Monitoring

Im Bereich Monitoring sind alle wichtigen Grundfunktionen für das Beobachten von Prozessen und dem Verwalten der dazu benötigten Datenpunkte enthalten.

Objektbaum-Ansichten

Unter Ansichten versteht man in ResMa® Baumdarstellungen auf das bestehende System aus unterschiedlichen Sichtweisen. Insgesamt kann auf vier verschiedenen Ansichten zurückgegriffen werden:

  • Standard: die von Ihnen modellierte Prozess-/Assetsicht

  • Connector: alle Connectoren und die darüber konfigurierten Datenpunkte

  • Ressourcen: Energiemanagement: Energieflusssicht

  • Kostenstellen: Messwerte/Zähler in einer Kostenstellengliederung

All diese Ansichten können über ein Dropdown-Menü am oberen Rand des Ansichten-Bereiches ausgewählt werden. Daneben befinden sich zwei Buttons. Der Linke aktualisiert die Baum-Ansicht. Der Rechte schaltet von der normalen Ansicht auf den Editor-Modus um. Unter dieser Leiste befindet sich eine Filterzeile. Dieser Filter wirkt sich auf alle Messpunkte innerhalb des angezeigten Baums aus. Es wird das Filterkriterium Contains verwendet. Das bedeutet es wird jeder Messpunkt angezeigt, welcher den eingegebenen Text beinhaltet. Jede Ansicht setzt eine eigenständige Baumstruktur auf. Die einzelnen Strukturelemente können, je nach Status, mit Zustandsicons versehen werden. Wird ein solches Icon angezeigt, kann über einen Mouse Over ein entsprechender Tooltip aufgerufen werden. Dieser Tooltip zeigt Informationen über den Zustand an.

Ansichten-Bereich mit Ansichten-Auswahl

Standard-Ansicht

In der Standard-Ansicht bekommt der Benutzer eine Abbildung seiner Niederlassungsstruktur. Diese kann aus einer Niederlassung oder aus mehreren bestehen. Eine solche Niederlassung kann der Struktur der repräsentierten Produktionsstätte entsprechen. Diese kann baumartig aufgebaut werden und geht über alle gewünschten Ebenen bis hin zum untergeordneten Messpunkt.

Standardansicht

Um die Struktur aufzubauen, stehen dem Benutzer Verbraucher-Elemente zur Verfügung. Um Manipulationen an der Baumstruktur vorzunehmen, ist es notwendig in den Editor-Modus zu wechseln. Dadurch bekommt man Zugang zu den entsprechenden Elementen, um die Struktur zu erweitern. Der Editor-Modus kann per Klick auf den Button mit dem Stift-Icon erreicht werden. Dieser Modus kann über Rechte eingeschränkt werden. Einen aktiven Editor-Modus erkennt man daran, dass sich der Hintergrund der Ansicht anders färbt und sich das Stift-Icon zu einem Auge-Icon ändert.

Zum Einfügen neuer Elemente muss zunächst das Kontextmenü auf dem entsprechenden Knoten aufgerufen werden, unter welchem Elemente eingefügt werden sollen. Dies gibt eine Auswahl diverser Elemente frei.

Standard Kontext-Menü Editor-Modus

Folgende Elemente können je nach Strukturknoten erzeugt werden:

  • Neue Niederlassung (nur bei Aufruf des Kontextmenüs auf einer Niederlassung)

  • Neuer Verbraucher (nicht in der Connectorsicht)

  • Neuer Messpunkt

  • Neue abgeleitete Größe

  • Neue Kostenstellen (nur bei Aufruf des Kontextmenüs auf einer Niederlassung)

  • Neuer Web-Link

  • Löschen

Um einen Unterknoten zu erzeugen, muss man einen neuen Verbraucher in den Baum einpflegen. Bei Klick auf ‚Neue Niederlassung‘ oder ‚Neuer Verbraucher‘ öffnet sich ein Dialog, welcher mit den entsprechenden Informationen ausgefüllt werden muss. Einzelne Knoten können per Drag & Drop verschoben werden.

Verbraucher stehen als Platzhalter für beliebige Gliederungspunkte. Mit Ihnen modelliert man die gewünschte hierarchische Struktur des Objektbaumes. Über die Namensgebung und individuell zugeordnete Icons kann man dabei auf die Gestaltung einwirken.

Im Zusammenhang mit Auswertungen können die Verbraucher als Filter oder Gruppierungselemente verwendet werden. Im Zusammenhang mit der auftragsorientierten Auswertung erfolgt eine Erfassung aller Datenpunkte eines Verbrauchers jeweils am beginn und Ende eines Auftrags, unabhängig vom eingestellten Loggerintervall.

Connectoren-Ansicht

Unter der Ansicht Connectoren sieht man alle Connectoren, die einer Niederlassung zugeordnet sind. Einem Connector sind alle zugeordneten Messpunkte unterlagert. Im Falle einer DirectConnector sind als Zwischenstrukturen alle Einzelverbindungen einzusehen.

Ansicht Connector

Der Editor-Modus muss äquivalent zur Standard-Ansicht auf dem entsprechenden Connector aufgerufen werden. Danach kann der Benutzer folgende Elemente einfügen:

  • Neue Verbindung

  • Neuer Messpunkt

  • Neue abgeleitete Größe

  • Neuer Web-Link

  • Löschen

Editor-Modus Connector

Als Strukturelement kann hier ein Verbindungselement eingefügt werden. Dies gilt aber nicht für den Modbus-Connector.

Ressourcen-Ansicht

Die Ressourcen-Ansicht dient dazu Medienflüsse zu konfigurieren um sie per Sankey oder Tabelle auswerten zu können. Diese Sicht bietet daher die Möglichkeit zu jedem benutzten Medium (wird über das Zuordnen eines Zählers zu einem Medium definiert) die Verteilung auf die zugeordneten Verbraucher zu konfigurieren.

Beispiel: Stromhauptanschluss -> Unterverteilung 1-x -> Maschine/Verbraucher 1-n

Dabei wird typischerweise jeder Verzweigung ein eigener Messwert (Zähler) oder alternativ die Berechnung eines ersatzwertes zugeordnet.

Ansicht Ressourcen

Der Editor-Modus muss äquivalent zur Standard-Ansicht auf dem entsprechenden Medium aufgerufen werden. Danach kann der Benutzer folgende Elemente einfügen:

  • Neuer Knoten

  • Neuer Web-Link

  • Löschen

Editor-Modus Ressourcen

Wie in den anderen Ansichten kann auch hier eine Struktur eingepflegt werden. Diese Struktur wird über Knoten aufgebaut. Diese Knoten müssen über einen Dialog mit den geforderten Informationen versehen werden.

Kostenstellen-Ansicht

Bei der vierten Ansicht ‚Kostenstellen‘ kann der Benutzer die Kostenstellenstruktur seines Unternehmens abbilden. Zur Erstellung der dementsprechenden Struktur gilt die identische Vorgehensweise wie bei allen anderen Ansichten. Über den Editor-Modus können neue Kostenstellen angelegt werden. Die Tiefe dieser Struktur ist nicht begrenzt.

Editor-Modus Kostenstellen

Kontextmenü Objektbaum

Über das Kontextmenü im Objektbaum lassen sich einige Interaktionen mit den verschiedenen Objekten initiieren. Dies hängt zum einen vom Typ des Objektes ab, zum anderen ob man sich im Editier-Modus befindet oder nicht.

Kontextmenü Niederlassung

KontextAbbildung 30: Niederlassung Editiermodus

Die obere Hälfte des Kontextmenüs wird nur im Editiermodus eingeblendet!

Kontextmenü Verbraucher

image1Abbildung 31: Verbraucher Editiermodus

Die obere Hälfte des Kontextmenüs wird nur im Editiermodus eingeblendet!

Kontextmenü Messpunkt

image2Abbildung 32: Messpunkt Editiermodus

Die obere Hälfte des Kontextmenüs wird nur im Editiermodus eingeblendet!

Kontextmenü Connector

image3Abbildung 33: Connector Editiermodus

Die obere Hälfte des Kontextmenüs wird nur im Editiermodus eingeblendet!

Kontextmenü Connector-Verbindung

image4Abbildung 34: Verbindung Editiermodus

Die obere Hälfte des Kontextmenüs wird nur im Editiermodus eingeblendet!

Kontextmenü Ressourcen

image5Abbildung 35: Ressourcen Editiermodus

Die obere Hälfte des Kontextmenüs wird nur im Editiermodus eingeblendet!

Kontextmenü Kostenstellen

image6Abbildung 36: Kostenstellen Editiermodus

Die obere Hälfte des Kontextmenüs wird nur im Editiermodus eingeblendet!

Stammdaten

Stammdaten sind grundlegende Informationen zu einem Element. Jedes Element in einer Baumstruktur besitzt diesen Eintrag in dessen Kontextmenü. Bei Klick auf den Eintrag ‚Stammdaten‘ öffnet sich ein elementspezifischer Dialog, der die Basisdaten dieses Elementes anzeigt und zur Modifizierung freigibt. Welche dieser Felder Sie eingeben müssen ist elementspezifisch und wird durch eine Hinweismeldung nach dem Speichern kenntlich gemacht.

Stammdatendialog Niederlassung

In den nachfolgenden Kapiteln werden alle Stammdaten besprochen, welche nicht in den kommenden Kapiteln näher beschrieben werden.

Stammdaten Niederlassung

Die Stammdaten einer Niederlassung (eines Standortes) sind über das Kontextmenü erreichbar.

Folgende Punkte sind im Standard verfügbar:

  • Name: textuelles Eingabefeld (Pflichtfeld)

  • Länderkennung: Auswahlbox

Attention

Ist ein benötigtes Land nicht enthalten, kann dieses im Ländermenü ergänzt werden. Menüpfad: System -> Länder

  • Externe ID: numerisches Eingabefeld

  • PLZ: numerisches Eingabefeld

  • Ort: textuelles Eingabefeld

  • Straße: textuelles Eingabefeld

  • Bundesland: textuelles Eingabefeld

  • Vorwahl: numerisches Eingabefeld für die Länderkennung

  • Telefonnummer

Der Bereich ‚Benutzerdefinierte Attribute‘ wird in Kapitel 1.5. näher beschrieben.

Stammdaten Verbraucher

Die Stammdaten eines Verbrauchers sind über das Kontextmenü erreichbar.

Folgende Punkte sind im Standard verfügbar:

  • Name: textuelles Eingabefeld (Pflichtfeld)

  • Kommentar: textuelles Eingabefeld

  • Benutzerdefiniertes Icon: Auswahlliste von vorgefertigten Icons

Attention

Möchten Sie Ihre eigenen Icons verwenden? Bitte wenden Sie sich an unseren ResMa®-Support (resma@gti.de).

Stammdaten Ressourcenknoten

Die Stammdaten eines Ressourcenknotens sind über das Kontextmenü erreichbar.

Folgende Punkte sind im Standard verfügbar:

  • Medium (kommt automatisch über die übergeordnete Ressource)

  • Name: textuelles Eingabefeld (Pflichtfeld)

  • Benutzerdefiniertes Icon: Auswahlliste von vorgefertigten Icons (s. Kapitel 1.2.)

  • Max. Leistung: numerisches Eingabefeld

  • Einspeisung: Checkbox

  • Verbrauchsmessung: Auswahlliste aller Zählerwerte mit dem zugeordneten Medium

  • Betriebsstundenmessung: Auswahlliste aller logischen Messpunkte

  • Berechnung:

    • Laufzeit pro Jahr: numerisches Eingabefeld

    • Durchschnittsleistung: numerisches Eingabefeld

    • Einheit: Auswahlliste aller im System bekannten Einheiten

Stammdatendialog Ressourcenknoten

Eine genauere Beschreibung der einzelnen Einträge finden Sie im Kapitel ‚Ressourcenverteilung‘.

Stammdaten Kostenstelle

Die Stammdaten einer Kostenstelle sind über das Kontextmenü erreichbar.

Folgende Punkte sind im Standard verfügbar:

  • Nummer: textuelles Eingabefeld

  • Name: textuelles Eingabefeld

  • Benutzerdefiniertes Icon: Auswahlliste von vorgefertigten Icons (s. Kapitel 1.2.)

Stammdaten Messpunkt

Die Stammdaten eines Messpunktes sind über das Kontextmenü erreichbar.

Allgemeine Stammdaten

Ein Messpunkt kann vom Typ Istwert, Sollwert oder Zählerwert angelegt werden. Ein Messpunkt vom Typ „Abgeleitete Größe“ lässt sich über die gleichnamige Funktionalität anlegen.

Für (Medien-) Zähler jeder Art sollte der Typ Zählerwert gewählt werden. Diese erlaubt es, neben den Leistungsdaten auch die Zählerstände zu protokollieren.

Istwerte hingegen kennen zu einem bestimmten Zeitpunkt immer nur genau einen Wert.

Sollwerte können genutzt werden, um Prozesswerte zu setzen.

Messpunkt-ID

Die Messpunkt-ID stellt einen eindeutigen Bezeichner des Messpunktes innerhalb einer ResMa-Installation dar. Mit ihr ist es möglich, Messpunkte mit gleichnamiger ID auf eine andere ResMa-Installation zu übertragen. Die Messpunkt-ID ist typischerweise ein sprachneutraler Bezeichner wie z.B. V027-E12 (Kennzeichenschlüssel)

Die Messpunkt-ID ist wird als interne Referenz benutzt und ist darüber geeignet für eine Übertragung zu einer anderen Installation als eindeutiges Kennzeichen verwendet zu werden.

Anzeigename

Der Anzeigename ist sprachabhängig wir zur Darstellung des Wertes in Abhängigkeit der aktuell gewählten Sprache in Objektbaum und Bedienoberflächen verwendet.

Um einen Anzeigenamen sprachabhängig zu ändern, muss das System zunächst auf die gewünschte Sprache umgestellt werden. Anschließend kann der Anzeigename für die aktive Sprache geändert werden.

Beim Umschalten der Sprachen ändert sich nun auch der Anzeigename entsprechend in Bedienoberflächen.

Klassenname

Über die Vergabe von Klassennamen ist es möglich abgeleitete (berechnete) Größen (z.B. KPIs) so anzulegen, dass sie automatisch an allen möglichen Instanzen erscheinen.

Beispiel: Im Objektbaum sind mehrere Maschinen als Verbraucher angelegt und die haben alle eine Stückzähler und einen Energiezähler, dann könnte eine berechnete Größe Energie pro Stück angelegt werden, bei der die Klassenbezeichnungen benutzt werden. Auch wenn die Datenpunkte an den unterschiedliche Bezeichnungen haben, würde dennoch für alle Maschinen der KPI angelegt und berechnet werden.

Einheit

Auswahl der Messeinheit des Messpunktes. Diese hat bspw. Einfluss auf die Achsen im Diagramm oder die Einheitenanzeige im Report. Die Einheitenliste kann über die Systemeinstellungen beliebig erweitert werden.

Kostenstelle

Sobald eine Kostenstelle hinterlegt wurde ist diese in der Baumansicht „Kostenstellen“ verfügbar. Über die Gruppierung in Kostenstellen können alle hinterlegten Messpunkte bspw. über das Kontextmenü der Kostenstelle in einem Diagramm angezeigt werden.

Verbraucher

Verbraucher stellen logische Gliederungsebenen für den Objektbaum bereit. Hier wird konkret der übergeordnete Verbraucher im Objektbaum hinterlegt. Messpunkte können jedoch auch bequem per Drag & Drop im Objektbaum reorganisiert werden.

Auftragsreferenz – chargenorientierte Erfassung von Daten

Als Auftragsreferenz können alle Messpunkte vom Datentyp STRING hinterlegt werden. Sobald sich der Wert dieses STRING-Messpunktes ändert, wird auch der Wert dieses Messpunktes azyklisch geschrieben, unabhängig davon, was als Abtastintervall definiert ist.

Dies ist notwendig, um auftragsbezogene Auswertungen mit klarer Abgrenzung von Werten zu Auftragsbeginn und Auftragsende erstellen zu können.

Der entsprechende Auftragsbezug kann zu Auswertezwecken im Report ausgewählt werden.

Faktor

Der Faktor kommt insbesondere bei Zählern zum Einsatz, wenn bei der Datenerfassung Werte direkt faktorisiert in die Datenbank übertragen werden sollen. Damit entfällt eine spätere Umrechnung auf der Auswertungsebene. So haben Impulszähler oder Wandlerzähler oft einen Gewichtungsfaktor von 10/100/1000 kWh pro Impuls/Zählwert.

Plausibilitätsprüfung

Plausibilitätsprüfungen können in den Systemeinstellungen konfiguriert und benannt werden. Hier lassen sich diese Prüfungen mit einem Messpunkt verbinden, sodass die Prüfung entsprechend angewandt wird und so bspw. mit der Prüfung verbundene Alarme getriggert werden können.

Connector

Hier wird die Datenanbindung konfiguriert. Je nach Systemaufbau stehen Ihnen verschiedene Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung:

Kein Logging. Der Messpunkt wird nicht automatisch sondern über Handeingabe geloggt. Nur bei dieser Connector-Einstellung können Messpunkte in der Handeingabe verwendet werden.

DirectConnect: Anbindung über Modbus TCP oder Modbus RTU.

PROCON-WEB: Anbindung über PROCON-WEB-Projekt.

PROCON-WIN: Anbindung über PROCON-WIN-Projekt.

Spezifische Stammdaten für Istwerte/Sollwerte

Datentyp

Auswahl des Datentyps, der aufgezeichnet werden soll.

Min-Wert

Minimaler Wert, der bei Handeingaben nicht unterschritten werden kann. Das Speichern der Werte ist bei Unterschreitung in der Handeingabemaske nicht möglich.

Max-Wert

Maximaler Wert, der bei Handeingaben nicht überschritten werden kann. Das Speichern der Werte ist bei Überschreitung in der Handeingabemaske nicht möglich.

Spezifische Stammdaten für Zählerwerte

Medium

Hier können Sie das Medium bzw. die Ressource angeben, die gezählt wird. Zudem kann über das Dropdown-Menü eine bereits angelegte Ressource ausgewählt werden.

Sobald eine Ressource in einem Messpunkt hinterlegt ist, steht sie automatisch im Objektbaum in der Ansicht „Ressourcen“ zur Verfügung.

Messpunktmonitore

Messpunkte können mittels Messpunktmonitor mit Alarmen verknüpft werden. Geprüft werden hierbei die Daten, die vom Connector gemäß dem konfigurierten Abholintervall, periodisch eingelesen werden. Liegt ein Wert außerhalb des durch Min/Max definierten Intervalls, wird ein Alarm ausgelöst. Der Messpunktmonitor steht nur Messpunkten zur Verfügung die über Connector-Logging angebunden sind.

Note

Die Überprüfung des Messpunkt-Monitor findet immer erst beim Einlesen der Daten vom Connector statt. Dies geschieht beispielsweise immer zur vollen Stunde. Somit werden auch die Alarmierungen entsprechend verzögert angestoßen. Reine Handeingabewerte werden dabei nicht berücksichtigt. Diese können mittels Angabe eines Maximal- und Minimalwertes in den Stammdaten reglementiert werden.

Konfiguration eines Messpunktmonitors

Name

Frei zu vergebender Name des Messpunktmonitors

Min

Mindestwert, der noch gültig ist

Max

Maximalwert, der noch gültig ist

Alarm

Auswahl eines zuvor angelegten Alarms

Tage / Kalenderkategorie / Zeit

Zeitliche Einschränkungen für die Anwendung eines Messpunktmonitors

Messpunktmonitore für boolesche Messpunkte

Es kann auch ein Messpunkt-Monitor für logische (BOOL) Werte definiert werden.

Hierbei sind nur zwei Einstellungen zur Auslösung sinnvoll. Eine Auslösung bei Wechsel auf 1 bzw. 0. Nachfolgend sind die beiden Szenarien kurz beschrieben und eine beispielhafte Konfiguration abgebildet.

Sobald der Wert auf 1/0 umschlägt, wird ein entsprechender Alarm ausgelöst.

Low-Alert High-Alert

Low/High-Alert

Messwert kopieren auf

Der Wert einer Variable kann auch über den Connector zurück in den Prozess geschrieben werden. Dies kann vor allem bei abgeleiteten Größen sinnvoll sein.

Konfiguration Messwert kopieren

Parameter hierzu sind der Connetor auf den geschrieben werden soll (nicht alle Connectoren unterstützen dieses Feature!), der Tag auf den geschrieben werden soll, und ein Typ, welcher Wert geschrieben werden soll.

Dashboard

Allgemein

Das Dashboard ist eine Seite in ResMa®, die von jedem Benutzer selbst, individuell gestaltet werden kann. Sie kann mit den folgenden Elementen ausgestattet werden:

  • Systemstatistik

  • Störungen

  • Meine Dokumentationen

  • Aktive PDCA-Zyklen

  • Vorhandene Profile

  • Diagramme

Alle eingefügten Elemente werden rasterorientiert automatisch angeordnet und mit einer Standardgröße versehen. Sowohl Größe als auch Position kann nachträglich vom Benutzer angepasst werden.

Das Dashboard kann über den entsprechenden Navigationspunkt erreicht werden.

Dashboard

Zusammenstellung Dashboard

Toolbar

Die Toolbar befindet sich standardmäßig in der oberen linken Ecke des Tabs. Sie kann jedoch individuell positioniert werden. Die Toolbar enthält folgende Element von links nach rechts:

  • Ansicht zurücksetzen: Leert das aktuelle Dashboard. Es werden alle Elemente gelöscht.

  • Aktualisieren: Aktualisiert alle Elemente des Dashboards

  • Hilfe: Zeigt eine Hilfe/Erklärung zum Dashboard an

  • Undo: Macht den letzten Schritt rückgängig

  • Redo: Holt den letzten gemachten Schritt zurück

  • Hinzufügen: Elementliste mit den hinzufügbaren Elementen

  • Vollbild: Das Dashboard wird als Vollbild dargestellt

Element: Neues Profil

Seit ResMa® 3.0 kann jedes abgespeicherte Profil als Element in das Dashboard aufgenommen werden. Damit sind alle Darstellungs-APPs als Element im Dashboard verfügbar und müssen hierzu nicht neu angelegt werden.

Zu Beginn, wenn noch nicht viele Profile angelegt sind, kann dieses Fenster auch weniger Einträge haben.

Element: Systemstatistik

Das Element Systemstatistik zeigt eine Ansicht auf die aktuellen ResMa-System Daten. Neben Statistiken aus dem aktuell laufenden System, werden unter anderem auch Daten zur Lizenz und deren Auslastung angezeigt.

Folgende Statistikdaten werden nach Gruppierung angezeigt:

  • Anzahl Elemente

    • Anzahl der Niederlassungen

    • Anzahl der Verbraucher

    • Anzahl der angelegten Messpunkte in Bezug zur maximalen

    • Anzahl der aufgezeichneten Messwerte

  • Aufgaben

    • Anzahl der aktuell anstehenden Störungen

    • Anzahl der aktiven benutzerspezifischen Dokumentationen

    • Anzahl der benutzerspezifischen Dokumentationen

    • Anzahl der aktiven PDCA-Zyklen

  • Lizenzinformation

    • Name des Lizenznehmers

    • Anzahl der maximal verfügbaren Messpunkte (Als Messpunkt zählt jeder Wert der über ResMa® ausgewertet werden kann)

    • Anzahl der Benutzer, die sich gleichzeitig am ResMa-System anmelden können

  • System

    • Anzahl der im System angelegten Benutzer

    • Anzahl der aktuell am System angemeldeten Benutzer

    • Systemversion

    • Datenbank-Version

    • Datum der letzten Aktualisierung

Alle Einträge, deren Daten unterstrichen dargestellt werden, sind über einen Hyperlink mit dem jeweiligen Detail-Tab verknüpft. Das heißt drückt man beispielsweise die Anzahl der Niederlassungen, so wird die Liste aller Niederlassungen angezeigt. Die anderen Links bietet ähnliche Quick-Links zu den jeweiligen kontextspezifischen Seiten.

Element: Störungen

Das Element Störungen erzeugt im Dashboard eine Liste aller aktuell anstehenden Störungen des ResMa-Systems. Alle Einträge werden mit einem Alarmtext und der zugeordneten Niederlassung angezeigt.

Element Störungen

Sowohl der Alarmtext als auch die Niederlassungen ist klick bar. Beim Klick auf den Alarmtext öffnet sich ein Detail-Dialog zum aktuellen Alarm.

Störungsdetails-Dialog

Hier können Störungsinformationen eingesehen werden. Weiter ist es hier, bei ausreichender Berechtigung, möglich den Alarm zu quittieren und/oder zurückzusetzen. Dieser geöffnete Alarm kann auch in ResMa® als Dokumentation hinterlegt werden, falls Maßnahmen diesbezüglich unternommen werden müssen, die dokumentiert werden sollten. All diese Funktionen lassen sich über die angezeigten Buttons auslösen. Klickt man in diesem Dialog auf den Link unter Niederlassung, dann wird im Projektbaum die Niederlassung markiert. Dieselbe Funktion verbirgt sich hinter dem Klick auf die Niederlassung in der Störungsliste.

Element: Meine Dokumentationen

Das Element Meine Dokumentationen zeigt alle benutzerspezifischen Dokumentationen an.

Die angezeigten Elemente sind erneut Links. Diese rufen, wie im Störungsfall, einen spezifischen Detail-Dialog auf.

Hier bekommt der Benutzer den aktuellen Status des Problems und alle Informationen, die diesbezüglich dokumentiert wurden. Es können auch weitere Einträge verfasst werden.

Element: Aktive PDCA-Zyklen

Das Element Aktive PDCA-Zyklen zeigte eine Liste aller PDCA-Zyklen an. Es wird neben dem Zyklusnamen auch der aktuelle Status als Icon angezeigt.

Element Aktive PDCA-Zyklen

Auch hier findet man einen Link zu einem Detail-Dialog, um den PDCA-Zyklus im Ganzen zu betrachten.

Hier sieht der Benutzer alle Informationen zum spezifischen PDCA-Zyklus. Je nach Berechtigung kann dieser auch angepasst bzw. aktualisiert werden.

Element: Neues Diagramm

Das Element Neues Diagramm erstellt im Dashboard ein konfigurierbares Diagramm, dass vom Kunden mit den gewünschten Messpunkten gefüllt werden kann.

Element Neues Diagramm blanko

Neben dem späteren Diagramm befindet sich die Konfigurationseinheit. Über diese lässt sich die Ansicht einrichten. Folgenden Parameter müssen für das Diagramm angepasst werden:

  • Titel: Titel der Diagramm-Ansicht

  • Datenquelle: Messpunkt(e), welche(r) dargestellt werden soll. Diese werden vom Projektbaum direkt per Drag & Drop in das Diagramm gezogen

  • Zeitbereich: Auswahl aus mehreren Zeitbereiche

  • Kompressionsart: Auswahl aus mehreren Kompressionsarten

  • Kompressionsstärke: Auswahl aus mehreren Kompressionsstärken

  • Diagrammtyp: Auswahl aus mehreren Diagrammtypen

  • Farbe: Auswahl der Kurvenfarbe

Sind mehr als ein Messpunkt für das Diagramm vorgesehen, dann werden zusätzliche Element ein- und die Farbe ausgeblendet. Die zusätzlichen Elemente beziehen sich auf Min-/Max-Werte bezogen auf die Y-Achse der Messpunkte.

Element Neues Diagramm befüllt

Folgend werden die Auswahlmenüs genauer erklärt

Zeitbereich

Unter Zeitbereich kann der Benutzer einen relativen Auswerte-Zeitraum auswählen.

Kompressionsart

Die Kompressionsart legt fest wie die Werte in Bezug auf die eingestellte Kompressionsstärke dargestellt werden sollen

Kompressionsstärke

Unter Kompressionsstärke kann ein Zeitraum ausgewählt werden über welche Daten zusammengefasst werden. Dieser Zeitraum ist ausschlaggebend für die Berechnung des Diagrammwertes über die eingestellte Kompressionsart.

Diagrammtyp

Beim Diagrammtyp geht es um die Darstellung der Kurven im Diagramm. Ausgewählt kann hier nur eine Darstellungsart, die dann für alle Kurven gilt.

Live-Monitor

Mit dem Live-Monitor können grafische Darstellungen erstellt werden, um Messwerte live zu visualisieren.

Live-Monitor Heizungssteuerung

Aufgerufen wird der Live-Monitor über den Eintrag Live-Monitor im Monitoring-Menü.

Bedienung Live-Monitor

Die allgemeinen Einstellungen für den Live-Monitor werden über die Kopfleiste vorgenommen.

Kopfleiste Live-Monitor

Hierzu gehören:

  • Aktuelle Ansicht als Profil speichern Die aktuelle Ansicht wird mit allen Einstellungen als Profil gespeichert (-> siehe auch Profile)

  • Aktuelle Ansicht zurücksetzen Der Live-Monitor wird wieder auf eine leere Standardansicht zurückgesetzt

  • Formatübernahme Das Format eines Elements auf ein anderes Element übertragen

  • Aktualisieren Der Live-Monitor wird aktualisiert, evtl. zwischenzeitlich eingegangene Werte mit angezeigt

  • Direktlink erzeugen Einen Web Link erzeugen, über den direkt auf den LiveMonitor navigiert werden kann

  • In eine PDF-Datei exportieren Die Ansicht des Live-Monitors wird als PDF exportiert

  • Hilfe Online-Hilfe zum Live-Monitor

  • Bearbeiten Wechsel zwischen Bearbeiten- und Ansicht-Modus

Einstellungen Live-Monitor

Für die Einstellung des Live-Monitors und die Darstellung der Messwerte, sind im Editiermodus folgende Möglichkeiten vorhanden:

Livemonitor Properties
  • Eigenschaften
    • Hintergrundgrafik: Ermöglicht das hochladen & löschen eines Bildes als Hintergrund.

    • Aktualisierungsintervall: Gibt den Zeitintervall in Sekunden an, in dem die Daten angefordert und aktualisiert werden.

    • Beschriftung: Erstellt einen konfigurierbaren Schriftzug im Messpunkte Fenster.

    • Grenzwertbetrachtung: Gibt an welche Grenzwertbetrachtung genutzt werden soll. Entweder werden die Min- / Max-Werte der Stammdaten eines Messpunktes als Grenzwerte verwendet, oder es wird keine Grenzwertüberprüfung durchgeführt beim Speichern der Werte.

Livemonitor Parameter
  • Parameter
    • Name: Gibt an wie der Messpunktname dargestellt werden soll. Der normale Anzeigename, die Messpunkt-ID oder eine frei wählbare Eingabe.

    • Name: Anzeige oder Eingabefeld für den Namen.

    • Name anzeigen: Zeigt den Messpunktnamen an oder blendet ihn aus.

    • Einheit anzeigen: Zeigt die Einheit des Messpunkts an die im Stammdatendialog hinterlegt wurde.

    • Verbraucher anzeigen: Zeigt zusätzlich zum Messpunktnamen, den Verbraucher mit an.

    • Breite: Gibt die Breite des Messpunkt-Elements in Pixeln an.

    • X-Position: Zeigt den X-Achsen Koordinationspunkt des Messpunkt-Elements in Pixeln an.

    • Y-Position: Zeigt den Y-Achsen Koordinationspunkt des Messpunkt-Elements in Pixeln an.

    • Darstellung: Gibt die Darstellungsform des Messpunkt-Elements an (z.B. Messuhr, Drop-Down Menü etc. ).

    • Aktion: Löscht den ausgewählten Messpunkt aus Livemonitor.

Livemonitor Options
  • Optionen
    • Icon: Ermöglicht das hochladen oder löschen eines Icons.

    • Zeitstempel: Zeigt den Zeitstempel am Messpunkt-Element mit an.

    • Skalierung: Gibt an wie groß das Messpunkt-Element angezeigt wird.

    • Rahmenfarbe: Gibt die Rahmenfarbe des Messpunkt-Elements an.

    • Transparent: Gibt an ob der Hintergrund des Elements transparent sein soll oder nicht.

    • Innenfarbe: Gibt die Hintergrundfarbe des Namens-/Einheitenbereichs des Messpunkt-Elements an.

    • Beschriftungsfarbe: Gibt die Schriftfarbe des Messpunkt-Elements an.

    • Schriftgröße: Gibt die Schriftgröße an.

    • Textfarbe: Gibt die Farbe des Textes im Werte-Feld an

Parameter

Dies sind die Standardeinstellungen für einen Messpunkt. Sie beeinflussen die Darstellung des ausgewählten Input-Feldes. Mittels der Aktion Löschen kann das Feld wieder vom Live-Monitor entfernt werden.

Der Wert Darstellung regelt generell die Visualisierung des Wertes. Der Bereich Optionen ist abhängig von der gewählten Darstellungsart und wird im Rahmen des jeweiligen Darstellungstyps erläutert.

Format kopieren

Der Anwender kann mit dem System Formatierungen eines Messpunktes komfortabel Darstellungseigenschaften auf einen anderen Messpunkt übertragen, ohne die Parameter erneut einzeln setzen zu müssen.

Diese Formatübertragung funktioniert über eine Pinsel-Funktion, wie das viele User aus Office-Produkten gewohnt sind. Ein Pinsel-Button ist in den PageTools integrieret.

Voraussetzung:

Die Formatübertragung ist nur im Editiermodus aktivierbar.

Funktionsweise:

  1. Element wählen dessen Formatierung übertragen werden soll

  2. Übertragung per Toolbar-Button oder F9 starten

  3. Element selektieren, auf das das Format übertragen werden soll

Darstellungsmöglichkeiten (Controls)

Die Visualisierung wird über das Feld Darstellung gesteuert und ist in Abhängigkeit des anzuzeigenden Datentyps wie folgt auswählbar:

Numerische Werte lassen sich darstellen als

  • Zahl

  • Messuhr

Texte lassen sich darstellen als

  • Text

Logische Werte lassen sich darstellen als

  • Wertanzeige statisch

  • Wertanzeige dynamisch

  • Wertanzeige dynamisch (nur Icon)

  • Wertanzeige dynamisch (nur Text)

Wertetabelle

Über die Wertetabelle können die in der Datenbank gespeicherten Werte eines Messpunktes angezeigt und auch verändert werden. Aufgerufen wird die Wertetabelle u.a. über das Burger-Menü bzw. das Kontext-Menü eines Messpunktes.

Je nach Art des Messpunktes (Ist-Wert oder Zählerstand), ist die Tabelle zwei- oder drei-spaltig aufgebaut.

Note

Es kann immer nur ein Messpunkt in der Wertetabelle angezeigt werden!

Bedienung Wertetabelle

Die Bedienung der Wertetabelle wird über die Bedienleiste vorgenommen.

Bedienung der Wertetabelle

Hierzu gehören:

  • Aktuelle Ansicht als Profil speichern Die aktuelle Ansicht wird mit allen Einstellungen als Profil gespeichert (-> siehe auch Profile)

  • Aktuelle Ansicht zurücksetzen Die Werttabelle wird wieder auf eine leere Standardansicht zurückgesetzt

  • Aktualisieren Die Ansicht wird aktualisiert, in der Zwischenzeit neu aufgezeichnete Werte mit angezeigt

  • Als Excel-Datei exportieren Die Werte werden in eine Excel-Datei exportiert

  • Als PDF-Datei ablegen Die Wertetabelle wird als PDF exportiert

  • Hilfe Online-Hilfe zur Wertetabelle

  • Zeitliche Gruppierung Auswahl der zeitlichen Gruppierung

  • Werte ändern Aufruf eines Dialogs zur Werteänderung (-> siehe Werte manipulieren)

  • Werte eingeben Aufruf eines Dialogs zur Werteeingabe (-> siehe Werte manipulieren)

  • Ausreißer suchen Aufruf eines Dialogs zur Suche von Extremwerten

Zudem kann die Darstellung der Tabelle über die Fußzeile angepasst werden.

Fußzeile Wertetabelle

Hierzu gehören:

  • Blättern Blättern zwischen den angezeigten Seiten

  • Anzahl Elemente Anzahl der angezeigten Zeilen pro Seite

  • Anzahl Werte nebeneinander Anzahl der Werte die in einer Zeile dargestellt werden

Werte ändern oder eingeben

Über die Wertetabelle hat man die Möglichkeit vorhandene Werte zu ändern, bzw. manuell neue Werte einzutragen.

Über den Dialog „Werte ändern“ kann man einen einzelnen Wert bzw. eine ganze Reihe von Werten innerhalb eines Intervalls manipulieren. Damit können Werte, die falsch erfasst wurden korrigiert oder gelöscht werden.

Werte ändern

Zudem kann man hier optional einen Kommentar eingeben, der die Werteänderung begründet. Die manipulierten Werten werden in der Wertetabelle farblich hinterlegt, der Kommentar beim Überfahren mit der Maus eingeblendet. Das System speichert die originalen Werte weiterhin, um eine Nachverfolgung von manuellen Veränderungen zu ermöglichen. Mit dem Kommentar können Hinweise auf den Grund der Änderung wie ‚Gewichtungsfaktor falsch eingestellt‘ oder ‚Sensor defekt‘ hinterlegt werden.

Darstellung manipulierte Werte

Über den Dialog „Werte eingeben“ kann man neue Werte mit einem zugehörigen Zeitstempel eingeben.

Werte eingeben

Auch hier kann man optional einen Kommentar eingeben, der die Werteeingabe begründet. Die eingegebenen Werte werden in der Wertetabelle farblich hinterlegt, der Kommentar beim Überfahren mit der Maus eingeblendet.

Darstellung eingegebener Werte

Messpunkte

Über die Messpunkte-Tabelle (Messpunkte-Grid) lassen sich alle Messpunkte einer Niederlassung oder eines Verbrauchers auf einem Blick anzeigen. Der Aufruf geschieht entweder über das Kontextmenü des Verbrauchers bzw. der Niederlassung oder über das Burger-Menü (APP-Auswahl).

Bedienung Messpunkte

Allgemeine Einstellungen für das Messpunkte-Grid werden über die Kopfleiste vorgenommen.

Kopfleiste Messpunkte-Grid

Hierzu gehören:

  • Aktuelle Ansicht zurücksetzen Das Messpunkte-Grid wird wieder auf die Standardansicht zurückgesetzt

  • Erweiterter Filter anzeigen Anzeige einer erweiterten Filterzeile für das Messpunkte-Grid

  • Gruppierungszeile einblenden Einblenden einer Gruppierungszeile für das Messpunkte-Grid

  • Aktualisieren Das Diagramm wird aktualisiert, evtl. zwischenzeitlich eingegangene Werte angezeigt

  • In eine Excel-Datei exportieren Das Messpunkt-Grid wird in eine Excel-Datei exportiert

  • In eine PDF-Datei exportieren Das Messpunkt-Grid wird in eine PDF-Datei exportiert

  • Hilfe Online-Hilfe zum Messpunkt-Grid

  • Sollwerte übernehmen von Übernimmt die Sollwerte von einer anderen Niederlassung

  • Daten anfordern Fordert die aktuellen Daten von den zugehörigen Konnektoren an

  • Daten importieren Importiert Daten aus einer Excel-Datei nach ResMa

  • Messpunkte exportieren Exportiert die Definition der Messpunkte in eine Excel-Datei, um diese z.B. in eine andere Niederlassung zu importieren oder um eine Vorlage für die externe Bearbeitung von Massendaten zu erhalten

  • Messpunkte importieren Importiert die Definition der Messpunkte aus einer Excel-Datei

  • Spaltendefinition Hier lässt sich die Spaltendefinition des Messpunkt-Grids anpassen

Import- und Export-Funktionen

Daten importieren

Über das Messpunkt-Grid können Messwerte aus Dateien importiert werden. Unterstützt werden die Dateiformate Excel (.xls, .xlsx) in einem bestimmten Format:

CSV-Datei

Hinweis!: CSV-Dateien können nur über den Data-Import Service importiert werden.

Als Trennzeichen muss das Semikolon eingesetzt werden. Die erste Zeile beinhaltet die Spaltennamen. Die erste Spalte muss einen Zeitwert beinhalten, der Rest der Daten sind Gleitkommazahlen (float, real).

Datenformat in einer CSV-Datei

Excel-Datei

Die erste Mappe muss die zu importierenden Daten enthalten. Wie beim CSV-Dateiformat stehen auch hier in der ersten Zeile die Spaltennamen. Die erste Spalte enthält die Zeitwerte und der Rest der Daten sind Gleitkommazahlen (float, real). Hierbei ist zu beachten dass die Werte Zellen der Excel Datei nur aus Zahlen bestehen. Ansonsten werden sie als String interpretiert und können nicht eingelesen werden. Ebenfalls zu beachten ist das Datumsformat der Zeitspalte, dieses sollte nach Excel Format „Custom: TT/MM/JJJJ hh:mm“ formatiert sein.

Datenformat in einer Excel-Datei

Daten-Import

Attention

Es stehen nur Messpunkte zur Verfügung die keine Connectoranbindung haben

Für jeden Spalteneintrag der importierten Excel Datei, wird eine Importkonfiguration angelegt. Die Konfiguration besteht aus folgenden Punkten:

  • Blauer Bereich: Name der Spalte aus der Importierenden Excel-Datei

  • Roter Bereich: Datentyp auf den der Importierte Wert geschrieben werden soll, z.B. Zählerstand, wird auf den Zählerstand eines Zähler Messpunktes geschrieben

  • Grüner Bereich: Messpunkt auf den die Werte geschrieben werden (Die verfügbaren Messpunkte werden durch die Typ auswahl bestimmt)

Measurementpoint Import

Beschreibung der Import-Typen:

  • Kein Import: Diese Spalte wird ignoriert beim Import

  • Istwert: Wird auf den Wert eines Istwertes geschrieben

  • Text: Schreibt den importierten Wert als String auf einen Ist-/Sollwert

  • Sollwert: Schreibt auf den Wert eines Sollwertes

  • Zählerwerte (Leistung): Schreibt den Wert auf den Arbeitswert eines Zählers (Zählerstand wird nicht mitberechnet)

  • Zählerwerte (Arbeit): Aggregiert den Wert auf eine Stunde und schreibt ihn auf den Arbeitswert eines Zählers (Zählerstand wird nicht mitberechnet)

  • Zählerstand: Schreibt den Wert auf den Zählerstand eines Zählers (Hier wird automatisch die Arbeit des Zählers mitberechnet)

Attention

Existierende Werte bei Zählern werden nicht überschrieben durch den Import. Wenn man Zählerwerte durch den Import aktualisieren möchte, muss man die vorher existierenden Werte zuerst löschen, und kann dann die neuen Werte Importieren.

Messpunkte exportieren

Über das Messpunkt-Grid können die Messpunkte exportiert werden, um diese z.B. in einer anderen Niederlassung oder einer anderen Installation wieder zu importieren. Hierzu werden neben den im Grid angezeigten Werten zusätzliche (System-) Attribute der Messpunkte exportiert.

Diese Funktion dient auch dem Anlegen einer größeren Anzahl von Messpunkten über Excel.

Excel-Datei exportierter Messpunkte

Messpunktdefinitionen importieren

Die Exportierten Messpunkte können z.B. in einer anderen Niederlassung oder einer anderen Installation wieder importiert werden.

Attention

Der Connector muss zwingend schon vorhanden sein, und wird vom Import nicht erzeugt!

Die veränderte Excel-Datei kann dann z.B. folgendermaßen aussehen:

Excel-Datei exportierter Messpunkte vor Import

Die Angabe einer ID ist nicht notwendig, da diese vom System automatisch vergeben wird. Beim Import werden evtl. Fehlermeldungen ausgegeben, wenn unzulässige Konfigurationen vorgenommen wurden!

Zeitreihen App

Diese Auswertung erlaubt die Darstellung von Werten mehrerer Messpunkte in einer Tabelle. Die Besonderheit hierbei ist, dass sich die Messwerte aller Messpunkte in einer übergeordneten Zeitreihe einfügen.

Sind für einen Messpunkt zu einem bestimmten Zeitpunkt keine Werte vorhanden, bleibt die entsprechende Zelle leer.

Tabellenoperationen

Sortierung

Die Sortierung aufsteigend und absteigend ist durch Klick auf die Spaltenüberschrift oder über das Spaltenmenü möglich.

Filterung

Das Filtern ist über das Spaltenmenü möglich. Werden mehrere Filter angewandt, so werden diese mit einer UND-Verknüpfung gekoppelt, d.h. es müssen alle Filterbedingungen erfüllt sein, damit ein Datensatz angezeigt wird.

Spalten verschieben

Die Spalten lassen sich per Drag & Drop ziehen und neu anordnen.

Einblenden / ausblenden von Spalten

Über das Spaltenmenü lassen sich Spalten ein- und ausblenden. Dazu werden die Checkboxes vor den Spalten entsprechend gesetzt und die Auswahl bestätigt.

Zeitbezüge

Im Bearbeiten-Modus kann für jeden Messpunkt eine Zeitreferenz gesetzt werden. Das Setzen einer Zeitreferenz bewirkt, dass für diesen Messpunkt nur noch Werte angezeigt werden, zu deren Zeit der Referenzwert auch Werte besitzt.

Somit ist es bspw. möglich, automatisch geloggte Werte, die minütlich aufgezeichnet werden, nur zu den Zeitpunkten anzuzeigen, zu denen auch eine Handeingabe erfolgte, die bspw. nur stündlich erfolgt. Die Tabelle nicht mit unnötigen Einträgen überladen und bleibt übersichtlich.

Die Referenzierungslogik kann zwischen sekündlich und minütlich umgeschaltet werden. Dazu muss die Einstellung im Bearbeiten-Modus im Linksmenü entsprechend umgestellt werden.

ResMa erfasst keine Werte unterhalb der Sekundenebene, sodass die Referenzierung auf Sekundenebene quasi alle verfügbaren Daten darstellt.

Auf Minutenebene hingegen können mehrere Datensätze vorliegen. In diesem Fall wird ausschließlich der älteste Datensatz, also zu Minutenbeginn gewählt. Die übrigen Datensätze werden verworfen und nicht angezeigt.

Handeingaben

Diese APP erlaubt es, nicht automatisch geloggte Datenpunkte um Handeingabewerte zu ergänzen. In Kombination mit der Zeitreferenzierungsfunktion erlaubt die APP beispielsweise eventbasierte oder zyklisch automatisch erstellte Datensätze manuell zu ergänzen.

Dazu werden automatisch geloggte Messpunkte und Handeingabemesspunkte der APP hinzugefügt und die Zeitreferenzierung gemäß den Anforderungen konfiguriert.

Anschließend kann die Bearbeitenfunktion für die Handeingabemesspunkte einer Zeile aktiviert werden, indem auf den Button Bearbeiten geklickt wird.

Die Handeingabemesspunkte der Zeile werden daraufhin als Input-Felder dargestellt, um den veränderlichen Bereich zu signalisieren. Jetzt können Werte ergänzt oder geändert werden. Mittels Tabulators kann zwischen den Eingabefeldern einer Zeile gewechselt werden. Nach dem letzten Input-Feld wird der Button Aktualisieren markiert, der dann über Eingabetaste betätigt werden kann. Alternativ kann geklickt bzw. auf Mobiles getippt werden.

Automatisch geloggte Werte können analog zu den übrigen Handeingabeoberflächen nicht verändert werden.

Alle Eingaben über diese APP werden im Eingabeprotokoll erfasst und sind somit nachvollziehbar.

Färbung von Handeingaben

In den Stammdaten eines Messpunktes kann ein Minimum und Maximum definiert werden. Wird ein Wert außerhalb dieser Grenzen eingegeben, wird das entsprechenden Input-Feld rot gefärbt. Ein Speichern der Werte ist nicht möglich.

Wird ein unüblicher Wert eingetragen, wird das Input-Feld orange gefärbt. Beim Speichern wird der User darüber informiert und muss den Speichervorgang nochmals aktiv bestätigen.

Die Parameter für Grenzwerte und übliche Werte werden zu bestimmten Zeitpunkten geladen:

  • Beim Hinzufügen eines Messpunktes für genau diesen Messpunkt

  • Beim Laden eines vorhandenen Profils

Auffüllen von Textwerten

Häufig enthalten String-Messpunkte Informationen zu Aufträgen oder Chargen, die nur bei Wertänderung geschrieben werden und somit in der tabellarischen Übersicht dieser APP nicht in jeder Zeile verfügbar sind.

Der User, der Handeingaben machen möchte, benötigt diese Informationen jedoch als Rückversicherung, um sicherzustellen, dass die Handeingabe in der korrekten Zeile (zum korrekten Auftrag, …) erfolgt.

Hierzu kann im Bearbeiten-Modus im Linksmenü an einem String-Handeingabemesspunkt der Schalter Textwerte auffüllen aktiviert werden. Anschließend werden in der APP für diesen Messpunkt in jeder Zeile Werte angezeigt. Dabei werden die aufgefüllten Werte grau dargestellt, die tatsächlich vorhandenen Werte schwarz. Es gilt die Prämisse: Ein Wert ist solange gültig, bis er durch einen Nachfolgewert abgelöst wird.

Dokumente und Webanwendungen

Über ein iFrame können beliebige Webseiten in ResMa® eingebunden werden. Voraussetzung hierzu ist, dass die URL im vorhandenen Netz erreichbar ist.

Aufgerufen wird der iFrame über den Eintrag „iFrame“ im Menü:

Darstellung iFrame

Seit ResMa 3.7.0 besteht hier die Möglichkeit, Seiten unverschlüsselt über http in einer https-Umgebung anzuzeigen. Hierzu muss man die Checkbox „Proxy-Funktion aktivieren“, damit die http-Seiten geladen werden können. Wir empfehlen aber ausdrücklich, alle Seiten per https zu laden.

Störungen

Störungshistorie

Im Menü unter „Störungen“ werden alle Störungen, die von der Niederlassung oder von ResMa® ausgelöst werden, in einer Gesamtübersicht angezeigt.

„Störungen“ und „Störungshistorie“ werden getrennt dargestellt. „Aktiv“ bedeutet, dass die Störung noch besteht. Über einen Filter können aber nur die Störungen für einen bestimmten Zeitbereich angezeigt werden.

Bedeutung der Symbole

exclamation

Dieses Symbol zeigt an, dass die Störung noch aktiv ist und noch nicht zurückgesetzt wurde.

exclamation_off

Erscheint dieses Symbol wurde die Störung bereits durch die Steuerung oder einem Benutzer zurückgesetzt.

tick

Dieses Symbol zeigt an, dass die Störung bereits quittiert wurde.

control_stop

Wird dieses Symbol angezeigt, wurde eine Störweiterleitung für diese Störung erstellt jedoch noch nicht weitergeleitet.

email_go

Dieses Symbol zeigt an, dass die Störung weitergeleitet wurde.

Störungsdetails

Über das Info-Symbol am Ende jeder Zeile lassen sich weitere Details zur jeweiligen Störung einsehen.

Störungen zurücksetzen

Die meisten Störungen setzen sich automatisch zurück. Es ist jedoch möglich die Störung manuell über die entsprechende Schaltfläche zurücksetzen, entweder im Störungs-Grid oder in der Detail-Ansicht.

Störungen quittieren

Allerdings kann es auch Störungen geben, die immer vom ResMa®-Bediener bearbeitet werden müssen. Deshalb können Störungsdefinitionen als quittierungspflichtig gekennzeichnet werden. Ist dies der Fall, so ist jede Störmeldung über die Quittieren-Schaltfläche zu quittierten.

Wenn Sie die Schaltfläche betätigen, erscheint ein neues Fenster, in dem Sie einen Quittierungskommentar eingeben können und die Quittierung bestätigen. Über das Quittierungsverfahren wird sichergestellt, dass jede Störung bearbeitet wird und keine doppelte Bearbeitung der Störmeldung stattfindet.

Störung quittieren

Störungsdefinitionen

In der Ansicht „Störungsdefinitionen“ („Störungen“ -> „Störungsdefinitionen“) werden alle Störungen mit den entsprechenden Störungsnummern und den dazugehörigen Meldungen aufgelistet. Hier können Texte von Störungen geändert oder Störungen als quittierungspflichtig gekennzeichnet werden.

Übersicht aller definierter Störungen

Zudem gibt es auch bereits vom System vordefinierte Störungen. Die Störungen im Bereich 50.XXX sind Störungen, die durch den Connektor ausgelöst werden.

Störungen mit einer Störungsnummer im Bereich 60.XXX sind Systemstörungen, welche vom ResMa®-System ausgelöst werden.

Neben Störungsnummer, Meldungstext, Beschreibung, Farbe lässt sich auch definieren, ob der Alarm im Objektbaum angezeigt werden soll.

Zudem gibt es die Möglichkeit eine Alarm-Weiterleitung per Mail zu definieren.

Störweiterleitung

In dieser Darstellung werden alle bereits per Störweiterleitung gesendeten Störungen angezeigt. Auch hier bestehen diverse Filtermöglichkeiten.

Störungslogik

Sobald Daten vom Connector an ResMa übertragen werden, werden die Werte nacheinander geprüft:

  • Ist ein Messpunktmonitor für den Wert vorhanden?

  • Ist der Messpunkt Parameter einer abgeleiteten Größe, für die ein Messpunktmonitor vorhanden ist?

Prüfungsablauf

Wert in Ordnung:

  • Falls eine Störung existiert, wird sie deaktiviert und die Ende-Zeit gesetzt

Wert nicht in Ordnung:

  • Prüfung, ob bereits eine aktive Störung mit der Störungsnummer existiert

    • Falls ja, werden die Einstellungen zum Störungsrecycling geprüft

      • Beim Recyclen wird die Störungsanzahl hochgezählt

      • Ist das Recycling abgelaufen, wird eine neue Störung erzeugt

    • Falls nein, wird ein neue Störung erzeugt

Beim Erzeugen neuer Störungen können Mails versendet werden, wenn

  • Störweiterleitung aktiv ist,

  • Kontaktperson mit Weiterleitung in Störung hinterlegt,

  • Mailkonfiguration eingerichtet ist.