Verwalten¶
Über den Eintrag „Verwalten“ im Burger-Menü werden globale Konfigurationen angepasst.
Niederlassungen¶
Hier lassen sich die Niederlassungen verwalten und neue anlegen.
Weiterhin ermöglicht es Ihnen die Spalte mit der Überschrift „Angebunden“ das Filtern nach Niederlassungen, die bereits mit dem ResMa kommunizieren
Sollwerte global ändern¶
Mit der Schaltfläche “Sollwerte global ändern” können Sie Sollwerte mehrerer Niederlassungen gleichzeitig ändern. Sie können vorher mit Hilfe der Spaltenfilter die Niederlassungen herausfiltern, dessen Sollwerte Sie nicht ändern möchten.
Auswahl in Pivot übernehmen¶
Mit der Schaltfläche “Auswahl in Pivot übernehmen” können Sie die aktuelle Auswahl von Niederlassungen in das Pivot übernehmen, um dort weiterführende Datenanalysen vorzunehmen. Es werden alle Niederlassungen, die nicht ausgefiltert sind im Pivot übernommen.
Analyse ausführen¶
Mit der Schaltfläche “Analyse ausführen” können Sie eine Analyseregel auf die Niederlassungen ausführen, die gerade angezeigt werden. Sie können vorher mit Hilfe der Spaltenfilter die Niederlassungen herausfiltern, die von der Analyseregel nicht überprüft werden sollen.
Handeingabe¶
Mit der Handeingabefunktion können Werte einzelner Messpunkte manuell erfasst werden, z.B. die Erfassung von Laborwerten.
Aufruf Handeingabe¶
Der Aufruf der Handeingabe erfolgt über das Kontextmenü der Niederlassung oder über das Menü „Verwaltung“.
Konfiguration Handeingabe¶
Für eine neue Handeingabe wird nach dem Aufruf der Seite zunächst eine neue Konfiguration angelegt.
Anschließend können beliebige Werte per Drag & Drop aus dem Objektbaum in die Handeingabe gezogen werden.
Zum Schluss wird noch ein Intervall für die Datenerfassung festgelegt und die Konfiguration gespeichert.
Folgendes ist hierbei zu beachten:
Der Wert für „Zeilen gesamt“ ist der mögliche Maximalwert der Anzeige, abhängig davon wie viele Daten für den Messpunkt bereits eingegeben wurden, siehe Beispiel
Der Wert für „Zeilen Eingabe“ ist ebenfalls als Maximalwert zu verstehen, abhängig vom eingestellten Intervall, da die Eingabefelder nie das aktuelle Datum überschreiten
Eingabe von Werten¶
Die manuelle Eingabe von Werten erfolgt mit Prüfung der Plausibilität
Für Zähler:
Es können entweder Verbrauchs- oder Zählerwerte eingegeben werden
Neuer Wert größer alter Wert (bei Zählern)
Verbrauch ähnlich wie im vorrangegangenen Zeitraum (umgerechnet auf Zeitraum)
Für Istwerte:
Eingabe innerhalb Min- und Maxwert
Eingabe ähnlich den vorherigen Eingaben
Weiterhin wird beim Speichern der Werte der im Messpunkt hinterlegte Faktor berücksichtigt. Dies gilt aber nur für die Eingabe, nicht für die Anzeige.
Dokumentationen¶
An unterschiedlichen Stellen von ResMa® können aus den APPs heraus Dokumentationen angelegt werden. Sie dienen dazu Unstimmigkeiten oder Erkenntnisse für sich und andere festzuhalten. In dieser Tabelle sind alle Dokumentationen einsehbar. Sind zu einer Dokumentation Kommentare vorhanden, so erscheint in der ersten Zelle ein Symbol, mit dem Sie die Zeile aufklappen können und die Kommentare zu der Dokumentation lesen können. Am Symbol der ersten Spalte ist zu erkennen, ob der die Dokumentation abgeschlossen ist oder noch aktiv ist.
Falls mit der Dokumentation eine Ansicht gespeichert wurde, können Sie sich diese mit der Schaltfläche “Gespeicherte Ansicht anzeigen” anzeigen lassen
Kalender¶
Hier kann man einen neuen bzw. vorhandenen Termin bearbeiten. Erfolgt die Bearbeitung über einen Dialog müssen die Änderungen mit “Speichern” bestätigt werden. Wird der Kalender über die „Verwaltung“ geöffnet sind nur die globalen Termine zu sehen. Ist der Kalender über ein Objekt aufgerufen, so sind die globalen und die objektspezifischen Termine zu sehen.
Neuer Termin¶
Über das Kontextmenü im Scheduler kann ein neuer Termin erzeugt werden. Der Termin benötigt einen Namen und kann eine Beschreibung enthalten. Des Weiteren wird eine Kategorie zugeordnet so wie die Start- und Endzeit festgelegt.
Termin bearbeiten¶
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um einen Termin zu bearbeiten:
Über das Kontextmenü im Scheduler
Durch Doppelklick auf einen Termin
Durch verschieben des Termins im Scheduler
Durch vergrößern/verkleinern im Scheduler
Termin löschen¶
Es gibt zwei Möglichkeiten einen Termin zu löschen. Zum einen über das Kontextmenü im Scheduler. Zum anderen direkt über das “X” in der rechten oberen Ecke des Termins, wenn sich der Cursor über dem Termin befindet.
Kategorie¶
Es gibt standardmäßig 5 Kategorien (Wartung, Produktion, Sondertag, Feiertag, Betriebsferien) die nicht gelöscht werden können. Es ist lediglich möglich die Farbe zu bearbeiten. Man kann jedoch weitere Kategorien erzeugen und diese bearbeiten/löschen. Des Weiteren kann man durch an-/abwählen der Kategorie über die Checkbox Termine im Scheduler ausblenden.
Tarife¶
Hier lassen sich die Tarife verwalten und neue anlegen.
Tarife bearbeiten¶
In dieser Ansicht kann ein Tarif erstellt oder bearbeitet werden. Die Ansicht teilt sich in drei Bereiche auf.
Im oberen Teil trägt man die „Kopfdaten“ eines Tarifs ein. Zum Speichern des Tarifs ist die Eingabe eines Namens erforderlich. Des Weiteren kann man optional einen Kommentar, die Vertragsnummer, den Anbieter oder das Medium eintragen. Ferner besteht die Option die Gültigkeit einzugrenzen.
Im mittleren Bereich kann man weitere Details des Tarifs angeben. Hier besteht die Möglichkeit den Tarif in der Jahreszeit, dem Wochentag und der Tageszeit einzugrenzen. Darüber hinaus kann ein Preis angegeben werden. Sollte der Tarif verschiedene Arten beinhalten, so kann man weitere Reiter zum Eintragen der Werte erzeugen.
Im unteren Bereich kann man Zuordnungen zu Niederlassungen festlegen. In der linken Combobox gibt es die Auswahlmöglichkeit nach welchem Kriterium die Zuordnung erfolgen soll. Entsprechend der Auswahl werden die möglichen Niederlassungen in der rechten Combobox angeboten. Nun kann eine Zuordnung durch anhaken der Checkboxen getroffen werden.
Nachdem Eingaben getätigt wurden, müssen diese mit „Speichern“ bestätigt werden.
Aufträge¶
In dieser Ansicht können Aufträge eingesehen und verwaltet werden. Nachdem ein Auftrag erfasst wurde, kann die Statistik zu dem Auftrag über die Schaltfläche am Ende der Zeile aufgerufen werden.
Aufträge werden entweder manuell erfasst, durch externe Datenquellen importiert oder über Messwerte automatisch durch ResMa erfasst. Falls Sie weitere Attribute an Aufträgen benötigen, können Sie über Benutzerdefinierte Attribute im Reiter System weitere Attribute hinzufügen.
Weiterleitungs-Vorlagen¶
In dieser Ansicht können Vorlagen angelegt werden, mit diesen es möglich ist, den Text einer Störweiterleitung zu beeinflussen. Diese Vorlagen werden später Wartungsgebern zugeordnet.
Vorlagen bearbeiten¶
In dieser Ansicht kann eine Vorlage zur Störweiterleitung erstellt oder bearbeitet werden. Neben dem Namen der Vorlage muss der Betreff-Text der E-Mail, der E-Mail-Text, sowie ein SMS-Text bestimmt werden. Mit Hilfe von Platzhaltern kann variabler Text (wie z.B. Störungsnummer, Störungstext, Niederlassungsname) hinzugefügt werden. Platzhalter können sowohl in der Betreffzeile als auch im Text verwendet werden. Weiterhin ist es möglich die Störweiterleitungs-E-Mail im HTML-Format zu versenden. Soll der Inhalt der SMS identisch mit dem der E-Mail sein, kann dies mit Hilfe des Kontrollkästchens “SMS-Text von E-Mail-Text übernehmen” angegeben werden. Hierbei sollte erwähnt werden, dass Mobiltelefone kein HTML unterstützen.
Die Platzhalter %QuitNummer% und %QuitHinweis% werden durch einen leeren Text ersetzt, fass keine Quittierung erforderlich ist. Ebenso wird der Platzhalter %AktuelleWerte% durch einen leeren Text ersetzt, falls diese Informationen nicht vorhanden sind.
Datenanalyseregeln¶
Über die Datenanalyseregeln lassen sich automatische Überprüfungen der Energiedaten (z.B. Erkennung von Verbrauchsspitzen) realisieren. Im Menüpunkt „Datenanalyseregeln“ werden alle Regeln aufgelistet. Es gibt zwei allgemeine Regeln, weitere Regeln können auf Kundenwunsch integriert oder über SQL-Scripts eingegeben werden.
Abfrage einer automatischen Überprüfung¶
Über den Link in der Spalte “Ausführen” kann eine Regel, der aktuelle Ausführungsfortschritt oder das Ausführungsergebnis ausgewertet werden.
Über die Kalenderauswahl wird die Start- und Endzeit ausgewählt, in der eine Abfrage einer Regel erfolgen soll.
Authentifizierte Benutzer können mit Hilfe einer Datenbank Prozedur Regeln hinzufügen oder bestehende Regeln ändern.
Beim Ausführen einer Regel werden Lastgänge aller Niederlassungen in einem vorgegebenen Zeitraum überprüft und in Form einer Liste dargestellt.
Erstellung einer Regel¶
In dieser Sicht kann eine Regel erstellt oder modifiziert werden. Neben Namen und Beschreibung muss ein Prozedurname vergeben werden. Diese Prozedur wird beim Ausführen aufgerufen. Wenn die Regeln zyklisch ausgeführt werden soll, muss unter “Automatische Überprüfung” ein Intervall ausgewählt werden.
Anschließend ist ein Alarm auszuwählen, der im Falle eines Regelbruchs ausgelöst wird. Schlussendlich können beliebig viele Parameter hinzugefügt werden. Diese werden vor Ausführen durch den Benutzer eingegeben und anschließend an die Prozedur weitergegeben. Bei Parametern kann neben Namen und Beschreibung eine Einheit angegeben werden, welche bei der Parameterabfrage angezeigt wird.
Ausführung einer Regel¶
In dieser Ansicht Starten Sie eine Regelüberprüfung. Geben Sie dazu den zu überprüfenden Zeitraum und die Parameterwerte an. Nachdem Sie das Starten der Regel bestätigt haben, werden alle Leistungsdaten aller Niederlassungen zu dem angegebenen Zeitraum überprüft.
Ergebnisliste der Ausführung¶
In dieser Ansicht wird der aktuelle Ausführungsfortschritt bzw. das Ergebnis der Regelausführung angezeigt. Unter der Fortschrittsanzeige werden alle Ergebnisse aufgelistet. Mit der Schaltfläche “Anzeigen” kann das Diagramm zu dem Regelbruch geöffnet werden. Sie können die Ausführung jederzeit mit der Schaltfläche “Abbrechen” beenden und zur Übersicht zurückkehren. Während der Ausführung ist es möglich diese Seite zu verlassen und später zurückzukehren.
Maximalwertüberschreitung¶
Mit der Regel „Maximalwertüberschreitung“ ist es möglich, bei allen Werten eine Grenzwertüberschreitung zu ermitteln sowie den Maximalwert und die Dauer der Überschreitung zu definieren.
Wenn die automatische Ausführung deaktiviert ist, muss die Abfrage manuell gestartet werden, sonst wird automatisch in diesem Zeitintervall die Überprüfung durchgeführt.
Bei der automatischen Ausführung kann ein Alarm zugeordnet werden, der automatisch bei Überschreitung der Regel ausgelöst wird.
In der Übersichtstabelle des Energiemonitors kann mit dem Link „Abfrage Starten“, die Regel manuell starten.
Nach Auswahl des Zeitbereiches wird die Auswertung gestartet und anschließend die Regelüberschreitungen in einer Liste angezeigt. Wird dann eine Auswertung ausgewählt, so wird das Diagramm des betreffenden Zeitpunktes geöffnet.
Plausibilitätsprüfung¶
Öffnet einen Tab mit einer Liste aller angelegten Plausibilitätsprüfungen.
Die Plausibilitätsprüfungen können hier angelegt und bearbeitet werden, und später bei einem Messpunkt ausgewählt werden.
Messpunktmonitore¶
Öffnet einen Tab mit einer Liste aller angelegten Messpunktmonitore. Die Messpunktmonitore werden in den Stammdaten der Messpunkte angelegt bzw. bearbeitet.
Messwertkopierer¶
Öffnet einen Tab mit einer Liste aller angelegten Messwertkopierer. Die Messwertkopierer werden in den Stammdaten der Messpunkte angelegt bzw. bearbeitet.
Automatische Weiterleitungen¶
Öffnet einen Tab mit einer Liste aller angelegten automatischen Weiterleitungen bzw. automatischen Exporte. Die automatischen Exporte werden in den verschiedenen Auswerte-Apps angelegt bzw. bearbeitet.
Resourcen / Treibhausgas / Gültigkeitsstartpunkt Aufbau¶
Hier wird der Aufbau vom Zähler, zum Gültigkeitsstartpunkt dargestellt.
Ressourcen¶
Öffnet einen Tab mit einer Liste aller angelegten Ressourcen. Hier können neue Ressourcen angelegt, bearbeitet und gelöscht werden. Zusätzlich werden hier die Anzahl der zugewiesenen Zähler und Treibhausgase angezeigt. Mit einem Mouse-Over über die Info Icons kann ein Tooltip aufgerufen werden, der eine Liste von Zähler-/Treibhausgasnamen anzeigt.
Die Ressourcen werden bei Messpunkten vom Typ „Zähler“ zugewiesen und verwendet.
Ressourcen Detail Seite¶
Bei Klick auf eine Ressource wird die Detail Seite aufgerufen. Diese zeigt als Standard Ansicht eine Liste aller Treibhausgase an die hinter der Ressource selbst stecken. Hier können neue Treibhausgase angelegt/bearbeitet oder gelöscht werden. Wird ein Treibhausgas ausgeklappt, werden die zugehörigen Gültigkeitsstartpunkte aufgelistet.
Treibhausgase¶
Ein Treibhausgas besteht aus einem Namen, einer Einheit und ggf. einem Kommentar und dient der Berechnung des Treibhausgasausstoßes (Carbon-Footprint). Bearbeiten, Löschen eines Treibhausgases erfolgt über das 3-Punkte Menü am Ende der Zeile. Das Anlegen eines neuen Treibhausgases erfolgt über den Button „Neues Treibhausgas“, welcher ein Dialog Fenster öffnet. Beim erstellen eines Treibhausgases ist zu beachten dass Name/Einheit Pflichtfelder sind.
Gültigkeitsstartpunkt¶
Gültigkeitsstartpunkte sind ein essenzieller Bestandteil zur Berechnung des Treibhausgasausstoßes. Sie bestimmen den Umrechnungsfaktor eines Treibhausgases und in welchem Zeitraum dieser gültiger ist. Ein neuer Gültigkeitsstartpunkt kann entweder über den Button „Gültigkeitsstartpunkt hinzufügen“ (Nur bei leerem Treibhausgas), oder über das 3-Punkte Menü am Ende der Treibhausgaszeile hinzugefügt werden. Löschen und Bearbeiten erfolgen über das 3-Punkte Menü am Ende der Zeile. Der Gültigkeitsstartpunkt ist so lange gültig bis ein neuer Startpunkt beginnt. Ebenfalls kann pro Niederlassung immer nur ein Gültigkeitsstartpunkt aktiv sein pro Treibhausgas
Formel für Co2-Äquivalent (Umrechnungsfaktor)¶
Der Umrechnungsfaktor wird durch 2 Faktoren beeinflusst.
- Die Menge des ausgestoßenen Treibhausgases pro 1 Zähler einheit
Beispiel: Pro 1Kw/h eines Stromzählers werden 2 Tonnen Methan freigesetzt
- Das Treibhausgaspotential GWP (Global Warming Potential) das vom IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) festgelegt wird.
Beispiel: Das GWP für Methan beträgt 28
- Standard Formel des Umrechnungsfaktors:
Menge des Treibhausgases x GWP = CO2-Äquivalent (Umrechnungsfaktor)
- Formel mit Beispieldaten Methan:
2 Tonnen x 28 GWP = 56 Tonnen Co2
Somit ist der Umrechnungsfaktor in diesem Beispiel: 56
Ressourcen Detail Seite (Zähler)¶
Unter dem Tab „Zähler“ in der Ressourcen Detail Seite, bekommt man eine Auflistung aller Zähler die der aktuellen Ressource zugewiesen wurden.