicht auf dem entsprechenden Medium aufgerufen werden. Danach kann der Benutzer folgende Elemente einfügen:
Neuer Knoten
Neuer Web-Link
Löschen
Wie in den anderen Ansichten kann auch hier eine Struktur eingepflegt werden. Diese Struktur wird über Knoten aufgebaut. Diese Knoten müssen über einen Dialog mit den geforderten Informationen versehen werden.
Kostenstellen-Ansicht¶
Bei der vierten Ansicht ‚Kostenstellen‘ kann der Benutzer die Kostenstellenstruktur seines Unternehmens abbilden. Zur Erstellung der dementsprechenden Struktur gilt die identische Vorgehensweise wie bei allen anderen Ansichten. Über den Editor-Modus können neue Kostenstellen angelegt werden. Die Tiefe dieser Struktur ist nicht begrenzt.
Stammdaten¶
Stammdaten sind grundlegende Informationen zu einem Element. Jedes Element in einer Baumstruktur besitzt diesen Eintrag in dessen Kontextmenü. Bei Klick auf den Eintrag ‚Stammdaten‘ öffnet sich ein elementspezifischer Dialog, der die Basisdaten dieses Elementes anzeigt und zur Modifizierung freigibt. Welche dieser Felder Sie eingeben müssen ist elementspezifisch und wird durch eine Hinweismeldung nach dem Speichern kenntlich gemacht.
In den nachfolgenden Kapiteln werden alle Stammdaten besprochen, welche nicht in den kommenden Kapiteln näher beschrieben werden.
Stammdaten Niederlassung¶
Die Stammdaten einer Niederlassung (eines Standortes) sind über das Kontextmenü erreichbar.
Folgende Punkte sind im Standard verfügbar:
Name: textuelles Eingabefeld (Pflichtfeld)
Länderkennung: Auswahlbox
Attention
Ist ein benötigtes Land nicht enthalten, kann dieses im Ländermenü ergänzt werden. Menüpfad: System -> Länder
Externe ID: numerisches Eingabefeld
PLZ: numerisches Eingabefeld
Ort: textuelles Eingabefeld
Straße: textuelles Eingabefeld
Bundesland: textuelles Eingabefeld
Vorwahl: numerisches Eingabefeld für die Länderkennung
Telefonnummer
Der Bereich ‚Benutzerdefinierte Attribute‘ wird in Kapitel 1.5. näher beschrieben.
Stammdaten Verbraucher¶
Die Stammdaten eines Verbrauchers sind über das Kontextmenü erreichbar.
Folgende Punkte sind im Standard verfügbar:
Name: textuelles Eingabefeld (Pflichtfeld)
Kommentar: textuelles Eingabefeld
Benutzerdefiniertes Icon: Auswahlliste von vorgefertigten Icons
Attention
Möchten Sie Ihre eigenen Icons verwenden? Bitte wenden Sie sich an unseren ResMa®-Support (resma@gti.de).
Stammdaten Ressourcenknoten¶
Die Stammdaten eines Ressourcenknotens sind über das Kontextmenü erreichbar.
Folgende Punkte sind im Standard verfügbar:
Medium (kommt automatisch über die übergeordnete Ressource)
Name: textuelles Eingabefeld (Pflichtfeld)
Benutzerdefiniertes Icon: Auswahlliste von vorgefertigten Icons (s. Kapitel 1.2.)
Max. Leistung: numerisches Eingabefeld
Einspeisung: Checkbox
Verbrauchsmessung: Auswahlliste aller Zählerwerte mit dem zugeordneten Medium
Betriebsstundenmessung: Auswahlliste aller logischen Messpunkte
Berechnung:
Laufzeit pro Jahr: numerisches Eingabefeld
Durchschnittsleistung: numerisches Eingabefeld
Einheit: Auswahlliste aller im System bekannten Einheiten
Eine genauere Beschreibung der einzelnen Einträge finden Sie im Kapitel ‚Ressourcenverteilung‘.
Stammdaten Kostenstelle¶
Die Stammdaten einer Kostenstelle sind über das Kontextmenü erreichbar.
Folgende Punkte sind im Standard verfügbar:
Nummer: textuelles Eingabefeld
Name: textuelles Eingabefeld
Benutzerdefiniertes Icon: Auswahlliste von vorgefertigten Icons (s. Kapitel 1.2.)
Stammdaten Messpunkt¶
Die Stammdaten eines Messpunktes sind über das Kontextmenü erreichbar.
Allgemeine Stammdaten¶
Ein Messpunkt kann vom Typ Istwert, Sollwert oder Zählerwert angelegt werden. Ein Messpunkt vom Typ „Abgeleitete Größe“ lässt sich über die gleichnamige Funktionalität anlegen.
Für (Medien-) Zähler jeder Art sollte der Typ Zählerwert gewählt werden. Diese erlaubt es, neben den Leistungsdaten auch die Zählerstände zu protokollieren.
Istwerte hingegen kennen zu einem bestimmten Zeitpunkt immer nur genau einen Wert.
Sollwerte können genutzt werden, um Prozesswerte zu setzen.
Messpunkt-ID¶
Die Messpunkt-ID stellt einen eindeutigen Bezeichner des Messpunktes innerhalb einer ResMa-Installation dar. Mit ihr ist es möglich, Messpunkte mit gleichnamiger ID auf eine andere ResMa-Installation zu übertragen. Die Messpunkt-ID ist typischerweise ein sprachneutraler Bezeichner wie z.B. V027-E12 (Kennzeichenschlüssel)
Die Messpunkt-ID ist wird als interne Referenz benutzt und ist darüber geeignet für eine Übertragung zu einer anderen Installation als eindeutiges Kennzeichen verwendet zu werden.
Anzeigename¶
Der Anzeigename ist sprachabhängig wir zur Darstellung des Wertes in Abhängigkeit der aktuell gewählten Sprache in Objektbaum und Bedienoberflächen verwendet.
Um einen Anzeigenamen sprachabhängig zu ändern, muss das System zunächst auf die gewünschte Sprache umgestellt werden. Anschließend kann der Anzeigename für die aktive Sprache geändert werden.
Beim Umschalten der Sprachen ändert sich nun auch der Anzeigename entsprechend in Bedienoberflächen.
Klassenname¶
Über die Vergabe von Klassennamen ist es möglich abgeleitete (berechnete) Größen (z.B. KPIs) so anzulegen, dass sie automatisch an allen möglichen Instanzen erscheinen.
Beispiel: Im Objektbaum sind mehrere Maschinen als Verbraucher angelegt und die haben alle eine Stückzähler und einen Energiezähler, dann könnte eine berechnete Größe Energie pro Stück angelegt werden, bei der die Klassenbezeichnungen benutzt werden. Auch wenn die Datenpunkte an den unterschiedliche Bezeichnungen haben, würde dennoch für alle Maschinen der KPI angelegt und berechnet werden.
Einheit¶
Auswahl der Messeinheit des Messpunktes. Diese hat bspw. Einfluss auf die Achsen im Diagramm oder die Einheitenanzeige im Report. Die Einheitenliste kann über die Systemeinstellungen beliebig erweitert werden.
Kostenstelle¶
Sobald eine Kostenstelle hinterlegt wurde ist diese in der Baumansicht „Kostenstellen“ verfügbar. Über die Gruppierung in Kostenstellen können alle hinterlegten Messpunkte bspw. über das Kontextmenü der Kostenstelle in einem Diagramm angezeigt werden.
Verbraucher¶
Verbraucher stellen logische Gliederungsebenen für den Objektbaum bereit. Hier wird konkret der übergeordnete Verbraucher im Objektbaum hinterlegt. Messpunkte können jedoch auch bequem per Drag & Drop im Objektbaum reorganisiert werden.
Auftragsreferenz – chargenorientierte Erfassung von Daten¶
Als Auftragsreferenz können alle Messpunkte vom Datentyp STRING hinterlegt werden. Sobald sich der Wert dieses STRING-Messpunktes ändert, wird auch der Wert dieses Messpunktes azyklisch geschrieben, unabhängig davon, was als Abtastintervall definiert ist.
Dies ist notwendig, um auftragsbezogene Auswertungen mit klarer Abgrenzung von Werten zu Auftragsbeginn und Auftragsende erstellen zu können.
Der entsprechende Auftragsbezug kann zu Auswertezwecken im Report ausgewählt werden.
Faktor¶
Der Faktor kommt insbesondere bei Zählern zum Einsatz, wenn bei der Datenerfassung Werte direkt faktorisiert in die Datenbank übertragen werden sollen. Damit entfällt eine spätere Umrechnung auf der Auswertungsebene. So haben Impulszähler oder Wandlerzähler oft einen Gewichtungsfaktor von 10/100/1000 kWh pro Impuls/Zählwert.
Plausibilitätsprüfung¶
Plausibilitätsprüfungen können in den Systemeinstellungen konfiguriert und benannt werden. Hier lassen sich diese Prüfungen mit einem Messpunkt verbinden, sodass die Prüfung entsprechend angewandt wird und so bspw. mit der Prüfung verbundene Alarme getriggert werden können.
Connector¶
Hier wird die Datenanbindung konfiguriert. Je nach Systemaufbau stehen Ihnen verschiedene Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung:
Kein Logging. Der Messpunkt wird nicht automatisch sondern über Handeingabe geloggt. Nur bei dieser Connector-Einstellung können Messpunkte in der Handeingabe verwendet werden.
DirectConnect: Anbindung über Modbus TCP oder Modbus RTU.
PROCON-WEB: Anbindung über PROCON-WEB-Projekt.
PROCON-WIN: Anbindung über PROCON-WIN-Projekt.
Spezifische Stammdaten für Istwerte/Sollwerte¶
Datentyp¶
Auswahl des Datentyps, der aufgezeichnet werden soll.
Min-Wert¶
Minimaler Wert, der bei Handeingaben nicht unterschritten werden kann. Das Speichern der Werte ist bei Unterschreitung in der Handeingabemaske nicht möglich.
Max-Wert¶
Maximaler Wert, der bei Handeingaben nicht überschritten werden kann. Das Speichern der Werte ist bei Überschreitung in der Handeingabemaske nicht möglich.
Spezifische Stammdaten für Zählerwerte¶
Medium¶
Hier können Sie das Medium bzw. die Ressource angeben, die gezählt wird. Zudem kann über das Dropdown-Menü eine bereits angelegte Ressource ausgewählt werden.
Sobald eine Ressource in einem Messpunkt hinterlegt ist, steht sie automatisch im Objektbaum in der Ansicht „Ressourcen“ zur Verfügung.
Messpunktmonitore¶
Messpunkte können mittels Messpunktmonitor mit Alarmen verknüpft werden. Geprüft werden hierbei die Daten, die vom Connector gemäß dem konfigurierten Abholintervall, periodisch eingelesen werden. Liegt ein Wert außerhalb des durch Min/Max definierten Intervalls, wird ein Alarm ausgelöst. Der Messpunktmonitor steht nur Messpunkten zur Verfügung die über Connector-Logging angebunden sind.
Note
Die Überprüfung des Messpunkt-Monitor findet immer erst beim Einlesen der Daten vom Connector statt. Dies geschieht beispielsweise immer zur vollen Stunde. Somit werden auch die Alarmierungen entsprechend verzögert angestoßen. Reine Handeingabewerte werden dabei nicht berücksichtigt. Diese können mittels Angabe eines Maximal- und Minimalwertes in den Stammdaten reglementiert werden.
Konfiguration eines Messpunktmonitors¶
Name¶
Frei zu vergebender Name des Messpunktmonitors
Min¶
Mindestwert, der noch gültig ist
Max¶
Maximalwert, der noch gültig ist
Alarm¶
Auswahl eines zuvor angelegten Alarms
Tage / Kalenderkategorie / Zeit¶
Zeitliche Einschränkungen für die Anwendung eines Messpunktmonitors
Messpunktmonitore für boolesche Messpunkte¶
Es kann auch ein Messpunkt-Monitor für logische (BOOL) Werte definiert werden.
Hierbei sind nur zwei Einstellungen zur Auslösung sinnvoll. Eine Auslösung bei Wechsel auf 1 bzw. 0. Nachfolgend sind die beiden Szenarien kurz beschrieben und eine beispielhafte Konfiguration abgebildet.
Sobald der Wert auf 1/0 umschlägt, wird ein entsprechender Alarm ausgelöst.

Low/High-Alert
Messwert kopieren auf¶
Der Wert einer Variable kann auch über den Connector zurück in den Prozess geschrieben werden. Dies kann vor allem bei abgeleiteten Größen sinnvoll sein.
Parameter hierzu sind der Connetor auf den geschrieben werden soll (nicht alle Connectoren unterstützen dieses Feature!), der Tag auf den geschrieben werden soll, und ein Typ, welcher Wert geschrieben werden soll.
Dashboard¶
Allgemein¶
Das Dashboard ist eine Seite in ResMa®, die von jedem Benutzer selbst, individuell gestaltet werden kann. Sie kann mit den folgenden Elementen ausgestattet werden:
Systemstatistik
Störungen
Meine Dokumentationen
Aktive PDCA-Zyklen
Vorhandene Profile
Diagramme
Alle eingefügten Elemente werden rasterorientiert automatisch angeordnet und mit einer Standardgröße versehen. Sowohl Größe als auch Position kann nachträglich vom Benutzer angepasst werden.
Das Dashboard kann über den entsprechenden Navigationspunkt erreicht werden.
Zusammenstellung Dashboard¶
Toolbar¶
Die Toolbar befindet sich standardmäßig in der oberen linken Ecke des Tabs. Sie kann jedoch individuell positioniert werden. Die Toolbar enthält folgende Element von links nach rechts:
Ansicht zurücksetzen: Leert das aktuelle Dashboard. Es werden alle Elemente gelöscht.
Aktualisieren: Aktualisiert alle Elemente des Dashboards
Hilfe: Zeigt eine Hilfe/Erklärung zum Dashboard an
Undo: Macht den letzten Schritt rückgängig
Redo: Holt den letzten gemachten Schritt zurück
Hinzufügen: Elementliste mit den hinzufügbaren Elementen
Vollbild: Das Dashboard wird als Vollbild dargestellt
Element: Neues Profil¶
Seit ResMa® 3.0 kann jedes abgespeicherte Profil als Element in das Dashboard aufgenommen werden. Damit sind alle Darstellungs-APPs als Element im Dashboard verfügbar und müssen hierzu nicht neu angelegt werden.
Zu Beginn, wenn noch nicht viele Profile angelegt sind, kann dieses Fenster auch weniger Einträge haben.
Element: Systemstatistik¶
Das Element Systemstatistik zeigt eine Ansicht auf die aktuellen ResMa-System Daten. Neben Statistiken aus dem aktuell laufenden System, werden unter anderem auch Daten zur Lizenz und deren Auslastung angezeigt.
Folgende Statistikdaten werden nach Gruppierung angezeigt:
Anzahl Elemente
Anzahl der Niederlassungen
Anzahl der Verbraucher
Anzahl der angelegten Messpunkte in Bezug zur maximalen
Anzahl der aufgezeichneten Messwerte
Aufgaben
Anzahl der aktuell anstehenden Störungen
Anzahl der aktiven benutzerspezifischen Dokumentationen
Anzahl der benutzerspezifischen Dokumentationen
Anzahl der aktiven PDCA-Zyklen
Lizenzinformation
Name des Lizenznehmers
Anzahl der maximal verfügbaren Messpunkte (Als Messpunkt zählt jeder Wert der über ResMa® ausgewertet werden kann)
Anzahl der Benutzer, die sich gleichzeitig am ResMa-System anmelden können
System
Anzahl der im System angelegten Benutzer
Anzahl der aktuell am System angemeldeten Benutzer
Systemversion
Datenbank-Version
Datum der letzten Aktualisierung
Alle Einträge, deren Daten unterstrichen dargestellt werden, sind über einen Hyperlink mit dem jeweiligen Detail-Tab verknüpft. Das heißt drückt man beispielsweise die Anzahl der Niederlassungen, so wird die Liste aller Niederlassungen angezeigt. Die anderen Links bietet ähnliche Quick-Links zu den jeweiligen kontextspezifischen Seiten.
Element: Störungen¶
Das Element Störungen erzeugt im Dashboard eine Liste aller aktuell anstehenden Störungen des ResMa-Systems. Alle Einträge werden mit einem Alarmtext und der zugeordneten Niederlassung angezeigt.
Sowohl der Alarmtext als auch die Niederlassungen ist klick bar. Beim Klick auf den Alarmtext öffnet sich ein Detail-Dialog zum aktuellen Alarm.
Hier können Störungsinformationen eingesehen werden. Weiter ist es hier, bei ausreichender Berechtigung, möglich den Alarm zu quittieren und/oder zurückzusetzen. Dieser geöffnete Alarm kann auch in ResMa® als Dokumentation hinterlegt werden, falls Maßnahmen diesbezüglich unternommen werden müssen, die dokumentiert werden sollten. All diese Funktionen lassen sich über die angezeigten Buttons auslösen. Klickt man in diesem Dialog auf den Link unter Niederlassung, dann wird im Projektbaum die Niederlassung markiert. Dieselbe Funktion verbirgt sich hinter dem Klick auf die Niederlassung in der Störungsliste.
Element: Meine Dokumentationen¶
Das Element Meine Dokumentationen zeigt alle benutzerspezifischen Dokumentationen an.
Die angezeigten Elemente sind erneut Links. Diese rufen, wie im Störungsfall, einen spezifischen Detail-Dialog auf.
Hier bekommt der Benutzer den aktuellen Status des Problems und alle Informationen, die diesbezüglich dokumentiert wurden. Es können auch weitere Einträge verfasst werden.
Element: Aktive PDCA-Zyklen¶
Das Element Aktive PDCA-Zyklen zeigte eine Liste aller PDCA-Zyklen an. Es wird neben dem Zyklusnamen auch der aktuelle Status als Icon angezeigt.
Auch hier findet man einen Link zu einem Detail-Dialog, um den PDCA-Zyklus im Ganzen zu betrachten.
Hier sieht der Benutzer alle Informationen zum spezifischen PDCA-Zyklus. Je nach Berechtigung kann dieser auch angepasst bzw. aktualisiert werden.
Element: Neues Diagramm¶
Das Element Neues Diagramm erstellt im Dashboard ein konfigurierbares Diagramm, dass vom Kunden mit den gewünschten Messpunkten gefüllt werden kann.
Neben dem späteren Diagramm befindet sich die Konfigurationseinheit. Über diese lässt sich die Ansicht einrichten. Folgenden Parameter müssen für das Diagramm angepasst werden:
Titel: Titel der Diagramm-Ansicht
Datenquelle: Messpunkt(e), welche(r) dargestellt werden soll. Diese werden vom Projektbaum direkt per Drag & Drop in das Diagramm gezogen
Zeitbereich: Auswahl aus mehreren Zeitbereiche
Kompressionsart: Auswahl aus mehreren Kompressionsarten
Kompressionsstärke: Auswahl aus mehreren Kompressionsstärken
Diagrammtyp: Auswahl aus mehreren Diagrammtypen
Farbe: Auswahl der Kurvenfarbe
Sind mehr als ein Messpunkt für das Diagramm vorgesehen, dann werden zusätzliche Element ein- und die Farbe ausgeblendet. Die zusätzlichen Elemente beziehen sich auf Min-/Max-Werte bezogen auf die Y-Achse der Messpunkte.
Folgend werden die Auswahlmenüs genauer erklärt
Zeitbereich¶
Unter Zeitbereich kann der Benutzer einen relativen Auswerte-Zeitraum auswählen.
Kompressionsart¶
Die Kompressionsart legt fest wie die Werte in Bezug auf die eingestellte Kompressionsstärke dargestellt werden sollen
Kompressionsstärke¶
Unter Kompressionsstärke kann ein Zeitraum ausgewählt werden über welche Daten zusammengefasst werden. Dieser Zeitraum ist ausschlaggebend für die Berechnung des Diagrammwertes über die eingestellte Kompressionsart.
Diagrammtyp¶
Beim Diagrammtyp geht es um die Darstellung der Kurven im Diagramm. Ausgewählt kann hier nur eine Darstellungsart, die dann für alle Kurven gilt.
Live-Monitor¶
Mit dem Live-Monitor können grafische Darstellungen erstellt werden, um Messwerte live zu visualisieren.
Aufgerufen wird der Live-Monitor über den Eintrag Live-Monitor im Monitoring-Menü.
Bedienung Live-Monitor¶
Die allgemeinen Einstellungen für den Live-Monitor werden über die Kopfleiste vorgenommen.
Hierzu gehören:
Aktuelle Ansicht als Profil speichern Die aktuelle Ansicht wird mit allen Einstellungen als Profil gespeichert (-> siehe auch Profile)
Aktuelle Ansicht zurücksetzen Der Live-Monitor wird wieder auf eine leere Standardansicht zurückgesetzt
Formatübernahme Das Format eines Elements auf ein anderes Element übertragen
Aktualisieren Der Live-Monitor wird aktualisiert, evtl. zwischenzeitlich eingegangene Werte mit angezeigt
Direktlink erzeugen Einen Web Link erzeugen, über den direkt auf den LiveMonitor navigiert werden kann
In eine PDF-Datei exportieren Die Ansicht des Live-Monitors wird als PDF exportiert
Hilfe Online-Hilfe zum Live-Monitor
Bearbeiten Wechsel zwischen Bearbeiten- und Ansicht-Modus
Einstellungen Live-Monitor¶
Für die Einstellung des Live-Monitors und die Darstellung der Messwerte, sind im Editiermodus folgende Möglichkeiten vorhanden:
- Eigenschaften
Hintergrundgrafik: Ermöglicht das hochladen & löschen eines Bildes als Hintergrund.
Aktualisierungsintervall: Gibt den Zeitintervall in Sekunden an, in dem die Daten angefordert und aktualisiert werden.
Beschriftung: Erstellt einen konfigurierbaren Schriftzug im Messpunkte Fenster.
Grenzwertbetrachtung: Gibt an welche Grenzwertbetrachtung genutzt werden soll. Entweder werden die Min- / Max-Werte der Stammdaten eines Messpunktes als Grenzwerte verwendet, oder es wird keine Grenzwertüberprüfung durchgeführt beim Speichern der Werte.
- Parameter
Name: Gibt an wie der Messpunktname dargestellt werden soll. Der normale Anzeigename, die Messpunkt-ID oder eine frei wählbare Eingabe.
Name: Anzeige oder Eingabefeld für den Namen.
Name anzeigen: Zeigt den Messpunktnamen an oder blendet ihn aus.
Einheit anzeigen: Zeigt die Einheit des Messpunkts an die im Stammdatendialog hinterlegt wurde.
Verbraucher anzeigen: Zeigt zusätzlich zum Messpunktnamen, den Verbraucher mit an.
Breite: Gibt die Breite des Messpunkt-Elements in Pixeln an.
X-Position: Zeigt den X-Achsen Koordinationspunkt des Messpunkt-Elements in Pixeln an.
Y-Position: Zeigt den Y-Achsen Koordinationspunkt des Messpunkt-Elements in Pixeln an.
Darstellung: Gibt die Darstellungsform des Messpunkt-Elements an (z.B. Messuhr, Drop-Down Menü etc. ).
Aktion: Löscht den ausgewählten Messpunkt aus Livemonitor.
- Optionen
Icon: Ermöglicht das hochladen oder löschen eines Icons.
Zeitstempel: Zeigt den Zeitstempel am Messpunkt-Element mit an.
Skalierung: Gibt an wie groß das Messpunkt-Element angezeigt wird.
Rahmenfarbe: Gibt die Rahmenfarbe des Messpunkt-Elements an.
Transparent: Gibt an ob der Hintergrund des Elements transparent sein soll oder nicht.
Innenfarbe: Gibt die Hintergrundfarbe des Namens-/Einheitenbereichs des Messpunkt-Elements an.
Beschriftungsfarbe: Gibt die Schriftfarbe des Messpunkt-Elements an.
Schriftgröße: Gibt die Schriftgröße an.
Textfarbe: Gibt die Farbe des Textes im Werte-Feld an
Parameter¶
Dies sind die Standardeinstellungen für einen Messpunkt. Sie beeinflussen die Darstellung des ausgewählten Input-Feldes. Mittels der Aktion Löschen kann das Feld wieder vom Live-Monitor entfernt werden.
Der Wert Darstellung regelt generell die Visualisierung des Wertes. Der Bereich Optionen ist abhängig von der gewählten Darstellungsart und wird im Rahmen des jeweiligen Darstellungstyps erläutert.
Format kopieren¶
Der Anwender kann mit dem System Formatierungen eines Messpunktes komfortabel Darstellungseigenschaften auf einen anderen Messpunkt übertragen, ohne die Parameter erneut einzeln setzen zu müssen.
Diese Formatübertragung funktioniert über eine Pinsel-Funktion, wie das viele User aus Office-Produkten gewohnt sind. Ein Pinsel-Button ist in den PageTools integrieret.
Voraussetzung:
Die Formatübertragung ist nur im Editiermodus aktivierbar.
Funktionsweise:
Element wählen dessen Formatierung übertragen werden soll
Übertragung per Toolbar-Button oder F9 starten
Element selektieren, auf das das Format übertragen werden soll
Darstellungsmöglichkeiten (Controls)¶
Die Visualisierung wird über das Feld Darstellung gesteuert und ist in Abhängigkeit des anzuzeigenden Datentyps wie folgt auswählbar:
Numerische Werte lassen sich darstellen als
Zahl
Messuhr
Texte lassen sich darstellen als
Text
Logische Werte lassen sich darstellen als
Wertanzeige statisch
Wertanzeige dynamisch
Wertanzeige dynamisch (nur Icon)
Wertanzeige dynamisch (nur Text)
Wertetabelle¶
Über die Wertetabelle können die in der Datenbank gespeicherten Werte eines Messpunktes angezeigt und auch verändert werden. Aufgerufen wird die Wertetabelle u.a. über das Burger-Menü bzw. das Kontext-Menü eines Messpunktes.
Je nach Art des Messpunktes (Ist-Wert oder Zählerstand), ist die Tabelle zwei- oder drei-spaltig aufgebaut.
Note
Es kann immer nur ein Messpunkt in der Wertetabelle angezeigt werden!
Bedienung Wertetabelle¶
Die Bedienung der Wertetabelle wird über die Bedienleiste vorgenommen.
Hierzu gehören:
Aktuelle Ansicht als Profil speichern Die aktuelle Ansicht wird mit allen Einstellungen als Profil gespeichert (-> siehe auch Profile)
Aktuelle Ansicht zurücksetzen Die Werttabelle wird wieder auf eine leere Standardansicht zurückgesetzt
Aktualisieren Die Ansicht wird aktualisiert, in der Zwischenzeit neu aufgezeichnete Werte mit angezeigt
Als Excel-Datei exportieren Die Werte werden in eine Excel-Datei exportiert
Als PDF-Datei ablegen Die Wertetabelle wird als PDF exportiert
Hilfe Online-Hilfe zur Wertetabelle
Zeitliche Gruppierung Auswahl der zeitlichen Gruppierung
Werte ändern Aufruf eines Dialogs zur Werteänderung (-> siehe Werte manipulieren)
Werte eingeben Aufruf eines Dialogs zur Werteeingabe (-> siehe Werte manipulieren)
Ausreißer suchen Aufruf eines Dialogs zur Suche von Extremwerten
Zudem kann die Darstellung der Tabelle über die Fußzeile angepasst werden.
Hierzu gehören:
Blättern Blättern zwischen den angezeigten Seiten
Anzahl Elemente Anzahl der angezeigten Zeilen pro Seite
Anzahl Werte nebeneinander Anzahl der Werte die in einer Zeile dargestellt werden
Werte ändern oder eingeben¶
Über die Wertetabelle hat man die Möglichkeit vorhandene Werte zu ändern, bzw. manuell neue Werte einzutragen.
Über den Dialog „Werte ändern“ kann man einen einzelnen Wert bzw. eine ganze Reihe von Werten innerhalb eines Intervalls manipulieren. Damit können Werte, die falsch erfasst wurden korrigiert oder gelöscht werden.
Zudem kann man hier optional einen Kommentar eingeben, der die Werteänderung begründet. Die manipulierten Werten werden in der Wertetabelle farblich hinterlegt, der Kommentar beim Überfahren mit der Maus eingeblendet. Das System speichert die originalen Werte weiterhin, um eine Nachverfolgung von manuellen Veränderungen zu ermöglichen. Mit dem Kommentar können Hinweise auf den Grund der Änderung wie ‚Gewichtungsfaktor falsch eingestellt‘ oder ‚Sensor defekt‘ hinterlegt werden.
Über den Dialog „Werte eingeben“ kann man neue Werte mit einem zugehörigen Zeitstempel eingeben.
Auch hier kann man optional einen Kommentar eingeben, der die Werteeingabe begründet. Die eingegebenen Werte werden in der Wertetabelle farblich hinterlegt, der Kommentar beim Überfahren mit der Maus eingeblendet.
Messpunkte¶
Über die Messpunkte-Tabelle (Messpunkte-Grid) lassen sich alle Messpunkte einer Niederlassung oder eines Verbrauchers auf einem Blick anzeigen. Der Aufruf geschieht entweder über das Kontextmenü des Verbrauchers bzw. der Niederlassung oder über das Burger-Menü (APP-Auswahl).
Bedienung Messpunkte¶
Allgemeine Einstellungen für das Messpunkte-Grid werden über die Kopfleiste vorgenommen.
Hierzu gehören:
Aktuelle Ansicht zurücksetzen Das Messpunkte-Grid wird wieder auf die Standardansicht zurückgesetzt
Erweiterter Filter anzeigen Anzeige einer erweiterten Filterzeile für das Messpunkte-Grid
Gruppierungszeile einblenden Einblenden einer Gruppierungszeile für das Messpunkte-Grid
Aktualisieren Das Diagramm wird aktualisiert, evtl. zwischenzeitlich eingegangene Werte angezeigt
In eine Excel-Datei exportieren Das Messpunkt-Grid wird in eine Excel-Datei exportiert
In eine PDF-Datei exportieren Das Messpunkt-Grid wird in eine PDF-Datei exportiert
Hilfe Online-Hilfe zum Messpunkt-Grid
Sollwerte übernehmen von Übernimmt die Sollwerte von einer anderen Niederlassung
Daten anfordern Fordert die aktuellen Daten von den zugehörigen Konnektoren an
Daten importieren Importiert Daten aus einer Excel-Datei nach ResMa
Messpunkte exportieren Exportiert die Definition der Messpunkte in eine Excel-Datei, um diese z.B. in eine andere Niederlassung zu importieren oder um eine Vorlage für die externe Bearbeitung von Massendaten zu erhalten
Messpunkte importieren Importiert die Definition der Messpunkte aus einer Excel-Datei
Spaltendefinition Hier lässt sich die Spaltendefinition des Messpunkt-Grids anpassen
Import- und Export-Funktionen¶
Daten importieren¶
Über das Messpunkt-Grid können Messwerte aus Dateien importiert werden. Unterstützt werden die Dateiformate Excel (.xls, .xlsx) in einem bestimmten Format:
CSV-Datei¶
Hinweis!: CSV-Dateien können nur über den Data-Import Service importiert werden.
Als Trennzeichen muss das Semikolon eingesetzt werden. Die erste Zeile beinhaltet die Spaltennamen. Die erste Spalte muss einen Zeitwert beinhalten, der Rest der Daten sind Gleitkommazahlen (float, real).
Excel-Datei¶
Die erste Mappe muss die zu importierenden Daten enthalten. Wie beim CSV-Dateiformat stehen auch hier in der ersten Zeile die Spaltennamen. Die erste Spalte enthält die Zeitwerte und der Rest der Daten sind Gleitkommazahlen (float, real). Hierbei ist zu beachten dass die Werte Zellen der Excel Datei nur aus Zahlen bestehen. Ansonsten werden sie als String interpretiert und können nicht eingelesen werden. Ebenfalls zu beachten ist das Datumsformat der Zeitspalte, dieses sollte nach Excel Format „Custom: TT/MM/JJJJ hh:mm“ formatiert sein.
Daten-Import¶
Attention
Es stehen nur Messpunkte zur Verfügung die keine Connectoranbindung haben
Für jeden Spalteneintrag der importierten Excel Datei, wird eine Importkonfiguration angelegt. Die Konfiguration besteht aus folgenden Punkten:
Blauer Bereich: Name der Spalte aus der Importierenden Excel-Datei
Roter Bereich: Datentyp auf den der Importierte Wert geschrieben werden soll, z.B. Zählerstand, wird auf den Zählerstand eines Zähler Messpunktes geschrieben
Grüner Bereich: Messpunkt auf den die Werte geschrieben werden (Die verfügbaren Messpunkte werden durch die Typ auswahl bestimmt)
Beschreibung der Import-Typen:
Kein Import: Diese Spalte wird ignoriert beim Import
Istwert: Wird auf den Wert eines Istwertes geschrieben
Text: Schreibt den importierten Wert als String auf einen Ist-/Sollwert
Sollwert: Schreibt auf den Wert eines Sollwertes
Zählerwerte (Leistung): Schreibt den Wert auf den Arbeitswert eines Zählers (Zählerstand wird nicht mitberechnet)
Zählerwerte (Arbeit): Aggregiert den Wert auf eine Stunde und schreibt ihn auf den Arbeitswert eines Zählers (Zählerstand wird nicht mitberechnet)
Zählerstand: Schreibt den Wert auf den Zählerstand eines Zählers (Hier wird automatisch die Arbeit des Zählers mitberechnet)
Attention
Existierende Werte bei Zählern werden nicht überschrieben durch den Import. Wenn man Zählerwerte durch den Import aktualisieren möchte, muss man die vorher existierenden Werte zuerst löschen, und kann dann die neuen Werte Importieren.
Messpunkte exportieren¶
Über das Messpunkt-Grid können die Messpunkte exportiert werden, um diese z.B. in einer anderen Niederlassung oder einer anderen Installation wieder zu importieren. Hierzu werden neben den im Grid angezeigten Werten zusätzliche (System-) Attribute der Messpunkte exportiert.
Diese Funktion dient auch dem Anlegen einer größeren Anzahl von Messpunkten über Excel.
Messpunktdefinitionen importieren¶
Die Exportierten Messpunkte können z.B. in einer anderen Niederlassung oder einer anderen Installation wieder importiert werden.
Attention
Der Connector muss zwingend schon vorhanden sein, und wird vom Import nicht erzeugt!
Die veränderte Excel-Datei kann dann z.B. folgendermaßen aussehen:
Die Angabe einer ID ist nicht notwendig, da diese vom System automatisch vergeben wird. Beim Import werden evtl. Fehlermeldungen ausgegeben, wenn unzulässige Konfigurationen vorgenommen wurden!
Zeitreihen App¶
Diese Auswertung erlaubt die Darstellung von Werten mehrerer Messpunkte in einer Tabelle. Die Besonderheit hierbei ist, dass sich die Messwerte aller Messpunkte in einer übergeordneten Zeitreihe einfügen.
Sind für einen Messpunkt zu einem bestimmten Zeitpunkt keine Werte vorhanden, bleibt die entsprechende Zelle leer.
Tabellenoperationen¶
Sortierung¶
Die Sortierung aufsteigend und absteigend ist durch Klick auf die Spaltenüberschrift oder über das Spaltenmenü möglich.
Filterung¶
Das Filtern ist über das Spaltenmenü möglich. Werden mehrere Filter angewandt, so werden diese mit einer UND-Verknüpfung gekoppelt, d.h. es müssen alle Filterbedingungen erfüllt sein, damit ein Datensatz angezeigt wird.
Spalten verschieben¶
Die Spalten lassen sich per Drag & Drop ziehen und neu anordnen.
Einblenden / ausblenden von Spalten¶
Über das Spaltenmenü lassen sich Spalten ein- und ausblenden. Dazu werden die Checkboxes vor den Spalten entsprechend gesetzt und die Auswahl bestätigt.
Zeitbezüge¶
Im Bearbeiten-Modus kann für jeden Messpunkt eine Zeitreferenz gesetzt werden. Das Setzen einer Zeitreferenz bewirkt, dass für diesen Messpunkt nur noch Werte angezeigt werden, zu deren Zeit der Referenzwert auch Werte besitzt.
Somit ist es bspw. möglich, automatisch geloggte Werte, die minütlich aufgezeichnet werden, nur zu den Zeitpunkten anzuzeigen, zu denen auch eine Handeingabe erfolgte, die bspw. nur stündlich erfolgt. Die Tabelle nicht mit unnötigen Einträgen überladen und bleibt übersichtlich.
Die Referenzierungslogik kann zwischen sekündlich und minütlich umgeschaltet werden. Dazu muss die Einstellung im Bearbeiten-Modus im Linksmenü entsprechend umgestellt werden.
ResMa erfasst keine Werte unterhalb der Sekundenebene, sodass die Referenzierung auf Sekundenebene quasi alle verfügbaren Daten darstellt.
Auf Minutenebene hingegen können mehrere Datensätze vorliegen. In diesem Fall wird ausschließlich der älteste Datensatz, also zu Minutenbeginn gewählt. Die übrigen Datensätze werden verworfen und nicht angezeigt.
Handeingaben¶
Diese APP erlaubt es, nicht automatisch geloggte Datenpunkte um Handeingabewerte zu ergänzen. In Kombination mit der Zeitreferenzierungsfunktion erlaubt die APP beispielsweise eventbasierte oder zyklisch automatisch erstellte Datensätze manuell zu ergänzen.
Dazu werden automatisch geloggte Messpunkte und Handeingabemesspunkte der APP hinzugefügt und die Zeitreferenzierung gemäß den Anforderungen konfiguriert.
Anschließend kann die Bearbeitenfunktion für die Handeingabemesspunkte einer Zeile aktiviert werden, indem auf den Button Bearbeiten geklickt wird.
Die Handeingabemesspunkte der Zeile werden daraufhin als Input-Felder dargestellt, um den veränderlichen Bereich zu signalisieren. Jetzt können Werte ergänzt oder geändert werden. Mittels Tabulators kann zwischen den Eingabefeldern einer Zeile gewechselt werden. Nach dem letzten Input-Feld wird der Button Aktualisieren markiert, der dann über Eingabetaste betätigt werden kann. Alternativ kann geklickt bzw. auf Mobiles getippt werden.
Automatisch geloggte Werte können analog zu den übrigen Handeingabeoberflächen nicht verändert werden.
Alle Eingaben über diese APP werden im Eingabeprotokoll erfasst und sind somit nachvollziehbar.
Färbung von Handeingaben¶
In den Stammdaten eines Messpunktes kann ein Minimum und Maximum definiert werden. Wird ein Wert außerhalb dieser Grenzen eingegeben, wird das entsprechenden Input-Feld rot gefärbt. Ein Speichern der Werte ist nicht möglich.
Wird ein unüblicher Wert eingetragen, wird das Input-Feld orange gefärbt. Beim Speichern wird der User darüber informiert und muss den Speichervorgang nochmals aktiv bestätigen.
Die Parameter für Grenzwerte und übliche Werte werden zu bestimmten Zeitpunkten geladen:
Beim Hinzufügen eines Messpunktes für genau diesen Messpunkt
Beim Laden eines vorhandenen Profils
Dropdowns konfigurieren¶
Für die Handeingabe von Strings kann ein Dropdown definiert werden, sodass nur bestimmte vordefinierte Werte zur Auswahl stehen. Dadurch sind Einträge einfacher auszuwerten.
Dazu kann im Bearbeiten-Modus im Linksmenü an einem String-Handeingabemesspunkt der Schalter Dropdown aktiviert werden. Anschließend können in einem Input-Feld die Auswahlmöglichkeiten definiert werden. Die Reihenfolge der Auswahloptionen im Dropdown richtet sich nach der Reihenfolge der Konfiguration der Auswahloptionen.
Auffüllen von Textwerten¶
Häufig enthalten String-Messpunkte Informationen zu Aufträgen oder Chargen, die nur bei Wertänderung geschrieben werden und somit in der tabellarischen Übersicht dieser APP nicht in jeder Zeile verfügbar sind.
Der User, der Handeingaben machen möchte, benötigt diese Informationen jedoch als Rückversicherung, um sicherzustellen, dass die Handeingabe in der korrekten Zeile (zum korrekten Auftrag, …) erfolgt.
Hierzu kann im Bearbeiten-Modus im Linksmenü an einem String-Handeingabemesspunkt der Schalter Textwerte auffüllen aktiviert werden. Anschließend werden in der APP für diesen Messpunkt in jeder Zeile Werte angezeigt. Dabei werden die aufgefüllten Werte grau dargestellt, die tatsächlich vorhandenen Werte schwarz. Es gilt die Prämisse: Ein Wert ist solange gültig, bis er durch einen Nachfolgewert abgelöst wird.
Dokumente und Webanwendungen¶
Über ein iFrame können beliebige Webseiten in ResMa® eingebunden werden. Voraussetzung hierzu ist, dass die URL im vorhandenen Netz erreichbar ist.
Aufgerufen wird der iFrame über den Eintrag „iFrame“ im Menü:
Seit ResMa 3.7.0 besteht hier die Möglichkeit, Seiten unverschlüsselt über http in einer https-Umgebung anzuzeigen. Hierzu muss man die Checkbox „Proxy-Funktion aktivieren“, damit die http-Seiten geladen werden können. Wir empfehlen aber ausdrücklich, alle Seiten per https zu laden.
Störungen¶
Störungshistorie¶
Im Menü unter „Störungen“ werden alle Störungen, die von der Niederlassung oder von ResMa® ausgelöst werden, in einer Gesamtübersicht angezeigt.
„Störungen“ und „Störungshistorie“ werden getrennt dargestellt. „Aktiv“ bedeutet, dass die Störung noch besteht. Über einen Filter können aber nur die Störungen für einen bestimmten Zeitbereich angezeigt werden.
Bedeutung der Symbole¶
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Dieses Symbol zeigt an, dass die Störung noch aktiv ist und noch nicht zurückgesetzt wurde. |
|---|---|
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Erscheint dieses Symbol wurde die Störung bereits durch die Steuerung oder einem Benutzer zurückgesetzt. |
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Dieses Symbol zeigt an, dass die Störung bereits quittiert wurde. |
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Wird dieses Symbol angezeigt, wurde eine Störweiterleitung für diese Störung erstellt jedoch noch nicht weitergeleitet. |
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Dieses Symbol zeigt an, dass die Störung weitergeleitet wurde. |
Störungsdetails¶
Über das Info-Symbol am Ende jeder Zeile lassen sich weitere Details zur jeweiligen Störung einsehen.
Störungen zurücksetzen¶
Die meisten Störungen setzen sich automatisch zurück. Es ist jedoch möglich die Störung manuell über die entsprechende Schaltfläche zurücksetzen, entweder im Störungs-Grid oder in der Detail-Ansicht.
Störungen quittieren¶
Allerdings kann es auch Störungen geben, die immer vom ResMa®-Bediener bearbeitet werden müssen. Deshalb können Störungsdefinitionen als quittierungspflichtig gekennzeichnet werden. Ist dies der Fall, so ist jede Störmeldung über die Quittieren-Schaltfläche zu quittierten.
Wenn Sie die Schaltfläche betätigen, erscheint ein neues Fenster, in dem Sie einen Quittierungskommentar eingeben können und die Quittierung bestätigen. Über das Quittierungsverfahren wird sichergestellt, dass jede Störung bearbeitet wird und keine doppelte Bearbeitung der Störmeldung stattfindet.
Störungsdefinitionen¶
In der Ansicht „Störungsdefinitionen“ („Störungen“ -> „Störungsdefinitionen“) werden alle Störungen mit den entsprechenden Störungsnummern und den dazugehörigen Meldungen aufgelistet. Hier können Texte von Störungen geändert oder Störungen als quittierungspflichtig gekennzeichnet werden.
Zudem gibt es auch bereits vom System vordefinierte Störungen. Die Störungen im Bereich 50.XXX sind Störungen, die durch den Connektor ausgelöst werden.
Störungen mit einer Störungsnummer im Bereich 60.XXX sind Systemstörungen, welche vom ResMa®-System ausgelöst werden.
Neben Störungsnummer, Meldungstext, Beschreibung, Farbe lässt sich auch definieren, ob der Alarm im Objektbaum angezeigt werden soll.
Zudem gibt es die Möglichkeit eine Alarm-Weiterleitung per Mail zu definieren.
Störweiterleitung¶
In dieser Darstellung werden alle bereits per Störweiterleitung gesendeten Störungen angezeigt. Auch hier bestehen diverse Filtermöglichkeiten.
Störungslogik¶
Sobald Daten vom Connector an ResMa übertragen werden, werden die Werte nacheinander geprüft:
Ist ein Messpunktmonitor für den Wert vorhanden?
Ist der Messpunkt Parameter einer abgeleiteten Größe, für die ein Messpunktmonitor vorhanden ist?
Prüfungsablauf¶
Wert in Ordnung:
Falls eine Störung existiert, wird sie deaktiviert und die Ende-Zeit gesetzt
Wert nicht in Ordnung:
Prüfung, ob bereits eine aktive Störung mit der Störungsnummer existiert
Falls ja, werden die Einstellungen zum Störungsrecycling geprüft
Beim Recyclen wird die Störungsanzahl hochgezählt
Ist das Recycling abgelaufen, wird eine neue Störung erzeugt
Falls nein, wird ein neue Störung erzeugt
Beim Erzeugen neuer Störungen können Mails versendet werden, wenn
Störweiterleitung aktiv ist,
Kontaktperson mit Weiterleitung in Störung hinterlegt,
Mailkonfiguration eingerichtet ist.
Abbildung 30:
Niederlassung Editiermodus
Abbildung 31:
Verbraucher Editiermodus
Abbildung 32:
Messpunkt Editiermodus
Abbildung 33:
Connector Editiermodus
Abbildung 34:
Verbindung Editiermodus
Abbildung 35:
Ressourcen Editiermodus
Abbildung 36:
Kostenstellen Editiermodus



